Beiträge von SheltiePower

    und sie sollte ihm da Vertrauen schenken, dass er sich auch gut um sie kümmert. Wenn sie da anfängt irgendwelche Ansprüche zu stellen,

    Ähm, nein,

    gemeinsames Sorgerecht bedeutet, daß beide Elternteile sich genau absprechen und beide sich auch daran halten.

    Dann ist es egal, was Du machst, bzw. machen willst.

    Du darfst, mal so als Beispiel, auch nicht einfach Fotos vom Kind machen und es irgendwo posten, selbst wenn der Freund und Vater des Kindes es Dir erlaubt. Sagt die Mama NEIN, dann ist das Ja vom Freund hinfällig! Für solche, und ähnliche Geschichten, brauchst Du immer das Ja von beiden Seiten!

    Es steht natürlich jedem frei, das Beste zu hoffen, und Dinge erst einmal auszuprobieren.

    Das heißt auch, die eigene Wohnung noch nicht zu früh aufzugeben, nur für den Fall, daß es doch nicht hinhauen wird.

    Anfangs ist ja noch alles "frisch", da nimmt man viele Dinge noch anders, gerne durch die rosarote Brille wahr, redet sich vielleicht so manches einfach schön, und auch die Hoffnung, daß es für einen selbst zum Guten wenden wird, ist auch noch groß. Vor allem dann, wenn es genug andere User gibt, die eben ein Happy End in ihrer Geschichte gehabt hatten.

    Doch, wenn ich das hier

    Aber für die Zukunft, dauerhaft wäre das einfach keine Option für mich.

    Für ihn, ist sie halt nur ein Hund. Für mich aber nicht.😖


    Ich habe schon mit ihm gesprochen, er weiß dass ich es doof finde. Aber er bleibt dabei. 😖

    so sehe, neben den so ziemlich aussagekräfigen Emojis,

    dann sehe ich zwei Parteien, die sich eigentlich in dem, was sie so tun und als Regeln auferlegt haben, sich sehr, sehr sicher diesbezüglich und somit festgefahren sind, und davon auch keinen Schritt abrücken möchten.

    Klar, in einer Beziehung muß immer mal Kompromisse eingegangen werden, das gilt für beide Seiten! Das macht auch den Sinn einer recht gesunden Beziehung aus, und man entwickelt sich auch irgendwie gemeinsam weiter. Meist gilt das allerdings für bestimmte Bereiche, also für die gemeinsame Berühungspunkte.


    Möglich ist es schon, daß es für Dich bedeuten wird, daß ein Kompromiss immer, oder zumindest sehr oft, zu Gunsten der Menschen, des Kindes, der Mutter des Kindes (die dabei IMMER Mitspracherecht haben wird!) ausfallen wird, sprich, der Hund wird immer in einer Form zurückstecken müssen, auch wenn es sich unfair anfühlt. Aber halt eben nur für Dich.

    Aktuell geht es Dir ja noch nur um die Möbelstücke in der Wohnung vom Freund. Es gibt allerdings noch andere Bereiche, wie Reisen, Besuche bei der Familie, von bestimmten Einrichtungen, und so weiter.


    Ich persönlich würde nie "kleine Siege" mit Hilfe (also gemeinsam mit dem) und auf Rücken des Kindes gegenüber dem Vater des Kindes austragen wollen. Denn das wird nur für Konfliktpotetial sorgen.

    Nur noch kurz dazu was:

    Nein Strafe ist auch nicht der richtige Weg. Ich habe auch noch nie meine Tochter bestraft im Sinne von Hausarrest oder was auch immer es da gibt. Aber es gibt Grenzen und daraus folgende Konsequenzen. Das genügt ja schon.

    Es liest sich ein bißchen wie nach einem Widerspruch.

    Wenn Deine Ansagen gereicht haben, so war dies dann "Strafe" genug gewesen.

    Was aber, wenn Deine Tochter Dir - nennen wir es mal so - den Stinkefinger gezeigt und einfach weiter gemacht hätte? Denn bis dahin hätte ja Deine Grenzensetzen und die daraus erfolgten Konsequenzen nicht genügt ;)

    Dann hättest Du ja ein anderes Geschütz auffahren müssen!

    Das meinte ich mit "Anpassen".

    Für mich klingt es so, als ob "Strafe" eher negativ behaftet ist.

    Natürlich mag das, je nach Individuum, nicht immer der richtige Weg sein. Aber die Art und Weise der Bestrafung muß dem Individuum "angepaßt" werden, denn sonst kann ja kein Umdenken und somit ein Abschalten vom falschen Verhaltensweisen erreicht werden.

    Die ist Fraktion: immer lieb, nie mit dem Hund schimpfen und sofort belohnen wenn er was richtig macht. Alles blöde einfach ignorieren.

    Ich bin zwar auch ein Fan davon, alles, was richtig läuft zu belohnen, damit die Motivation, alles von sich aus richtig zu machen, bestehen bleibt.

    Allerdings ist es leider auch so, daß so manch einer da was falsch versteht. Nur, weil man positiv bestärken will, und das natürlich auch darf, heißt ja nicht, daß man auch Dinge, die falsch laufen, entsprechend reagieren darf.

    Nur rein positiv geht nicht!

    Leider gibt es diese Leute, die meinen, daß man NIEMALS, NIE, NICHT schimpfen darf. Das verstehe ich nicht, und es macht einen auch das Leben unnötig schwer!

    Ignorieren kann in bestimmten Situationen oder im Training funktionieren, man kann es genau dort auch gezielt einsetzen. Aber das ist Dummfug, wenn es darum geht, wenn der Hund gerade was macht, was man auf keinem Fall ignorieren darf!


    Das Problem scheint irgendwie zu sein, daß manche in ihrer Trainigsphilosophie zum äußersten Extrem hinwandern, und vergessen, daß es dazwischen noch sehr viele und auch gute, oder gerade für die Situation besser passende Mittel gibt, die man anwenden könnte.

    Man sollte nur schauen, ob es nicht gerade übertrieben wird.


    Zum Glück hast Du noch geschrieben, daß Du auch schon ein Kind erzogen hast.

    Denn im Grunde genommen kann man sehr wohl die Erziehung eines Hundes mit einem Kind vergleichen. Auch, wenn wir alle wissen, daß ein Hund KEIN Mensch ist, und auch niemals ein menschlicher Ersatz sein soll. Aber die "Arbeitsmittel" in der Erziehung sind die gleichen!

    Deine Reaktion ist IMMER der Situation angepaßt. Hast Du das Gefühl, daß Du deutlich(er) werden muß, dann mach, hast Du das Gefühl, mehr körperliche Präsenz aufzeigen zu müssen, dann mach, hast Du das Gefühl, das geht besser, wenn Du nun über Belohnung prima "lenken" kannst, dann mach.

    Das ist immer eine Bauchgefühl-Sache.

    Und es liest sich schon, als ob davon was da ist.

    Das verunsichert mich einfach dass jeder was anderes erzählt.

    Das "Problem" ist, daß auch überall ein Körnchen Wahrheit zu finden ist. Man kann sich aus jeder Philosophie praktisch was "Passendes" herausfischen und es anwenden. Meist sind das Dinge, die gefühlsmäßig eh zu einem selbst passen, einem eher liegen. Wichtig ist immer, daß man selbst authentisch dabei ist.

    Am Ende ist es Dein Hund, auch wenn Du noch so einiges lernen mußt, so lebst Du tagtäglich mit dem Hund zusammen, und es ist nun einmal realistischer, daß Du in manchen Situationen den Hund bestimmt etwas besser einschätzen kannst, als der Trainer, der nur eben DIESE eine Aktion live mitbekommt.

    Auch, wenn ein guter Trainer Dir faktisch richtig erklären kann, was gerade schief gelaufen ist, wo die Fehler zu suchen sind, und Dir beim "Lesen" Deines Hundes noch viel helfen kann. Rest muß dann wieder zum Hund UND zum Menschen passen!

    Aber da bist Du selbst noch dabei, reinzuwachsen.

    Was Du mal versuchen kannst: Du hast so einiges an Philosophien und Lösungsansätze gehört. Auch wenn diese sich ein bißchen widersprüchlich anhören mögen, so gibt es bestimmt doch so Dinge, die sich überschneiden. Da einfach mal in Dich horchen, überlegen, wie Du das eigentlich eher lösen würdest (gerne im Blick mit Erziehung Deiner Tochter) und laß einfach mal einfließen, wie gefühlsmäßig der Hund Dir dabei rüber kommt.

    Nur so kann sich die passende Reaktion für Euch entwickeln.

    Wichtig dabei ist, daß man nicht zu sehr verkopft an die Sache herangeht. Oft hat das eigene Bauchgefühl schon die Situation richtig erfaßt, und die erste Reaktion darauf ist bestimmt auch die richtige gewesen. Zumindest authentischer.

