Beiträge von bungee

    um Mißverständnissen vorzubeugen:
    ich bin kein Freund davon, mit Leinenruck zu arbeiten. Genau dies macht Cesar Milan.
    Allerdings mit perfektem Timing, und -
    und das wird zu wenig beachtet! -: mit Lob an der richtigen Stelle. Mit Beobachtung des Hundes und immer wieder gezieltem LOCKERLASSEN der Leine!!. Er arbeitet nicht mit Kette, sondern mit Molton-Leine.
    Das Schlimme ist ja, dass alle nur das Rucken sehen, weil das die auffälligste AKTION ist. Die kleinen, aber VIEL WICHTIGEREN Gesten kriegen viele Leute nicht mit. Deshalb finde ich die MACHART DER SENDUNG bedenklich.

    Da wird die Arbeit eines Hundetrainers gezeigt, wie er Fälle, wo die Halter oft schon ne Menge verbockt haben, wieder hinbiegen muss. Für mich ist diese Sorte von Infotainment gefährlich, weil sie auf Sensationshascherei abstellt. Es wäre besser, wenn die Leute mehr über den von vorneherein richtigen Umgang mit Hunden informiert würden. Das würde bestimmte Probleme gar nicht erst entstehen lassen.
    Und dass er so oft von "calm., assertive Energy" redet, kommt wahrscheinlich daher, weil so viele amerikanische Frauen so vor sich hinquieken :lol: (taga, korrigier, mich, wenn mein Bild von Amerika so falsch ist )


    Cascarra, deine Polemik hilft doch nicht weiter:
    Die Folge mit dem Malamuten hab ich noch nicht komplett geschaut, dazu kann ich nix sagen.
    Was mir aber in den letzten beiden Staffeln, die gezeigt wurden, aufgefallen ist, dass er vermehrt erklärt, wo und wie er BELOHNT.
    Ich finde, dass es schon ein Fortschritt ist, dass er zunehmend mehr erklärt. Ich würde mir wünschen, dass er NOCH mehr dazu sagt, wie man Hunde gleich von vorneherein richtig erzieht. Scheint ja nicht wirklich üblich zu sein in Amerika (ist mein Eindruck), dass man regelmäßig mit ihnen spazieren geht, dass man sie geistig und körperlich auslastet. Ich bin da jetzt mal etwas ketzerisch ;) Vielleicht haben die Amis deshalb noch jemanden mit etwas veralteten Methoden nötig, weil sie vll. auf dem Stand der Hundeerziehung sind wie bei uns vor 20 Jahren ;)

    ich hab mir mittlerweile die komplette Staffel 6 und7 angeschaut.

    de gibt es ein paar Dinge an denen ich Kritik üben würde. Aber mein Eindruck ist zunehmend, dass es auch ein Stück weit an der Machart der Sendung liegt, was zur Kritik reizen sollte: Da wird immer eingeblendet, wie schnell Milan bestimmte Probleme löst. So entsteht der Eindruck, dass das auch bei Otto-Normalverbraucher so schnell geht. In nur einer Sendung sagt er explizit, dass sich ein gutes Hunde- und Haltertraining über Wochen oder Monate hinziehen kann. Das ist eigentlich zu selten, das müsste öfter kommen.

    Es stört mich , dass er nix gegen die in Amerika augenscheinlich üblichen Stachel- und Würgehalsbändern sagt.

    Was mir dagegen gefällt ist, dass CM immer wieder darauf hinweist, dass sich die Halter ändern müssen. Ich hoffe, dass das zunehmend in das amerikanische Hundehalterbewusstsein eindringt. Allerdings wird meines Erachtens zu wenig von dem Haltertraining gezeigt. Durch die Blume und über mehrere Sendungen merkt man, dass er den Haltern immer wieder Beschäftigung für die Hunde vorschlägt. Ist es nicht üblich in Amerika Spaziergänge mit den Tieren zu machen oder andere Arten der Beschäftigung? Außerdem fand ich, dass die "Dogparks" z.T. recht trostlos aussahen: kaum oder gar kein Grün, nur ne eingezäunte, z.T sehr staubige Fläche.
    Der Arbeit mit einigen der amerikanischen Hundehalter ist wohl auch die Tatsache geschuldet, dass einige Hundehalter dazu angeregt worden sind, die Hunde aufs Laufband zu stellen?. Da hat mir die Aussage der Trainierin in der Sendung zu den Wölfen sehr gut gefallen, die meinte: Verdammt noch mal, wenn Leute zwei gesunde Beine haben, dann sollen sie die auch benutzen!!! :lol:
    hier die Sendung zu den Wolfshunden :
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    Von den Trainingsmethoden her ist Milan schon recht flexibel.
    In den neuen Staffeln erklärt er auch viel mehr, WARUM er welche Technik einsetzt. Das macht das Ganze etwas nachvollziehbarer. Mich freut, dass er immer wieder darauf hinweist, nicht die körperliche Reaktion, wie Absitzen oder Platz ("this is just dog-training"), sondern die innere Haltung der Hunde ("look at his state of mind") zu beachten. Mich faszniert, wie gut er die Hunde lesen kann.

    Allerdings stört mich, dass er durchaus mit E-Halsband arbeitet. Ob das nun in den betreffenden Fällen (Aggression beim Fressen) angeraten ist, bin ich mir nicht sicher.


    hier mal eine eher typische Sendung aus Staffel 7:
    anschauen lohnt sich:
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    und hier noch mal der Link zu ALLEN Sendungen, so dass man sich ein eigenes Bild machen kann:

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    ich hab keinen Dobi, aber lt. "laufhunde.de" scheinen die anderen Zuggeschirre bei den Dobis zu scheuern. Ob's stimmt, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn, dann würde ich die ausschließlich für Dobis belassen.

    Zitat

    Eher denke ich gerade übern Rollerkauf nach, welcher aber wirklich gut geeignet sein mus für Wald und Huckelpisten :D


    dann unbedingt mit Federgabel, das zahlt sich aus, deine Handgelenke werden es dir danken :)..

    und das Trittbrett so hoch, dass man mal über ein paar Wurzeln fahren kann.


    bei einem Hund tun es wahrscheinlich noch gut V-Brakes.

    nivaa ist ausschließlich für Dobis...

    generell ist ne gute Beweglichkeit in der Schulter wichtig, weil da der gesamte Vortrieb hergeholt wird. Das gewährleisten Geschirre wie Norweger nicht.

    selber nähen:
    keine gute Idee.. haben einige von uns sehr schnell entnervt aufgegeben, weil es hinten und vorne nicht saß .... :smile: