Beiträge von SheltiePower

    Dann könnte es eventuell sein, daß das Häuschen ein wenig "ungünstig" steht?


    Sonst wirst Du warten müssen, bis die Vögel merken, daß auch bei Dir was zu holen gibt ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Ich werde mal auf einzelne Stellen eingehen.

    Zitat

    Hallo,

    Wie gehe ich damit um? Schnörkellos auf die Hunde zu (und Emil also hinter mir herziehen) nach dem Motto, der Chef zeigt damit, es gibt hier keine Gefahr? Letztlich muss ich ihn auch hinter mir herziehen, sonst müssten wir warten. Oder ausweichen, falls möglich.

    Ich würde nicht direkt auf die Hunde zugehen.
    Lieber, wenn möglich, einen kleinen Bogen laufen.
    Sagen wir mal, Du läufst links, und die andere Person mit Hund dann von Dir aus gesehen rechts.
    Dann wäre es ideal, wenn Du Deinen Hund links führen würdest, und einen kleinen Bogen links weg laufen könntest.
    Die andere Partei sollte es idealerweise ähnlich halten.
    Viele Hunde fühlen sich schon sicherer, wenn sie zwischen sich selbst und dem "Feind" den eigenen Halter als "Abschirmung" haben.

    Zitat


    Ich rede Emil am Anfang solcher Situationen nun schon immer ein, dass da was ganz tolles feines kommt, Party!!!! Aber nützt nicht immer etwas. Leckerchen nimmt er nicht an, wenn er aufpasst.

    Könnte es sein, daß Du dabei einen leichten Fehler gemacht hast?
    Könnte es sein, daß Du ein bißchen zu viel redest?
    Ihn eventuell dabei in seinem Verhalten bestärkt hast?

    Ein Hund, der sich im Streß befindet, der wird nichts fressen.

    Eher wirst Du solche Begegnungen langsam aufbauen müssen.
    Eine Trainingsmöglichkeit wäre zum Beispiel, daß Du noch in großer Distanz zum "Feind" befindest.
    Solange Dein Hund noch normal auf Dich reagiert gehst Du vor und bestätigst ihn in seinem Verhalten.
    Merkst Du, daß er "abschaltet", gehst Du aus der Situation heraus indem Du dich umdrehst.

    So kann er sich wieder beruhigen. Ist er wieder vom Kopf her bei Dir, kannst Du Dich abermals umdrehen, und langsam auf den "Feind" zugehen. Aber nicht direkt, also frontal, sondern im Abstand, und wenn es geht, mit einem kleinen Bogen.
    Auf diese Weise kannst Du mit Deinem Hund daran arbeiten, daß andere Hunde nicht "schlimm" sind. Die Distanz kannst Du dann langsam verkleinern. Dein Hund "sagt" Dir schon, wie weit er mit der neuen Situation klar kommt.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    Was genau ist los bei ihm und was kann ich dagegen tun????? :???: Mit 6 Monaten sollte er doch langsam stubenrein sein oder?
    Liebe Grüße


    Nicht unbedingt ;)
    Es gibt tatsächlich Hunde, bei denen es sogar noch länger gedauert hat.


    Setzt Dich, und vor allem ihn nicht so sehr unter Druck.
    Das könnte sich auch ein wenig auf die Blase auswirken, wenn der Hund merkt, daß man von ihm mehr erwartet, als er es anscheinend kann.

    Das die Pinkelei nerven kann, vor allem, wenn es ständig woanders passiert, ist natürlich verständlich.
    Aber Du schreibest ja selbst, daß ab und an bei Dir auch noch was passiert. Das wäre für mich eher ein Zeichen, daß die Stubenreinheit noch nicht wirklich so sitzt. ;)

    Was Du tun kannst, ist folgendes:
    Schau mal, was bei Dir anders ist, als wenn Ihr bei den Eltern seid.
    Schläft er bei Dir viel mehr, und bei den Eltern ist er "munterer"?
    Ist er generell eher "beeindruckt", wenn er in anderen Wohnungen / Häuser ist?

    Tatsache ist nun mal, daß alles "Neues", bzw. "Fremdes" eher aufregend ist. Auch wenn man schon mal dort gewesen ist. Und ein "munterer" Hund muß nun mal etwas öfters raus.
    Du machst es schon richtig, wenn Du die Lösezeiten bei Deinen Eltern wieder nach unten angesetzt hast.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat

    kurz: für mich kleine traumhunde, die genau richtig sind mit ihrem arbeitseifer und ihrem temperament. ganz sicher wären sie alptraumhunde für leute, die keinen spaß an solch quirligen kleinen personen haben.

    lg cjal


    :gut:

    Genau!
    Das ist prima zusammengefaßt!


    Ja,
    eine Züchtersuche kann anstrengend sein.
    Habe ich letztes Jahr auch durchgemacht :D
    Aber es lohnt sich!


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Man könnte das Alleine sein schon in der Wohnung anfangen!
    Wenn man zum Beispiel etwas aus einem Zimmer holen möchte, und das auch relativ schnell geht.
    Rein in den Raum, Tür zu, und anschließend wieder raus.

    Später kann man etwas länger in dem anderen Raum verweilen. Vielleicht noch anfangs die Tür offen lassen.
    Wenn der Hund von sich aus Distanz sucht, zum Beispiel, Du machst was in der Küche, und er will sich ins Körbchen im Wohnzimmer legen, dann würde ich das zulassen. Denn das gehört auch schon zum Alleine bleiben dazu.

    Dann kann man das Ganze langsam steigern. Die Post draußen holen, oder den Müll wegbringen, ohne den Hund.
    Und so weiter.

    Wichtig dabei ist, daß Du den Trainingsstand immer dem Hund anpaßt.
    Setzt kein Ultimatum: Bis dann "muß" der Hund das "können". Das könnte dann schief gehen.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

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    also wieder öfters raus. ok, was sein muss, muss sein. Bis zu welchem Alter sollte ein Hund denn stubenrein sein?

    :ka:

    Na ja,
    das wird Dir niemand so pauschal sagen können.
    Es kommt auch ein wenig auf den Hund, und eben die Umstände wie der Hund aufwächst, an.
    Es ist wie bei kleinen Kindern ;) . Manche sind recht früh "trocken", bei anderen dauert es halt länger.

    Zitat

    Das Toben mit der Katze ist so eine Sache. Ich finde immer, das der Hund eher sehr bott mit der Katze umgeht und frage mich, wieso die Katze sich nicht gross wehrt, denn außer fauchen kommt nix.

    Das wirst Du regeln müssen.
    Laß es erst nicht soweit kommen.
    Hund und Katze können sich verstehen, und auch gemeinsam spielen, sicherlich.
    Aber, beide sprechen eine unterschiedliche Sprache. Bis diese erst einmal verstanden wurde!
    Ich persönlich würde es einfacher finden, wenn ich das Ganze so regle, wie es mir paßt.


    Zitat


    Was mir noch eingefallen ist, er frißt neuerdings auch die Tapete im Flur an, wenn ich ihn alleine lasse für eine Stunde oder so. Das hat er vorher auch nicht gemacht.

    Das ist für mich ein Zeichen von Streß!
    Wie hast Du denn das Alleine sein mit dem trainiert?


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    Ist das evtl schon die Rüpelphase? Oder ab wann kommt diese?

    Die Pubertät kann mit fünf, sechs Monaten anfangen.
    Und die "neuen Probleme" können auch damit zusammenhängen.
    Da hilft es nur, geduldig zu sein, und mit dem Training einen kleinen Schritt nach hinten zu machen, und einen Teil wieder von vorne "neu" zu üben.

    Du brauchst einfach viel Geduld ;)


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

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    Ich gehe alle 3-4 Stunden tagsüber mit ihm raus. Meistens, wenn er anfängt nervös rum zu laufen.

    Ich könnte mir vorstellen, daß diese 3 - 4 Stunden für ihn noch (schon wieder) etwas zu lange für ihn sind. Eventuell wieder den Zeitrhythmus nach unten drehen.

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    Er spielt oder tobt ganz normal und dann gehts ab auf die Couch und der Bach fließt.

    Ich glaube, hierbei wirst Du wieder, wie "damals" bei dem Welpen, nach dem Spielen noch einmal mit ihm raus gehen müssen.
    Dadurch, daß er jetzt älter ist, wird er länger, ausdauernd, eventuell sogar noch "heftiger" spielen können. Und das regt nun einmal den Darm an.

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    Wenn er beim Toben mit der Katze Pipi macht, dann bleibt er nicht stehen und verliert seinen Bach, sondern es passiert wärend des tobens und somit ist das Pipi weiträumig verteilt. Ich glaube, das es mit dem Toben der Katze zusammen hängt, da es meistens in der Zeit passiert. Dann pinkelt er auf den Boden.

