Beiträge von SheltiePower

    Es wäre schön, wenn sie einfach warten würde, bis ich bereit bin.

    Nun ja,

    im Grunde genommen ist sie noch ein Baby.

    Die haben nun einmal ihren eigenen Rhythmus.

    Da wirst Du etwas entgegen kommen müssen.

    Mit der Zeit wird sich so einiges einpendeln.

    Zudem ist sie am morgen komplett aufgedreht, beisst, reisst an der Leine, will einfach nur Rennen

    Na ja,

    sie ist ausgeschlafen.

    Da sind die Kleinen nun einmal voller Energie!

    Auch das wird sich mit der Zeit einpendeln.

    Soll ich sie einfach ignorieren

    Würde ich nicht machen :ka:

    Immerhin kann es sein, daß sie muß.

    Und Du willst doch keine "Unfälle" im Haus haben.

    Du kannst versuchen, so eine Art "jetzt nicht" einzubauen.

    Aber erwarte nicht, daß so ein junger Hund das schon sofort umsetzen wird. Das dauert eine Weile!

    Sie wollen ja auch die aufregende Welt entdecken.

    Dafür wirst Du Dir etwas Zeit nehmen müssen.

    So nach und nach könnt Ihr eure "verschiedene Zeiten" anpassen, es besser aufeinander "abstimmen" - aber das geht nur mit Kompromissen!

    Raus lassen geht leider nicht - wg Katzen, dafür hat sie ihr eigener Raum - das Büro, da kann sie frei rumlaufen.

    Warum eigentlich?

    Sie wird sich eh an die Katzen gewöhnen müssen! Oder sind die Katzen gemein zum Hund und hauen mit ihren Krallen zu?

    Haben die Katzen keinen Rückzugsort weiter oben, wo eben KEIN Hund hin kann? Katzenbaum, so einen Wandsteg, oder was auch immer?

    Sonst mach um die Box - die dann offen bleiben darf - noch so eine Art Kinderschutzgitter herum, so daß der Hund etwas mehr Raum zur freien Verfügung hat!

    Und „fragen“ ob er jetzt mitkommen könnte ? Das hört sich jetzt so an, als könne er entscheiden, ob er mitkommen will oder nicht. Aber so hast du das wahrscheinlich nicht gemeint, oder?

    flying-paws hat nicht so ganz unrecht!

    Es gibt einfach Situationen, wo es manchmal KEINE so gute Idee ist, den eigenen Hund genau dann rauszurufen.

    Spielende Hunde - manchmal ist es nicht immer Spiel, und manchmal kann das auch genau DANN kippen, wenn man den eigenen Hund ruft, und dieser auch brav sofort mit dem Spielen aufhört und zu Dir gelaufen kommt.

    Beim "falschen" Hund könnten daraus Jagdsequenzen entstehen.

    Oder halt auch was anderes resultieren.


    In solchen Momenten empfiehlt es sich tatsächlich schon eher, den eigenen Hund abzuholen.

    Man kann dies tatsächlich eher gezielt in einer Hundeschule, oder in einem Verein, welcher auch Erziehungsarbeit anbietet, üben.

    Im "Freilauf" nur dann, wenn man diesen Reiz in der Ferne sieht.

    Rest ist darauf hoffen, daß die auch dort bleiben.

    Oder man spricht sich mit Leuten ab, und kann dies dann gezielt üben.

    Reize sind aber auch andere Situationen. Nicht nur (spielende) Hunde!

    Generell Menschen, die nur mal so eine Runde spazieren gehen, generell freilebende Tiere, wie Kaninchen, Vögel, Eichhörnchen, Nachbars Katze(n) und so weiter.

    Rückruf aus einer Spielsituation heraus, ist schon schwierig, kannst es gerne als "Königsdisziplin" ansehen, wenn Du magst.


    Im Grunde genommen wird es leicht gesteigert.

    Wenn es in reizarmer Umgebung klappt, super duper funktioniert, wird langsam Reiz dazu gepackt.

    Also, spielende Hunde in weiter Ferne (idealerweise ohne daß die auf Euch zulaufen können, oder sonstwie zum Kontakt kommen kann) und Du rufst dann Deinen Hund.

    Kommt er - Party mit DER Superbelohnung.

    Nächste Steigerung wäre, Reiz immer noch in der Ferne, aber nicht mehr so weiter Ferne.


    Man kann es beim Training auch gezielt üben, indem man die Schleppleine als Absicherung nutzt, sollte sich der Hund irgendwann doch mal für die Ablenkung entscheiden wollen. Dann war der Reiz zu groß, und viel zu nah.

    Aber, der Hund konnte sich trotzdem nicht selbst belohnen.


    Langsam aufbauen, im idealen Training - wenn es möglich ist.

    Ansonsten, nicht zu oft rufen, wenn dann mal doch, dies hochwertig belohnen!

    Nicht immer NUR dann rufen, wenn was kommt - denn dann neigt der Hund dazu erst die Umgebung zu scannen, bevor er sich vielleicht doch mal auf die Socken macht.

    sondern er soll lediglich Spaß mit ihnen verbinden.

    Na ja,

    Du hast am Anfang noch das hier


    die Kinder sind ihr leider bislang relativ egal.

    geschrieben.


    Für mich klingt dies nach einem Widerspruch!

    Wenn die Kinder relativ egal sind, dann können die nicht mit Spaß verknüpft werden!


    Bei diesen Problemen ging es um ihre Unsicherheit und fehlendes Vertrauen in unsere Führung.

    Genau das ist bei mir auch so rüber gekommen.

    Hund hat gesehen, daß die Mama nicht in der Lage war, die Situation zu regeln - also hat Hund das mal eben schnell gemacht.

    Genau das, was Mensch eigentlich nicht will.

    Beim Hund wird angekommen sein: die Mama ist noch nicht mal in der Lage, den eigenen Nachwuchs zu maßregeln. Also mache ich das mal gleich richtig!


    Müssen wir immer noch aber dieser Hund bringt es mit sich, dass man doch deutlich schneller lernt als beispielsweise mit einem Chihuahua ;)

    Nun ja, selbst ein Chihuahua kann in der von Dir beschriebenen Situation GENAU SO reagieren! :ka:


    Wenn wirklich ein HSH in der Mischung mit drin stecken sollte, so werdet Ihr Eure "Trainingsmethode" doch überdenken und dem Typ Hund entsprechend angepaßt umwandeln müssen :ka: