Beiträge von SheltiePower

    Ich würde da echt mal die Schilddrüse checken lassen, und zwar das große Profil!

    Das machen nicht immer alle Tierärzte, auch wenn man das extra betont.

    Am besten noch von einem Experten drauf schauen lassen. Die sehen da viel mehr, als ein normaler TA!

    Wenn dies schon vor der Kastration so gewesen war, wäre auch SDU eine Option gewesen.

    Jetzt, nach der Kastra, würde ich das auf jeden Fall mal abchecken lassen!

    Wäre jetzt so mein Weg :ka:

    Da Du ja selbst auf Streß tippst - ich kann dazu ja nix sagen, weil ich nicht live vor Ort bin und den Hund somit auch nicht sehen kann - wie kommst Du darauf?

    Ich meine, was streßt ihn?

    Ist das für Dich deutlich erkennbar?


    Ein Trainer vor Ort, der das Ganze betrachten kann, ist natürlich besser.

    Gute Trainer können einem wirklich helfen!

    :???:

    Kann es sein, daß der Hund ein wenig mißverstanden wird?

    So vom Lesen her, bekomme ich doch tatsächlich eher den Eindruck, als ob Dein Hund die anderen beiden gemaßregelt hat. Das hat nix mit Übersprungshandlung zu tun.

    Ist aber nur ein Schuß ins Blaue!

    Liest sich ein wenig schwer ;)


    Fragen wir mal, ganz von vorne:

    Was für ein Hund?

    Alter?

    Wie ist so in etwa der Alltag?

    Habe eine allgemeine Frage bzgl. Übersprungshandlungen

    Na ja,

    so ganz allgemein beantwortet, ist eine Übersprungshandlung eine Art Ersatzhandlung, vor allem in Situationen, wo man / hund nicht weiß, wie statt dessen reagiert werden soll.

    Gerade in Streßsituationen wird dies ganz stark hervorgerufen.

    Oft ist dies ja nicht steuerbar. Eigentlich macht man / hund dann was, und das wird beim nächsten Mal oft auch wieder so "aufgerufen".


    Da wäre jetzt die Frage, hast Du ein ganz bestimmtes Problem damit?

    Denn, wenn fremde Hunde hinterm Zaun so ein Verhalten zeigen, dann wirst Du da kaum was beeinflussen können.

    Ist genug Platz vorhanden, dann gehe einfach nicht zu dicht am Zaun vorbei, und halte den eigenen Hund einfach auf der abgewandten Seite, und schau die Hunde hinterm Zaun auch nicht an.

    Mehr wirst Du da nicht tun können.


    Hatten mal eine Trainerin, die meinte, dass man Übersprungshandlungen nie wieder weg bekommt und man immer ein Auge drauf haben muss.

    Da wäre schon interessant zu wissen, aus welchem Grund Du die Trainerin diesbezüglich gefragt hast.

    Wie gesagt, bei fremden Hunden wirst Du da nicht wirklich viel machen können. Wenn Du und Dein Hund die Ursache für das Verhalten bist, dann kannst Du einfach nur für mehr Distanz sorgen, sollte genug Platz vorhanden sein.

    Bei Hunden, die Du in Videos sehen kannst, kannst Du sowieso nichts machen. :ka:

    Beim eigenen Hund: schau, was ihn so streßt, und dann hilf ihm.

    Es kann sehr wohl sein, daß man Alternativverhalten in bestimmten Situationen auftrainiert bekommen kann, aber sobald der Streß wieder zu groß, oder die Trainingsschritte zu schnell voran, bzw. die Anforderungen zu schnell zu hoch gesetzt werden, der Hund dann wieder in sein altes Muster rein fällt.


    Auch Menschen haben / zeigen Übersprungshandlungen, die bei jedem auch anders ausfallen können. Das ist, so betrachtet, erst einmal sehr wohl normal. Das hilft eigentlich, irgendwie mit der Situation fertig zu werden.

    Für Hunde, die es nicht mögen, daß sich ein Arm unterm Bauch befindet, gibt es noch die gute Möglichkeit, es rein über das Nasentarget aufzubauen.

    Damit kommen viele Hunde recht gut klar.

    Gut durchdacht, mit richtigem Timing und nicht zu rasches Vorgehen beim Trickaufbau, bekommt man ein sehr schönes Verbeugen hin, ohne daß der Hund mit dem Hinterteil runter gehen wird / will.