Beiträge von bungee

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    Das ist ein dreistöckiges Mehrfamilienhaus, drei seperate Wohnungen, aber die unteren zwei Wohnungen haben den Garten ums Haus. Wir wohnen im Dachgeschoss. Meine Schwiegereltern in der mittleren Wohnungen und ganz unten die Oma. Die Hunde haben die Möglichkeit, wenn ich sie runterlasse sich überall aufzuhalten, weil wir uns oft einigen die Haustüren aufzulassen.
    Ich könnte ihnen natürlich verbieten unten zu sein, wenn ich nicht auch zu besuch bin, dann tun sie mir aber iwie leid weil es oben bei mir eben so langweilig ist, weil ich meist allein hier oben bin.

    Wenn ICH sie in den Garten lasse, machen wir dort auch immer Suchspiele und ich versuche sie zu beschäftigen, allerdings bin ich schnell uninteressant. Wenn natürlich sie alleine unten ist dann lassen auch die Schwiegereltern die Hunde ab und an raus. (Das klingt so als wären sie den ganzen Tag unten, dass ist natürlich nicht so. Es kommt jedoch vor das sie länger unten sind als ich).

    Sie schicke ich schon immer in ihr Zelt, sie trägt auch eine Hausleine mit der ich sie besser leiten kann. Nur sie kommt zehnmal wieder raus, oder sie drückt sich auf den Boden weil sie perdu nicht mehr reinmöchte, klar ich versuche es immer mit mentaler Stärke sie in ihr Zelt zu bringen aber wenn sie nicht will, dann muss ich es mit zwingen versuchen, sprich sie körperlich reinbringen.

    Wir hatten gestern eine Situation, wo meine Eltern zu Besuch kamen, es klingelt sie stürmt zu Tür bellt wie eine verrückte und ich bringe sie in ihr Zelt. Gehe wieder in den Flur um die Tür aufzudrücken und sie kommt wieder raus das Spiel geht dann solange bis der Besuch oben angekommen ist, nur eben das sie sich sobald hier jemand reinkommt sich von mir nur noch körperlich ins Zelt bringen lässt.


    DA sind die Dinge, an denen ich arbeiten würde:


    1. Dein "Mitleid" ist in keinster Weise! angebracht, sondern führt dazu, dass dich die Hunde nicht ernst nehmen.
    2. Die Hunde bleiben da, wo DU bist. Dort haben sie ihren festen Platz!! Lass sie bitte nicht unbeaufsichtigt in den Garten. Wie soll denn da Bindung zu DIR entstehen, wenn die Hunde ständig unter sich sind?
    3. Mila NICHT mit Gewalt auf den Platz bringen, sondern mit Belohnung!!!! Oder aber auch mit Körpersprache...
    4. Spiele im Garten beendest DU -- und zwar BEVOR du uninteressant wirst. Können die beiden apportieren.
    Ansonsten würde ich Mila mal ein paar Tage das Futter nur aus der Hand geben - und zwar nur dann, wenn sie etwas dafüt TUT.

    und wieso "Zelt"?

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    Ja, genau das ist es, bei so einem kleinen ist da ganz schnell das Genick gebrochen oder sonst was :verzweifelt:
    Ich musss mit der kleinen nun auch schnell wieder raus, in unseren nach dem Vorfall mit dem Border eingezäunten Garten!
    Ich finde solche Situationen immer sowas von blöd vorallem wenn die Leute an sich nett sind aber eben wenn es um hunde geht wirklich null einsicht zeigen!


    mal ne ganz dumme Frage:

    wenn du das alles weißt, warum schaffst du dir dann einen so kleinen Hund als Zweithund an?
    Da sind doch Konflikte vorprogrammiert.
    Versteh mich nicht falsch, ist schon deine Entscheidung, was du dir für einen Hund zulegst, aber ob das so schlau war?

    andere kleine Hunde schön füttern? Immer dann wenn ein kleinerer Hund kommt, möglichst BEVOR er sich hinschmeißt, besondere Leckerlis?

    Das Vorbeilaufen würde ich durchsetzen. Kannst ja auch nen Bogen laufen.

    P.S.
    Hattest du ihn am Fahrrad an der Leine oder lief er frei?

    könnt ihr vll. das nochmal von vorne aufbauen, indem IHR euch bewusst den Wecker stellt und alle zwei Stunden mit ihm raus geht, BEVOR er fiept?

    Mir scheint es so, dass er die Stubenreinheit im Prinzip kapiert hatte, aber vll. jetzt durch die Durchfallgeschichte etwas anders konditioniert wurde. Müsst ihr halt wieder umkonditionieren. D.H. wieder von vorne anfangen.

    Werden ein bis zwei harte Wochen werden, schätze ich.

    Wünsche euch viel Erfolg!

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    Ach, Malika du machst dir derzeit aber viele Gedaken wegen Henry..

    Ich würde es auch so einschätzen das es bei der einen Hündin schon Absicht ist wenn er es bei der anderen nicht macht. Denn Grobmotoriker ist man immer nicht nur manchmal :D
    Schlimm finde ich das aber auch nicht. Ist schließlich Hundekommunikation und ich denke die Wuffs wissen genau wie fest es sein darf..
    Nur mal als Beispiel als Heaven noch klein und süß war hat Lenni auch so mit ihr gespielt. Jetzt ist sie groß und frech und wird auch schonmal übern Haufen gerannt. Klar quietscht sie dann schonmal aber passiert ist da noch nie was.

    In der von dir beschriebenen Situation hätte ich Henry weiterspielen lassen. Denn wenn die andere Dame den Kontakt nicht wünscht muss sie ebend ihren Hund anleinen. Nicht du den Henry denn sie hat ja bewusst ihre Hündin da rein laufen lassen.

    Und nun mach dir nicht immer so viele Gedanken ;)

    :reib:

    Als ich meine Pflegehündin Kyra noch hatte, gabs das gleiche Spiel zwischen Bungee und ihr:

    Bungee wurde bei jedem Spaziergang unter lautem Gebell angerempelt, dann wurde losgesprintet. :D
    Als Bungee das Rempeln allerdings irgendwann mal zu viel wurde, hat sie dann die "kleine" Rüpeline auch einfach mal gekegelt ;)

    P.S.
    ich glaub auch nicht ganz, dass die Hündin sich hinschmeißt, sondern dass Henry sie kegelt. Schau mal beim nächsten Mal genau hin, ob das ggf. zutreffen könnte ;)

    Warum leinst du ihn an? Wenn du den Eindruck hast, dass die Hündin sich irgendwann belästigt fühlt, dann kannst ihn ja mit ner anderen Aktivität, die er gerne macht, ablenken. Ansonsten würde ich die Interaktion zwischen den Hunden einfach laufen lassen...

    Dein Hund ist kein "Grobmotoriker", sondern er rempelt die andere Hündin bewusst an ;)

    Das "Spiel" ist meines Erachtens eher "Rangordnung klären" (das Umschmeißen des anderen Hundes spricht sehr dafür) aber nix Schlimmes.

    Vielleicht kannst du mit der Besitzerin sprechen und ihr verständlich machen, dass das ganz normales Hundeverhalten ist, dein Hund ein bisschen rüpelig sei, ihr Hund aber augenscheinlich da gut mit umzugehen wüßte.

    Zitat

    Naja, Beschäftigung ist immer gut, aber so wie ich das lese, mangelt es in erster Linie an Grunderziehung.


    seh ich ähnlihch. Aber man kann ja zweigleisig arbeiten:

    Grundregeln einführen. Beachtung des Hundes nur dann, wenn man etwas von ihm will.

    Und da kann man ja ein paar nette Beschäftigungen einbauen ;)


    1. Frage:
    wie sieht es mit den häuslichen Regeln aus? Hat er seinen festen Platz? Bleibt er da oder läuft er ständig hinter dir her?