Hm,
da Euer Aussie gerade erst einen, für ihn so wichtigen, Schub gemacht hat, was spricht denn dagegen, noch ein bißchen länger zu warten, bevor - oder sogar ob überhaupt - wieder ein zweiter Hund einziehen wird?
Das könnte sowohl ihm, als auch Euch ganz gut tun, und ihr könnt noch ordentlich was an Erziehungsarbeit leisten, was halt bisher noch so gefehlt, oder sich noch nicht richtig verfestigt hat.
Bitte jetzt nicht falsch vestehen! Ich behaupte jetzt nicht, daß Euer Hund nicht erzogen ist. Sondern, man hat ja eigentlich immer so kleine Baustellen, oder neue Herausforderungen, die kann man somit in Ruhe in Angriff nehmen!
Wenn man eigentlich eher ein Rüdenmensch ist, würde ich persönlich eher dazu neigen, wieder einen Rüden zu nehmen.
Ob es auch wirklich funktionieren kann, hängt ohnehin vom bereits vorhandenen Hund, und auch vom Wesen / Charakter des neuen Hundes ab. Zum zweiten kann man keine Aussage machen, wohl aber kennt Ihr bereits Euren ersten Hund, bzw. lernt ihn jetzt noch intensiver kennen.
Ich würde diese Zeit nutzen wollen und schauen, ob er mit anderen Aussies, egal welcher Altersgruppe und Geschlecht, überhaupt klar kommen kann. Dann seht Ihr schon mal, wie er so reagiert, ob es bei Hündinnen besser klappen, oder ob es einen Unterschied machen wird, wäre der andere Hund kastriert, und ob junge Hunde "okay" sind, während bestimmte Altersgruppen einfach nur "doof" sind.
Das sollte Euch bei Eurer Entscheidungsfindung, wann und ob ein Aussie, und wenn ja, welches Geschlecht deutlich besser helfen!
Es gibt Hunde, die fnden Welpen so richtig Scheiße. Andere Hunde mögen Welpen ganz gerne, und wenn sie bei "der Aufziehung mit dabei sind", kann es zu einem harmonischen Zusammenleben führen. Es kann allerdings auch sein, daß der andere Hund, trotz Altersunterschied als "Rivale" betrachtet wird, sobald dieser erwachsen geworden ist.
1. Wieviel Management und wie _lange_ ist eine Läufigkeit (also die absoluten Trenntage) bei einer unkastrierten Hündin? (die Trennmöglichkeiten sind gegeben, mein Mann und ich schlafen in getrennten Zimmern, schon seit Jahren mit je einem Hund. Die Türklinken sind im "Tagesbereich" alle so gedreht, dass die Trennung bei Abwesenheit sicher wäre, auch wenn Malouk nicht mal eine normale Tür öffnet, die einen Spalt offen ist. aber Miro konnte Türklinken drücken)
2. Leidet der Rüde da besonders? (Es gab vermutlich noch nie eine läufige Hündin in der Nähe, wo wir etwas gemerkt hätten. Eher bei Miro, Appetitlosigkeit)
1. Eine Läufigkeit dauert so in etwa um die drei Wochen. Stehtage sind irgendwann dazwischen. Wann genau, ist bei jeder Hündin anders. Deshalb kann man dies nicht so genau sagen. Riechen tut sie meist in den kompletten drei Wochen gut, jedenfalls für die meisten Rüden.
2. Ob Dein Rüde "leidet" ![]()
Keine Ahnung. Oft ist ja eher der Mensch, der darunter leidet, daß sein Hund sich komisch benimmt. Ich kenne einige Rüden, die zwar gerne fiepsen, aber durchaus in der Lage sind, damti aufzuhören und sich auch auf ihre Arbeit zu konzentrieren.
Aber das kommt nicht von alleine. Das wurde halt auch so im Training umgesetzt.
Und ja, es gibt auch Rüden, die sind wirklich "weggeknallt", da kommt man auf den sonst üblichen Wege nicht weiter. Da muß man halt schauen.
Aber, wenn Deiner bisher nicht reagiert hat, wer weiß? Vielleicht bleibt dies auch so.