Beiträge von Osiris

    Zunächst mal gibt es eine Frage:

    Was waren das für 3 Proben? Je eine Probe an drei aufeinanderfolgenden Tagen vom Kot eines Hundes?
    Wenn ja, braucht ihr da zukünftig nicht jede Probe einzeln abpacken, sondern könnt die zusammen in eine Dose packen. Das wird dann eh zusammen untersucht, weil nur über eine 3-Tage-Probe zuverlässig festgestellt werden kann, ob Wurmbefall vorliegt.

    Waren die Proben von je einem Hund, hat Eure TA evt. jede Probe einzeln abgerechnet.

    Das zweite ist, dass es ja zwei Arten von Untersuchungen gibt, wie ihr in der GOT sehen könnt. Die zweite Methode ist aufwendiger, evtl. können damit auch Wurmarten erfasst werden, die mittels der ersten Methode nicht oder nur unzuverlässig entdeckt werden,(nehme ich mal an)
    Ihr als Kunden könnt nun entscheiden, welche Methode ihr wollt.
    Die erste ist günstiger, die zweite teurer, aber evtl. genauer. Sagt ihr da nichts, entscheidet der TA nach welcher Methode er untersucht, welchen Satz er berechnet und was er dann letztendlich mit Euch abrechnet.

    Untersucht der TA nach Methode 1 (einfacher Ausstrich, incl. Beurteilung) kann er zwischen 5,72 (einfacher Satz) und 17,16 Euro (dreifacher Satz) verlangen, je nachdem, welchen Satz er abrechnet.

    Untersucht der TA nach Methode 2 (Beurteilung nach Anreicherung, z. B. Flotationsverfahren) kann er zwischen 9,73 (einfacher Satz) und 29,19 Euro (dreifacher Satz) verlangen, je nachdem, welchen Satz er abrechnet.

    So kommt es, dass z.B. AuraI um 12 Euro bezahlt (Methode 1, doppelter Satz
    und nettie0304 um 30 Euro gezahlt hat (Methode 2, dreifacher Satz)

    Deswegen: Methode besprechen, fragen, nach welchem Satz abgerechnet wird. So könnt ihr selbst bestimmen und auch nachvollziehen, was ihr später auf der Rechnung stehen habt.

    Ein seriöser TA gibt Euch auch jedesmal eine Rechnung (bei jedem Pipifax!), damit ihr die einzelnen Leistung nachvollziehen und überprüfen könnt. Also zukünftig Rechnung geben lassen, nachkontrollieren!

    Zur Berechnung: Wenn ihr oben auch die §§ 1-10 der GOT lest, da steht dann was zu den Berechnungsgrundlagen. Da kommt es wohl auch auf den Aufwand an, etc. So generell ist das wohl nicht zu beantworten.

    Die Gebühren der Tierärzte sind in der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) festgeschrieben. Danach können Tierärzte den 1-fachen, 2-fachen oder 3-fachen Satz der Gebühr verlangen. Preisvergleiche lohnen sich da also immer.

    Hier der Link zur aktuellen GOT
    http://www.tieraerzteverband.de/wDeutsch/fokus….pdf?navid=last

    Auf Seite 50 wirst Du zur Kotuntersuchung fündig (Stichwortregister ab Seite 67). Es kommt also darauf an, welche Untersuchung sie gemacht hat.
    Das nächstemal also besser vorher fragen und abklären, welche Methode angebracht wäre und warum. Danach richtet sich dann nämlich der Preis.

    Beginnerin
    Fremdleistungen, w. z.B. Laboruntersuchungen, dürfen nur in Höhe der tatsächlich entstandenen Kosten abgerechnet werden, ebenso Medikamente (s.GOT §§ 1-10). Es entsteht Dir also also kein Preisvorteil, wenn Du die Proben direkt ans Labor gibst.

    Zitat

    Ich hoffe das meine Kira auch bald ihre erste Läufigkeit bekommt, obwohl hat ja noch zeit.
    Sie ist jetzt fast 10 Monate alt,also körperlich hat sich noch nix getan (keine geschwollene Scheide oder Gesäuge), aber was mir zur Zeit auffällt ist das sie sehr verschmusst ist und ihre nase nicht mehr von Boden bekommt.
    Wir brauchen jetzt statt 10 Minuten 30 Minuten weil sie überall stehen bleibt und schnuppert :headbash:
    Ausserdem fängt sie das makieren an. Da könnte es doch sein das sie bald so weit oder? Ich weiß es leider net so genau weil sie meine erste Hündin ist. Bin ja schon so gespannt wie sie sich entwickeln wird. :D

    Also meine Frau Schmitt habe ich mit 10 Monaten bekommen, da war sie gerade in den Stehtagen.
    Könnte also jeden Tag soweit sein.
    Allerdings markiert meine immer, überall, andauernd. Das ist also nicht unbedingt ein Indiz.
    UNd eine verlässliche Prognose kann Dir auch keiner abgeben, es ist bei jedem Hund anders.
    Die erste Läufigkeit ist oft auch nicht mit den späteren vergleichbar, da ist oft so manches stärker ausgeprägt oder auch nicht, als normal. Es ist wie bei jungen Mädchen: Da muss sich auch alles erst "einpendeln".
    Eines wird sich aber auf jedenfall verändern: Dein Hund. Frau Schmitt hat sich nach der letzten vorangegangenen Läufigkeit (nach der ersten weiss ich es nicht, weil ich sie ja erst bekommen habe) stark verändert. Nach der letzten hat sie z.B. aufgehört, mit allen anderen Hunden zu spielen. Und mit Rüden hat sie's gar nicht mehr. Offenbar sind die ihr (besonders die großen) zu sehr auf die Pelle gerückt, so dass sie denen jetzt möglichst aus dem Weg geht.
    Während der Läufigkeit war sie schreckhaft und unsicher. (ist jetzt auch wieder so) Im Augenblick klebt sie geradezu an mir und will nichts anderes als nach Hause, in Sicherheit. Warum auch immer. Sonst saust sie nämlich sehr gern draußen rum.