    Es ist nun einmal so, daß klare Regeln und Grenzen wichtig sind, für jedes Lebewesen, denn nur so kann die Familie, die Gesellschaft und halt auch eben das Zusammenleben der Tiere in einer größeren Gruppe funktionieren. WIE man diese dann umsetzt, hängt immer vom Charakter desjenigen ab, der gerade "einen auf den Deckel" bekommen muß.

    Es gibt ja auch Kinder, denen reicht ein "dududu" mit entsprechenden Fingerwedeln vorm Auge, und andere lachen sich darüber scheckig. Dann reagiert man als Elternteil anders :ka:

    Wer sich an die Regeln hält, hat mehr Freiheiten. Wer es schafft, immer noch Dummfug zu machen, der bekommt einen noch engeren Rahmen, indem er sich frei entfalten kann.

    Aber ich glaube, dass ich hier einen Welpen habe der hin und wieder klare Ansagen braucht.

    Und ich glaube, daß Dich Dein Gefühl nicht trügt. ;)

    Laß Dich nicht verunsichern.

    Das ist eben der Punkt warum ich beim Hund verunsichert bin.

    Klar, ein Mensch versteht die gesprochene Wörter und deren Inhalt. Kann dann also bewußt entscheiden, diese zu "überhören", oder dem Wunsch der Eltern entsprechen und fügsam sein.

    Aber ein Hund versteht die Körpersprache sehr wohl. Die setzt man beim eigenen Kind ja eher unbewußt, aber dennoch sehr wirksam ein, während man abstraft und Konsequenzen androht, bzw. auferlegt. Es ist also definitiv vorhanden. Meist macht man sich größer, spannt sich an, beugt sich drohend vor, guckt böse, - gerade mit der Gesichtsmimik läßt sich vieles machen! - .......

    Die Körpersprache kannst Du in der Erziehung schon einsetzen.

    Und die "Vokabeln", wie NEIN, PFUI, AUS, oder was auch immer Du haben willst, und brauchst, kann man dem Hund beibringen.

    Du brauchst einfach nur ein gesundes Maß an Gleichgewicht in der Erziehung Deines Hundes.

    Da wächst Du noch rein!

    Nun ja, man muß erst einmal DEN richtigen Trainer finden. Ist auch nicht so einfach! Unter Umständen muß man weiter weg fahren, oder länger suchen.

    Bei Problemen ist ein vor Ort Training und zeitnahe Anleitungen plus Korrektur viel besser.


    Aber offenbar willst Du lieber online mit einem Trainer arbeiten. Das ist Deine Entscheidung!

    Bleibt abzuwarten, ob das Training auch wirklich fruchten wird.

    Sicher ist aber, daß in 21 Tagen keine Wunder geschehen können.

    Ich kann mir vorstellen, daß kurz vorm Ende der Spritze, dieser kräftige Schub von Flüssigkeit, im Mund, eben beim Hund Maul, sehr unangenehm sein kann.

    Hier hat es geholfen, daß ich etwas Honig in eine kleine Schüssel gegeben und die Spritze darüber entleert habe. Wurde bereitwillig abgeschleckt.

    Er sollte, in meinen Augen, sich tatsächlich des öfteren austoben dürfen.

    Das braucht so ein Energiebündel. Sonst hast Du eine "angespannte Feder", die sofort ihre Energie freigibt, wegspringt, sobald man die Halterung abmacht.


    Wenn kein Freilauf möglich ist, dann eventuell öfters mal Strecken wählen, wo man zumindest mit / an der Schlepp spazieren geht. Gerade anfangs der Runde ist die Umgebung einfach interessanter. Da würde ich auch Geschirr draufpacken, daran die Leine festmachen, und einfach mal so machen lassen.

    Das nimmt Euch beiden den Druck schon mal raus, auch wenn Leinenführigkeit schöner ist!


    Die kannst Du in Ruhe zu Hause üben. Gerne auch in der Wohnung, wo es eben keine Ablenkung gibt.

    Oder, wenn es auf der Gassistrecke wieder zurück nach Hause geht, und der Hund deutlich ruhiger geworden ist. Leine ans Halsband. Kurze Einheiten, viel bestätigen.


    Je mehr Druck Du jetzt ausübst, desto mehr "arbeitet" Ihr zwei gegeneinander. Dann entsteht Frust, und dieser muß ja auch erst einmal raus.