Ganz ehrlich? Nichts.
Es hilft nämlich nichts.
Gestern bin ich mit Frau Schmitt zum See gelaufen. Im Wohngebiet nur Einfamilienhäuser, alles pikobello ordentlich. Nun standen da ein paar Bretter an einem Straßenbaum und ein paar Tüten. Da dachte ich, das wäre Sperrmüll (der wird hier angemeldet, rausgestellt, abgeholt). Frau Schmitt guckt im Vorbeigehen in eine Tüte und blitzschnell hat sie ein angeschimmeltes Brathähnchen im Fang und will sich damit verdrücken. Ich hatte meine liebe Mühe, ihr das eklige Ding wieder abzunehmen.
Soll heißen: Egal wo man lebt, irgendwelche Vollpfosten, die überall ihren Hausmüll und Essenreste rumschmeissen gibt's immer. Überall. Ebenso Kinder, die ihre Schul-(Wurst)brote im Gebüsch entsorgen oder Youngsters, die sich in der Pampa oder an anderen öffentlichen Orten mit Bänken treffen und dort Pizza, Grillhähnchen, Bratwurst oder Döner verzehren und die Reste rumschmeissen.
Das wirst Du nie mit Zetteln oder irgendwelchen Appellen an die Vernunft der Leute abstellen können.
Da hilft echt nur den Hund zu trainieren, dass er unterwgs nichts aufnimmt (aus eigener Erfahrung: schwer, sehr schwer...) oder ein Maulkorb.