    Zitat

    Was hat sie denn?

    Ja, wenn ich das wüsste. :/
    Vielleicht liegt es ja nur an ihrer Hitze. Seit gestern und heute morgen benimmt sie sich draußen merkwürdig. Ist schreckhaft, zieht den Rücken hoch und lässt das Schwänzchen hängen. Drückt sich eng an meinen Beinen rum und wird nur schneller und lebhafter, wenn's Richtung Heimat geht. Heute morgen sah sie zeitweise aus, als ob sie Bauchweh hätte und rülpste ein paar mal so komisch.
    Zuhause hat sie aber sehr lebhaft ums Frühstück gebettelt wie immer. Und das Hirschfleisch und die Hirseflocken gefuttert wie immer.
    Und sie benimmt sich auch sonst zuhause wie immer.
    Hm. Ich weiss echt nicht so recht, was ich davon halten soll.

    Zitat


    Etwas zerdrückte Banane, Karottenmus ( als Schonkost nehme ich immer die Gläschen), Hüttenkäse und ein Stückchen geriebenen Apfel drüber,
    etwas Heilerde mit reinmischen.

    Das geb ich ihr jetzt mal heute abend. Danke!

    Zitat


    Gute Besserung.
    :smile:

    Ich werd's ausrichten! ;)

    Kartoffelpelle

    Ich glaube, es gibt viele Menschen, die verstehen nicht, dass ein Hund ganz anders denkt als ein Mensch. Die gehen von ihren eigenen Gefühlen aus und glauben, ihrem Hund ginge es genauso.
    Es ist schwierig diesen Hundehaltern zu vermitteln, dass sie hundegerecht handeln müssen um ihrem Hund artgerecht zu vermitteln, was sie von ihm wollen. Das schließt halt leider auch ein, dass man manchmal Wege gehen muss, die einem selbst nicht leicht fallen.
    Schade, durch diese Vermenschlichung macht man es dem Tier nicht leichter, zu verstehen, was man von ihm will, im Gegenteil.
    Aber man kann ja nicht helfen, wenn die Hilfe nicht angenommen wird. :sad2:

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    hmm ja gut, aber woher weiß der hund den wenn ich ihn forme, dass das noch ned das endgültige ziel is wenn ich ihn aber doch schon klicker?? also woher weiß er dass er was anderes machen soll als das wofür ich ihn eben noch gelobt habe..
    ...

    Es gibt da eine Gute Erklärung mit einem netten Beispiel: Ein Verhalten, dass immer belohnt wird wird, wird, wenn es plötzlich nicht mehr belohnt wird, nicht eingestellt sondern vaiiert.
    Man kann das z.B. gut bei jemandem beobachten, der Zigaretten an einem Automat holen will. Er schmeisst das Geld rein und unten kommen keine Zigaretten raus. Dann geht der nicht einfach weg, sondern probiert alles mögliche um an seine Zigaretten zu kommen. :D
    So ähnlich musst Du Dir das auch mit Deinem Hund vorstellen.

    So clickerst Du jeden einzelnen Schritt eine Weile und wenn der Hund dann seinen click nicht bekommt, dann probiert er einfach eine Variante seines Verhaltens. Und die ist fast immer eine Erweiterung des bisher gezeigten Verhaltens. Das geht dann fast immer auch in die gewünschte Richtung.

    Mit der Zeit bekommt der Hund auch Routine beim clickern. Er weiss, dass er, wenn sein bisher gezeigtes, erfolgreiches Verhalten nicht mehr geclickt wird, immer ausprobieren kann, was wieder zu einem click führen könnte usw. Das passiert in winzigen Fortschritten, die Du jedesmal clickst. Mit der Zeit geht das aber immer schneller, weil Hund und Halter sich einspielen und der Hund immer kühner in seinen Angeboten wird.

    Zitat

    Sag ich doch auch nicht, die Frage war ob ICH soviel Geld für einen Hund ausgeben würde. Was die Frau mit ihrem Geld macht ist mir doch egal.

    Mir auch.
    War ja auch nur ein Beispiel. Da kann man jetzt drauf rumreiten, muss man aber nicht. :lol:

    Und wenn der Hund einen guten Platz bekommen hat, ist das ja schön, wert ist das aber keine 400.000.
    Mein Hund (ein waschechter "Schmalzdackel"), jetzt auch Familienmitglied, hat für 150 einen guten Platz bekommen. ;)
    Und wenn man überlegt, wie vielen armen Hunden für das Geld geholfen werden könnte... :roll: