um Mißverständnissen vorzubeugen:
ich bin kein Freund davon, mit Leinenruck zu arbeiten. Genau dies macht Cesar Milan.
Allerdings mit perfektem Timing, und -
und das wird zu wenig beachtet! -: mit Lob an der richtigen Stelle. Mit Beobachtung des Hundes und immer wieder gezieltem LOCKERLASSEN der Leine!!. Er arbeitet nicht mit Kette, sondern mit Molton-Leine.
Das Schlimme ist ja, dass alle nur das Rucken sehen, weil das die auffälligste AKTION ist. Die kleinen, aber VIEL WICHTIGEREN Gesten kriegen viele Leute nicht mit. Deshalb finde ich die MACHART DER SENDUNG bedenklich.
Da wird die Arbeit eines Hundetrainers gezeigt, wie er Fälle, wo die Halter oft schon ne Menge verbockt haben, wieder hinbiegen muss. Für mich ist diese Sorte von Infotainment gefährlich, weil sie auf Sensationshascherei abstellt. Es wäre besser, wenn die Leute mehr über den von vorneherein richtigen Umgang mit Hunden informiert würden. Das würde bestimmte Probleme gar nicht erst entstehen lassen.
Und dass er so oft von "calm., assertive Energy" redet, kommt wahrscheinlich daher, weil so viele amerikanische Frauen so vor sich hinquieken
(taga, korrigier, mich, wenn mein Bild von Amerika so falsch ist )
Cascarra, deine Polemik hilft doch nicht weiter:
Die Folge mit dem Malamuten hab ich noch nicht komplett geschaut, dazu kann ich nix sagen.
Was mir aber in den letzten beiden Staffeln, die gezeigt wurden, aufgefallen ist, dass er vermehrt erklärt, wo und wie er BELOHNT.
Ich finde, dass es schon ein Fortschritt ist, dass er zunehmend mehr erklärt. Ich würde mir wünschen, dass er NOCH mehr dazu sagt, wie man Hunde gleich von vorneherein richtig erzieht. Scheint ja nicht wirklich üblich zu sein in Amerika (ist mein Eindruck), dass man regelmäßig mit ihnen spazieren geht, dass man sie geistig und körperlich auslastet. Ich bin da jetzt mal etwas ketzerisch
Vielleicht haben die Amis deshalb noch jemanden mit etwas veralteten Methoden nötig, weil sie vll. auf dem Stand der Hundeerziehung sind wie bei uns vor 20 Jahren ![]()