BB war gesichert, er hatte ja Geschirr und HAusleine um. In diese ist er ja gesprungen, da meine Freundin die in der Hand hatte.
Es kann sich ja wirklich um einen Übertragungsfehler handeln. Daher war meine eigentlich Frage immer noch, WENN es sich um einen Biss handelt.
Noch einmal kurz dazu:
Hund ist gesichert, befindet sich an der Leine beim Halter, und beide sind zusammen an der Tür.
Jemand ist vor der Tür und der Hund springt diese Person an.
Selbst wenn der Halter ganz schnell handelt, besonders dann, wenn er sogar weiß, daß der eigene Hund so tickt, könnte es sein, daß es doch etwas zu spät reagiert wurde.
Das sind Dinge, die man als Mensch nicht mehr so wahr nimmt. Man ist so sehr damit beschäftigt zu handeln, das Schlimmste abzuwenden, und selbst wenn der Hund der anderen Person nur kurz zu Nahe gekommen ist, diese vielleicht sogar berührt hat, ist der Glauben groß, daß nichts passiert sein kann, weil eben schnell genug gehandelt wurde. Gefühlt hat man ja innerhalb einer Sekunde den Hund schon zurückgezogen.
Dann KANN also nichts passiert sein! Puh, Glück gehabt!
Tatsächlich ist es aber so, daß Hunde deutlich schneller sind! Die Zeit, die der Mensch braucht, um zu realisieren, was da gerade der eigene Hund zu tun beabsichtig, und handelt so schnell wie menschlich möglich. In dieser fließenden Bewegung nach vorn, kann der Hund schon einmal kurz zugeschnappt und sein Maul wieder geöffnet haben, bevor erst dann die Reaktrion vom Halter kommt. Und ja, dabei kann man übersehen, nicht spüren, daß der Hund bereits zugebissen hat.
Es geht eher um das Amtliche, Die Auflagen.
Was jetzt so alles passieren kann, nun ja, das hängt auch ein bißchen von der Region, vom Bundesland ab, wo der Halter mit seinem Hund wohnt!
Es kann sein, daß der Hund nun als "gefährlicher Hund" eingestuft wird. Man bekommt dann Auflagen, muß eventuell zu einem Wesenstest. Man zahlt eventuell jetzt auch mehr an Hundesteuer.
Und ja, das kann auch passieren, wenn der Hund nicht zugebissen, aber dafür einen "nur" heftig angesprungen hat.