    Ich habe keine Ahnung von Katzen! Das mal gleich vorab.
    Nur eine Idee von mir: Könnte es sein, daß Dein Hund versucht, die Katze zu "beschwichtigen"?
    Ich würde das mal an Deiner Stelle genauer beobachten. Vielleicht spielt die Katze auf eine Art und Weise, die der Hund nicht "versteht"? Vielleicht geht die Katze zwar "sanft" mit dem Hund um, eben katzentypisch, aber es war für den Hund eine "falsche Geste"?

    Sonst, würde ich auch hierbei sagen, nach dem Spielen geht es wieder raus!

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    Er rennt dann auch immer direkt weg, das heißt für mich, das er weiß, das er Unsinn gemacht hat und ich mit ihm schimpfe.

    :ka:
    Ich glaube, da hast Du etwas falsch verstanden.
    Klar, rennt er weg. Er kann Dich inzwischen "lesen". Er sieht, vielleicht riecht er es auch, daß in Dir etwas brodelt. Und deshalb bringt er sich lieber in Sicherheit, bevor ihm etwas passieren kann.

    Mit Schimpfen wirst Du jetzt nicht sehr weit kommen.
    Auch wenn ich mir sehr gut vorstellen kann, daß diese plötzliche Unsauberkeit nerven kann.

    Mit einem halben Jahr empfinde ich einen Hund immer noch als jung.
    Deshalb würde ich, wenn "Unfälle" passieren, lieber wieder einen Schritt zurück machen. Etwas früher raus, nicht so lange warten. Nach dem Spielen noch einmal raus.


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

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    Scarlett übertreibt es maßlos mit ihrem Anspringen. Zwischendurch kriegt sie ihre 5 Minuten (die auch gerne mal länger dauern) und dann hört sie nicht mehr auf mich (oder manchmal auch andere) anzuspringen, reagiert auf kein runter, wenn man sie wieder runter schubst springt sie einen direkt wieder an und das so lange, bis man weg geht. Und selbst wenn das 15 Minuten dauert, die hört nicht auf immer wieder an einem hoch zu springen.

    Kennt sie denn das Wort "Runter"?


    Zitat


    Es wird nie darauf reagiert, wenn sie jemanden anspringt. Aber das ist ihr total egal. Es führt ja zu überhaupt nichts, sie bekommt auch gar keine Aufmerksamkeit mehr dafür. Wir drehen uns inzwischen alle einfach nur noch weg und gehen woanders hin.


    Scarlett ist ein Hund, der sehr viel fordert. Sie möchte immer im Mittelpunkt stehen und sie bekommt lieber Ärger als gar keine Aufmerksamkeit. Deswegen unterlasse ich in dieser Situation jedes Schimpfen und jedes festhalten (sobald man sie dann wieder los lässt hüpft sie sowieso wieder los).

    Jetzt ist da eine Zwickmühle!
    Situation A: Hund spring hoch, bekommt ein Wort an den Kopf geknallt, welches sie noch nicht kennt(?). Ist überfordert, und dreht erst recht auf, sprich, Hund springt weiter an.

    Situation B: Hund springt munter den Menschen an, und Mensch schubst den Hund weg. Ist ein tolles Spiel! Das wird natürlich weiter gespielt.

    Situation C: Hund springt Menschen an, und die reagieren gar nicht. Ist es nun richtig, das Anspringen? Vielleicht. Also, wird es weiter gemacht, weil geduldet.

    Situation D: Hund hat sich grad so richtig hochgeschaukelt mit ihrem ständigen Anspringen. Der Streßlevel ist enorm, und "will" wieder abgebaut werden. Das verleitet diesen Hund wohl dazu, weiter zu springen.


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    Einfach ignorieren bringt allerdings gar nichts.

    Genau, da sagst Du was.
    Und "Ärger bekommen" ist für den Hund auch "im Mittelpunkt" stehen ;) Denn schließlich hat sie doch Deine Aufmerksamkeit erreicht.

    Es ist jetzt etwas schwer, das zu erklären.
    Es wird oft gesagt, daß man unerwünschtes Verhalten ignorieren sollte. Aber das ist nicht immer und schon gar nicht überall anwendbar.

    Hunde, die nicht so genau wissen, was sie tun sollen, kann man sehr leicht Alternativverhalten anbieten. Gerade Hunde, die nicht wissen, wie sie von ihrem Streßpegel sonst wieder runterkommen können. Da ist der Mensch gefragt.
    Dem Hund nur zu zeigen, daß es "blöde" sein kann, wenn er etwas macht, was dem Menschen nicht so gefällt, ist auch nicht immer diese Art von "Hilfe", die der Hund braucht. Denn, dann weiß er ja immer noch nicht, was er statt dessen machen könnte.
    Und es kann sogar nach hinten losgehen, wenn man sich nur bemüht, es dem Hund so "blöde" wie möglich zu machen. Schließlich können Hunde dann erst recht dabei aufdrehen, und im hohen Streßlevel ist kein vernünftiges Lernen mehr möglich.


    Darf man fragen, wann und vor allen in welchen Situationen die Scarlett die Menschen anspringt?

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    Scarlett fängt ja immer so plötzlich damit an. Ich wollte euch deswegen mal fragen, ob ihr vielleicht noch eine andere Idee hättet.

    Ich möchte Dich jetzt nicht ärgern, aber es fällt mir schon schwer zu glauben, daß es so "plötzlich" geschieht.


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    Was kann ich noch machen?
    Es nervt wirklich, dass sie es nicht einfach sein lässt. Vorallem, wenn wir dann grade draußen auf dem Feld sind und ich werde die ganze Zeit angesprungen.. danach seh ich aus als hät' ich mich im Schlamm gerollt :muede:

    Kann ich verstehen!
    Darf ich fragen, wie alt sie ist?
    Ein wenig klingt dies doch nach Übersprungshandlung.
    Möglich, daß Du zu lange mit ihr unterwegs warst?
    Möglich, daß Du zu lange mit ihr gespielt hast, und sie deswegen so extrem hochgepuscht ist?

    In solchen Fällen würde es reichen, kürzer zu laufen, und vielleicht mal für eine Weile das Spielen sein lassen. Dann lieber den Hund unterwegs zwischendurch loben, daß alle vier Pfoten auf dem Boden geblieben sind..


    Schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Zitat


    definitiv der richtige Hund für uns :D

    Vorsicht, es gibt auch Shelties, die gerne "etwas tun" wollen :D


    Ich würde Dir noch zusätzlich raten wollen, mit den Züchtern persönlich in Kontakt zu treten. Wenn es geht, schon lange vorher, bevor sie den nächsten Wurf an Welpen haben.
    Besuche vor Ort wären nicht schlecht, und schau Dir die Hündinnen an. Gefallen sie Dir? Also, jetzt nicht von der Optik her, sondern auch vom Wesen.
    Stelle "blöde" Fragen.


    Viel Erfolg bei der Suche,
    und schöne Grüße noch
    SheltiePower

    Hallo!

    Du schreibst ja selbst, daß Du den Kleinen erst seit einer Woche bei Dir hast.
    Und er ist ja noch sehr, sehr jung.
    Und er scheint schon so einiges mitgemacht zu haben, was sein bisheriges Verhalten doch etwas erklären könnte.

    Einerseits würde ich mich so "normal" wie möglich verhalten, und ihm natürlich auch sofort "erklären", welche Regeln es in diesem Haus gibt.
    Aber andererseits würde ich ihm auch etwas Zeit geben, sich an die erneute Umstellung zu gewöhnen. Er kann ja noch nicht wissen, ob er überhaupt bei Dir bleibt, ob er wieder weg muß, und ob dies schon morgen soweit sein könnte.


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    Er ist zu 100% abrufbar , läuft sehr gut an der Leine und kann Sitz. Das wars.

    Ich finde, das hört sich schon mal recht gut an! Und darauf läßt sich ja locker alles weitere aufbauen.


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    Am Sonntag hat er gejammert, weil es ihm wohl in der Pflegestelle gut gegangen war. Doch schon nach einem Tag hatte ich das Gefühl, dass er sich auf mich fixiert hat. Jetzt nach einer Woche bin ich mir sogar sehr sicher. Alleine lassen geht nicht so gut, bei jemanden lassen, geht gar nicht. Jemanden hier bei mir mit ihm alleine lassen geht bedingt.

    Irgendwo ist es auch verständlich ;)
    Wenn Du jetzt schon die vierte Stelle in seinem bisherigen Leben bist.

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    Und nun zu den tatsächlichen Problemen. Er ist 1 Jahr alt und verhält sich mir gegenüber wie ein Welpe.

    Möglich, daß er jetzt noch etwas "nachzuholen" hat, was in seiner Vergangenheit bisher (noch) nicht möglich war. Vielleicht ist es auch nicht so verkehrt, ihn ein wenig so zu behandeln, wie man es tatsächlich mit einem Welpen machen würde.
    Ich würde sowieso mit dem Training, was Hund so alles im Alltag braucht, langsam anfangen.
    Du selbst kannst ja an dem Hund sehen, ob es "okay", oder ob es für ihn "zuviel" ist.

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    Jedoch maßregelt er mich recht oft, indem er mich in die Wade zwickt, oder mich an der Hose festhalten möchte. Gestern zum Beispiel machte ich ihn Ausgehfertig und ging schon Richtung Haustüre, merkte, dass ich noch mal aufs stille Örtchen musste, ging in die Richtung, da zwickte er mich schon recht deutlich.

    Ich bin mir da nicht wirklich sicher, aber ich glaube irgendwie nicht so recht daran, daß der Kleine Dich jetzt schon maßregelt. Gerade junge Hunde, und manch ausgewachsene Hunde auch, können auch schon mal gerne, wenn sie unter Streß stehen, als Übersprungshandlung in die Hose / Wade beißen zeigen.

    Und "Streß" ist in diesem Fall wirklich nicht negativ gemeint!
    Hund "denkt" es geht raus, und freut sich - das verstetzt dem Körper auch in einem Streßlevel
    Hund weiß nicht, was jetzt los ist - klar, da kommt eventuell eine Angst hoch = Streß
    Hund ist zu aufgedreht, zum Beispiel nach dem Spielen - ist ein Streßzustand im Körper


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    Nächste Baustelle ist, dass er nicht spielen kann. Ich werfe, er holt und verteidigt sein Spielzeug mit höchster Agression. Futterbeutel... HAHAHA... den will er zerfetzen..aber hergeben? Nicht in diesem Leben - da kann ich im Moment gar nicht mit arbeiten. Irgendwie muss ich ihm erst mal das Aus beibringen.

    Da würde ich Deinem Hund eventuell auch etwas mehr Zeit geben.
    Geh mit dem Training wirklich sehr, sehr ruhig an. Beobachte Deinen Hund. Eventuell kannst Du über das "Tauschgeschäft" erreichen, daß er Dir freiwillig sein Spielzeug gibt, wenn Du ihm dafür ein Stück Leberwurst gibst?

    Schließlich muß er ja noch lernen, daß Du nicht "sein Feind" bist, wenn es um Spielzeug und Freßbarem geht. Das weiß er ja noch nicht. Vielleicht hatte er vorher sogar diesbezüglich andere Erfahrungen gemacht?


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    Weiter Baustelle ist dass er Angst vor allem hat, was ich in die Hand nehme und nicht nach Leine ausschaut. Ich dachte, tu ihm was gutes, dem so verschmusten Kerl und Bürste ihn... Pustekuchen. Selbst wenn er nicht sieht, dass ich die Bürste in der Hand habe und ihn am Rücken so gerade eben berühre, verkriecht er sich unters Bett.
    Baden/Duschen??? UNMÖGLICH. Nicht mal mit einem feuchten Lappen lässt er sich abwischen. Ich habe 5 Stunden gebraucht, um den Gestank nach herumwälzen in Bähh aus seinem Fell zu bekommen, weil er einfach immer wieder abstritzte.

    So aus der Ferne ist es natürlich etwas schwierig. So vom Bauch her würde ich einfach mal vermuten, daß nach einer Woche noch nicht unbedingt ein Vertrauensverhältnis entstanden sein kann. So etwas dauert eben etwas seine Zeit. Wenn Du Pech hast, wird er sich noch in der sogenannten Unsicherheitsphase befinden. Dann wird er sowieso alles "Normale" als "bedrohlich" empfinden.
    Wenn es nicht so dringend ist, würde ich mit solche Aktionen etwas warten, bis das Verhältnis zwischen Euch beiden sich deutlich gebessert hat.

    Bürste kannst Du ihm "zeigen", indem Du das "Ding" einfach mal so hinlegst, und ihn selbst mal schnuppern läßt.

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    Ich wollte ihn ja auch nicht zu sehr bedrängen. Ich bin ein wenig Ratlos. Ich weiß sein Verhalten mir gegenüber auch nicht einzuschätzen, ob er mich meint, oder ob er das Futter meint, was ich immer dabei habe. Abrufen lässt er sich ja wirklich prima, jedoch erwartet er auch IMMER ein Leckerli, so dass ich derzeit dazu über gegangen bin, ihn nur draussen und nur aus der Hand zu füttern.

    Ich glaube, so ähnlich ergeht es ihm auch mit Dir ;)
    Ihr müßt Euch beide doch erst einmal besser kennen lernen.

    Zitat

    Eine meiner Fragen wäre, ob ich ihn jetzt schon stärker bedrängen soll, oder ihm erst noch ein wenig Zeit geben soll, damit er vertrauen zu mir fassen kann?


    Ich glaube, die Antwort weiß Du im Grunde genommen schon selbst tief in Dir ;)
    Hör auf Dein Bauchgefühl!

    Schöne Grüße noch
    SheltiePower