Beiträge von bungee

    die Kicks, die ich gesehen haben, waren kein Zutreten, sondern hatten die Intensität, wie ein anderer Hund, der einen Hund in den Oberschenkel zwickt.
    Wenn ich dran denke, wie manche Hunde auf der Hundewiese in mich reingerannt sind, dann finde ich das vertretbar.


    Was mich stört, sind der offenkundige Einsatz der Leine hinter den Ohren, um den Hund "Bei Fuß" gehen zu lassen. Da fehlt mir, dass da keinerlei Alternativen gezeigt werden, dass gezeigt wird, dass es auch andere Methoden gibt, wie man das völlig gewaltfrei erreicht.

    Was mir dagegen gefällt, ist, dass die Halter augenscheinlich zunehmend einsehen, dass das Fehlverhalten des Hundes was mit IHNEN zu tun hat.
    Ich finde es erschreckkend, wie schnell man in Amerika augenscheinlich bereit zu sein scheint, Hunde einschläfern zu lassen :shock:)

    Anja,

    kann es sein, dass du bei Nele am Anfang sehr viel konsequenter warst?

    Ich selbst ertappe mich beim "Zweithund" auch immer mal wieder bei kleineren Nachlässigkeiten, weil bei Bungee und mir inzwischen alles so gut eingespielt ist, ich das (unvillkürlich) auch bei Sammy voraussetze, was aber eben nicht so ist ... und ich mir dann eben überlegen muss, wie ich da gezielt dran arbeiten muss. :)


    Pikeur:

    der hatte wahrscheinlich nur grad entschieden, dass es eher Zeit fürn Leckerli sei ;) .. :lol:

    Zitat

    bungee
    Stimmt nicht, bei Nele muss ich nicht konsequent sein, die ist immer brav :D

    vll. ist das "brav" nicht das Entscheidende ;),
    sondern wie ausgeglichen deine Hunde sind, wie sehr sie dir vertrauen?
    Deinem kleinen Ungarn jedenfalls würdest mit klarer Konsequenz helfen, mehr Vertrauen zu dir zu entwickeln. Meine Meinung. :smile:


    kurz OT:
    sheltie,
    setz doch bitte meinen Nick nicht immer in Anführungszeichen, dann komm ich mir so komisch dabei vor ...*schnief...)

    Zitat

    Ich frage mich, warum solche Methoden nicht mal kritisch hinterfragt werden.


    doch wurden sie.

    Aber es gab dazu keine sachliche Diskussion, sondern nur eine allgemeine Verteufelung.
    Ich kannte Cesar Milan bislang nicht und hab aufgrund des Threads angefangen, mir online die Folgen anzuschauen und denke, dass man ihn durchaus differenzierter betrachten kann und auch sollte.

    Weder muss man ihn in den Himmel heben noch seine Arbeit komplett verdammen. :smile:


    Was mir eindeutig in der Serie zu kurz kommt, ist, dass die Hundehaler lernen, dass man ZEIT braucht, um sich mit den Tieren zu beschäftigen, falsche Verhaltensweisen abzustellen bzw. viele Dinge positiv zu belegen, statt negativ.
    Was man auch nicht in dem Umfang sieht, wie ich es mit wünschen würde, ist, wie mit den HALTERN gearbeitet wird.


    Ich hab wirklich den Eindruck, dass Milan durch und durch ein Hundemensch ist, keinerlei Spass daran hat, Hunde zu quälen, sondern ihnen und ihren Besitzern helfen möchte. Ich habe jetzt diverse Folgen gesehen, wo er den Besitztern erklärt, dass die Tiere Beschäftigung brauchen, dass es viel wichtiger ist, einen Hund zur Ruhe zu bekommen, als ihn aufzuputschen, dass er hilft, möglichst viele Hundekontakte zu ermöglichen.

    Zitat


    Dieses Auf und Ab ist echt doof, aber ich denke das liegt daran, dass ich nachlässiger werde wenn er längere Zeit brav war. Dann darf er halt wieder ungefragt aufs Bett und erst beim zweiten Mal hören. Ist ja nix tragisches...
    Aber bei so doofen kleinen Ungarn muss man wohl länger aufpassen
    :roll:


    sowas hätte ich auch vermutet.... ;)

    Bei JEDEM Hund brauchste halt eine konsequente Linie.

    Bleib dran. Wichtig ist doch schon mal, dass du deine eigen Inkonsequenz bemerkst.
    Und dann künftig dein Verhalten änderst und keine Regeln mehr aufweichst! ;)

    DEINE KONSEQUENZ schafft Vertrauen, deine Inkonsequenz verunsichert den Hund eher.

    Und wenn er dann mal nen Wasserspritzer abkriegt, wenn er Jogger jagt, dann ist das auch nix Schlimmes für ihn, weil du ihm ne Grenze setzt. Das ist keine Gewalt, sondern ERZIEHUNG.
    Das Stopp-Training kannst ja troztdem weitermachen. Aber mich persönlich würde es nerven, wenn ich meinem Hund bei jedem Jogger oder Radfahrer n "Stopp" zurufen müsste.. ich würde gar nicht erst wollen, dass er die ankläfft.

    Meinen Pflegi, eine Borderhündin hab ich auch angspreitzt, weil sie Skateboardern in die Beine gezwixkt hat. Das hat sie seitdem nie mehr gemacht. Danach wurden Leckerli auf dem Skateboard verteilt, wenn sie ruhig war, nicht aufgeregt, gab es vom fahrenden Skatboarder Leckerlis aus der Hand.

    Genauso ist es bei uns auch bei Hundekontakten: die sind generell ERLAUBT und gewünscht. Aber ich gebe den Hundekontakt frei.


    Beobachte mal deinen Hund: Wann ist er ruhig, wann ist er aufgeregt? Ich würde AUSSCHLIESSLICH die RUHE belohnen (sei es durch Leckerlis, sei es durch Zuwendung)

    NEID!!

    bei uns wieder Schllammschlacht wie im Oktober und November, Regen von oben, schlammige, weiche Oberfläche, die schlecht zu fahren ist, von unten *jammer, stöhn :(


    ohne Waschmaschine wär ich komplett aufgeschmissen...


    kurz OT:
    Dany, hab ich mal wieder was verpennt? Krücken? Wieso?


    auf den Fotos werfen die ziemlich Falten. Ich glaub nicht, dass das so richtig ist :???:

    Zitat

    Öhm..Sottrum? Wo ist das? :)


    am Arm der Erde.. :lol:


    aber die Bewohner sind extrem nett!! :D


    im Ernst, Sottrum müsste von dir aus gut zu erreichen sein! (Tante Google befragen ;) ).
    Wir haben vor ein paar Monaten ein erstes ZUghundetreffen für den norddeutschen Raum veranstaltet.
    Ich komme aus Hamburg.

    Seit wann machst du ZHS?