Beiträge von bungee

    Gestern habe ich festgestellt, dass das Zugtraining bei Bungee augenscheinlich Streß abbauend wirkt, was die Knallerei angeht.

    Gestern nachmittag saß sie noch zittern bei dem kleinsten Knall auf dem Sofa.
    Abends hab ich sie zum Zugtraining vor den Roller gespannt (Fahrrad war mir dann doch zu gefährlich). Sie ist ganz schön gepest!!!
    Was soll ich sagen? Danach hat sie gemütlich in ihrem Körbchen gepnnt,
    sogar die Knallerei toleriert, als sie wieder wach war.

    Heute morgen hab ich sie dann mit Zugausrüstung zu Fuß ausgeführt. Meine Güte, hat sie gezogen :D. Bin dann streckenweise gejoggt, soweit das meine eigene Puste hergab (habe dabei jede einzelne Gabel zuviel, die ich mir von dem leckeren Weihnachtsessen zwischen die Kiemem geschoben hab, ausgiebigst bereut =) )
    Auch hier wieder ein ähnlicher positiver Effekt zuhause: Viel ruhuger und entspannter.

    Jetzt bin ich in Phase zwei: "Schönfüttern"
    Sie sitzt grad völlig entspannt unter meinem Schreibtisch und darf mr bei jedem Knaller Leberwurst (die sie sonst gar nicht kriegt) abschlecken
    Das wäre ohne das Training vorher gar nicht erst möglich gewesen.

    Bin ja mal gespannt, wie wir so die nächsten Tage - und vor allen Dingen Sylvester - überstehen

    Drückt uns mal die Daumen :D

    Zitat


    Bis sie das akzeptiert hat, dann habe ich ihr ein leichtes Gewicht dran gehängt, da lief sie als hätte sie ne Windel an....
    ..


    stell ich mir grad bildlich vor :lachtot:


    hast du was, was vielleicht fährt, was sie hinterherziehen kann? N Bobbycar oder so? (Also was, wos keine Verletzungen gibt)

    Ansonsten kannst es nochmal mit der Leine wie oben beschrieben versuchen:
    Jeden kleinen milimeter, den sie zieht loben, leine geben,
    ich glaub bei Yuliboy? wars am Anfang ganz ähnlich hat so ca. 2 bis 3 Wochen gebraucht, bis der Schalter für "ich darf ziehen" eingerastet war ..

    ansonsten:
    Muss ja nicht JEDER Hund Zughundesport machen ;)


    @stadionkatze:
    Was hast du denn bislang versucht? Ist Benny überhaupt ein Hund, der gerne zieht?

    Du brauchst dringend nen zweiten Husky, so wie ich das sehe :D

    Dann kannste alle deine Zughundeträume verwirklichen ;)


    Klar hab ich Träume, aber die beziehen sich weniger auf Transportmöglichkeiten, als auf Geschwindigkeit :D


    Was mir grad so spontan einfällt:
    Dana hat doch jetzt n Bollerwagen... Wie wärs mit noch nem Besuch bei ihr?
    Dann könntet ihr zusammen üben ;)

    am besten ist das Geschirr, dass deinem Hund wie angegossen sitzt ;)

    die Geschirre sind alle ein bisschen anders geschnitten. Deshalb auch durchaus mehrere Größen von unterschiedlichen Herstellern probieren.

    Hallo Iris,

    wie stabil ist denn das mit dem Fahrradanhänger? Ist die Achse nicht beweglich? Mir wär das zu viel "Schlackerkram" hinten.

    Was passiert, wenn Ace mal querschießt? Ist ja kein ruhiger, erfahrener Roots ;), sondern noch ein ziemlich junger Querkopf... Könnte mir vorstellen, dass dann ein Sturz vom Fahrrad sehr unangenehm werden könnte.
    Bevor Ace nicht wirklich sauber arbeitet, d.h. auch durchgängig ZIEHT, würde ich da keinerlei Experimente machen.

    Würde das ganze Projekt vielleicht doch eher auf mindestens Anfang 2010 verschieben ;)

    Gut dass du das nochmal erwähnst, Iris! Danke!

    Damit es keine Mißverständnisse gibt:
    Das ist nur fürs Ausprobieren!!! und für die ersten Vorübungen gedacht, solange der Hund erstmal nur ans Ziehen gewöhnt wird.
    Außerdem kann der Hund, wenn er abrupt stoppt - was Anfängerhunde auch ganz gerne mal machen - nicht einfach aus dem Geschirr rutschen (Das X-Back zieht sich gerne mal über den Kopf)
    Viele haben halt schon ein K9 im Schrank und brauchen dann nicht extra Geld auszugeben, wenn sie sich nicht sicher sind, ob es ihnen richtig Spaß macht.
    Wer kein K9 hat, kann sich bei Uwe-Radant ein Safety bestellen, das kann man länger benutzen... (aber auf Dauer auch hier: X-Back oder Faster)

    Ein Brustgurt ist bei größeren Lasten und langsamem Tempo gebräuchlich. Wenn wir wie im Zughundesport auf Geschwindigkeit kommen wollen, ist die Bewegungsfreiheit in den Schultern natürlich wichtig.
    Also:
    Sobald der Hund das Prinzip verstanden hat, ca. 50 bis 100m gut zieht , unbedingt ein X-Back nehmen!

    10 Monate ist eigentlich ein ideales Alter, ihn langsam und spielerisch an Zuggeschirr und Ziehen zu gewöhnen, da hat Iris recht.
    Mit richtigem Zugtraining kannst du anfangen, wenn er 12 bis 13 Monate alt ist.

    Kannst ja auch mal schauen, ob ein Schlittenhundeverein bei dir in der Nähe ist. Vielleicht ist auch einer der Musher so nett, deinen Youngster, wenn er denn so weit ist, mal mit einzuspannen. Da lernen die am schnellsten ;)
    Die Vereine findest du unter:
    http://www.dssv.org >dssv>dssv vereine

    Mottenhund, guck dir mal die folgenden Videos an,
    nach ein paarmal angucken, haste drin, was "gee" und was "haw" ist ;)
    http://www.sleddogfreakservice.de/html/herbst-training.html
    hab aber selber auch schon - grad zu Anfang - voller Überzeugung das falsche Kommando gerufen :D

    @retriever:
    dein Hund ist wahrscheinlich gut in UO, gelle und geht auch gut bei Fuß, oder?

    Was du ausprobieren kannst: Teil mal die Lernschritte in "Vorangehen" und "Vorangehen mit gestraffter Leine" und "Vorangehen mit Zug" auf.
    Hund ganz kurz nehmen. Sobald sie zieht, Kommando "pull", Leine etwas nachgeben."Loben". Wenn sie dann weiter zieht, Leine weiter geben, "Loben"
    Täglich in kleinen Schritten und "meterweise" üben ;)

    Dein Hund hat schließlich beim Leinenführigkeitstraining gelernt: "Zug heißt stehenbleiben". Da ist sie natürlich erst mal schwer irritiert und weiß nicht, was sie machen soll ;)

    Wenn Nala noch nicht richtig zieht, ist ein X-Back eher unpraktisch, weil sie da eher rausschlüpfen kann. Kannst auch erstmal mit nem K9 üben, bis sie "pull" als Kommando verstanden hat.

    Wenn du sie soweit hast, dass sie voranläuft, selber schneller werden, laufen: Das ist die Belohnung. Ist anfangs auch gar nicht schlimm, wenn die Leine noch nicht unter Zug ist: Erstmal soll der Hund lernen, das Voranlaufen ok ist.
    Dabei immer schon Kommandos zum "Schneller" oder "Langsamer" üben.

    Was du auch machen kannst: ihr leichte Gewichte ans X-Back binden, dass sie sich langsam dran gewöhnt, etwas zu ziehen LOBEN - Gewicht langsam erhöhen, bis sie einen Autoreifen zieht (kann man sich vom Schrottplatz holen) Wenn du mit Gewichten arbeitest, kannst du sie ja erstmal führen, sie ganz doll loben, dass sie was zieht.
    Dann sie stehen lassen, mal zu dir hinlocken. Ganz doll loben, mit Spiel belohnen.

    Grundprinzip: VIEL LOB! :D

    @jaacky,

    clickerst du? Das wäre z.B. eine gute Methode, um "links" und "rechts" beizubringen. Dann bei jedem Spaziergang einbauen, beim Fahrradfahren.
    Egal wo: einfach benutzen. Dafür sorgen, dass es auch ausgeführt wird, falls nicht, korrigieren: solange wiederholen, bis es klappt.
    Ich würde allerdings die Musherkommandos "haw" und "gee" vorziehen:
    Die benutzt man nicht im Alltag, bleiben also dem Training vorbehalten.
    (Aus unerfindlichen Gründen funktioniert bei uns "Straight" (geradeaus) nicht richtig: da biegt sie immer noch ab oder bleibt stehen :kopfwand:

    Erzähl doch mal Jaacky, welche Idee DU hattest... ;)

    Viel wichtiger als Links und rechts sind aber zu Anfang "Stop" und "Go".
    "Stop" kann man im Alltag auch wunderbar benutzen. "Go" sollte das Kommando sein, dass mit "Ziehen im Galopp" vernknüpft wird:

    am besten, wenn du zwei Leute hast: Einer lockt Hund mit super Leckerli, so dass er grad NICHT rankommt und die Spannung an der Leine hält.
    Das ist "Line Out" . (Also das Kommando zum Spannen der Leine)
    "Go" Kommando geben, Leine frei geben.
    Die nächsten Male Abstand erhöhen, "Go" - Leine bleibt etwas unter Spannung, dann immer mehr die Spannung erhöhen, bis er zum Leckerli kommt, solange, bis er richtig "arbeitet", also kräftig hinzieht.
    Dann kann man den Abstand langsam erhöhen.


    zum Schnüffeln: Das kann man doch ganz einfach unterbinden mit "Nein" oder "raus da" -- muss man konsequent machen, dann klappts auch.

    Hundebegegnungen:
    Wenn andere Hunde an der Leine sind: Im unverminderten Tempo "weiter" (NICHT langsamer werden, das gibt viel zu viel Gelegenheit zum Fixieren)
    Wenn unangeleinte Hunde entgegenkommen: Lieber anhalten (Bungee hat einer einfach mal angesprungen), warten bis die vorbei sind.
    Deshalb fahr ich am liebsten so gegen Mitternacht: Da ist nix los!
    Hundekontakt im Zuggeschirr ist NICHT gestattet!

    Beim Bollerwagen gehst du ja wahrscheinlich eh nebenher.. da ist die Kontrolle ja eh ganz gut gegeben.