Beiträge von eineRose

    mit jamies namen ists auc immer so ne sache...
    die leute denken immer er ist n weibchen.
    da kommt dann sowas raus wie: ohh das ist aber ne hübsche!
    ich: hübscher, ist n rüde.
    echt, na sowas. wie heißt er denn?
    ich: jamie
    ohhh du bist aber n feines mädchen blablabla...
    naja,dem hund ists egal:-)

    nun, ich hab auch nen leinenpöbler.
    aber er hat wenigstens nen grund: exkettenhund an einer 1,5m kurzen kette ohne möglichkeit sich zurückzuziehen, da hat er wohl einige male was abbekommen.
    und deshalb geht er immer auf angriff, wenn sich ihm ein fremder hund nähert, während er an der leine ist.
    und da ist egal ob miniwelpe oder ausgewachsene megadogge. alles wird erstmal pauschal angemacht.
    und der sack ist auch noch echt uneindeutig...
    oft wedelt er mit dem schwanz, und zwar auf die "ich freu mich" art. früher bin ich dann mit ihm an den anderen hund rangegangen zum kennenlernen. und aus heiterem himmel ist er dann ausgerastet und hat scheinangriffe gestartet.
    nun, inzwischen gilt, kein hundekontakt an der leine.

    aber ausprobiert haben wir auch schon alles.
    ablenken, umdrehen, "nein", ignorieren und weitergehen, ihn unterwerfen, auf den boden drücken, sitz machen, mich vor ihn stellen (funktioniert bedingt).... gerade sind wir bei "leckerlie spur legen", naja... klappt manchmal, aber nur wenn mein timing 100% stimmt, tuts leider nicht immer, denn dazu muss ich den anderen hund wirklich sehr frühzeitig sehen, was eben nicht immer der fall ist.

    ich habe ihn wirklich lange geschont, menschenansammlungen(durch die stadt laufen findet er nämlich auch blöd) mit entsprechenden hundeaufkommen gemieden etc.
    das ist vorbei. nach einem jahr üben üben üben (und ich habe jeder methode mehrere wochen gegeben und sie durchgezogen-teilweise mit trainer, wirklich gut hat nichts funktioniert).
    seit einigen wochen versuche ich es mit der "da must du jetzt durch" methode.
    beispiel vom samstag:
    morgens ab 7 uhr waren wir, bis etwa 14 uhr auf diversen flohmärkten (mein freund ist süchtig nach den dingern) dann shoppen und dann noch auf dem mittelaltermarkt.
    nachts um 1 dann wieder zuhause. jamie immer dabei.
    um 19 uhr etwa hat er das pöbeln aufgegeben.
    da war der so geschafft, das ihm alles egal war.
    (anbei, ich hab nen bordercollie/aussi mix wirklich todmüde bekommen... das passiert mir auch eher selten, der war sonntag noch so fertig, mit dem war aber auch nix anzufangen-hundeschule gerade so, spazieren gehen hat er sich mehr oder weniger geweigert, also haben wir den spaziergang sehr kurz gehalten und schlaf nachgeholt. hab den hund sonntag quasie nicht gesehen in der wohnung, der hat nur gepennt).
    ich gebe zu, die methode ist nicht die netteste.
    und natürlich habe ich ihm den ganzen tag alles mögliche schöngefüttert.
    der bekam leckerlies ohne ende.
    und solche horrortage sind ausnahme und nicht regel.
    aber, ging eben auch nicht anders gestern.

    sobald ich jamies leine loslasse, ist er die sozialverträglichkeit in person, da kann ihn auch andere hunde anstarren wie sie wollen, ist ihm egal. an der leine genügt ein blick und er rastet aus.

    wenn n hund auf uns zugestürmt kommt und jamie ist an der leine, lasse ich die sofort fallen wenn der andere hund nicht abdreht.
    denn dann ist alles paletti. alles entspannt und die können sich in ruhe kennenlernen.

    und, wenn er den hund erstmal kennt, sind auch begegnungen an der leine kein problem.

    ich weiß nicht, ob die methode (meine hundetrainerin gestern nannte das desensibilisierung) funktioniert... wenn nicht...werde ich wohl mit dieser macke leben müssen.
    aus der traum vom traumhund... vielleicht wird er ja im alter ruhiger.

    anbei: das k9 geschirr mit "der tut nix" und "azubi" drauf erwies sich da als praktisch.
    die leuten finden das dann süß, fragen nach und wenn ichs schnell erkläre, eben das er noch lernt wie es geht, weil miese vergangenheit etc, herrscht im allgemeinen verständnis.

    das ist ganz gut so, will keinen äger haben.
    mich nerven nur leute, die ihren hund dann nicht weckziehen von meinem, sondern ihn an der leine an meinen ranlassen, trotz deutlicher ansage VORM pöbeln meines hundes.

    naja...

    der nächste hund wird n welpe, anderer leute mist ausbügeln finde ich nur noch bedingt reizvoll... aber das hat noch 10 jahre zeit.

    oder eben ein wirklich problemloser hund vom tierschutz.

    sorry, bin genervt, jamie hat heute morgen wieder eine verhaltensweise an den tag gelegt, von der ich gedacht hatte, die hätte er sich inzwischen abgewöhnt.

    manchmal macht er mich irre..trotzdem würde ich ihn nie mehr hergeben...

    also, mein freund ist jäger, er sagt dazu folgendes (und er ist n netter jäger, aber er kennt eben die gesetze)
    es ist brut und setzzeit, dh leinenpflicht. jeder hund unangeleint darf erschossen werden, im wald.
    den rest des jahres gilt, wildernde bzw. freilaufende hunde/katzen (auch ausserhalb der leinenpflicht) 300m ausserhalb geschlossener dürfen geschossen werden.

    seit ich letzteres weiß, ist jamie im wald nur noch an der leine, da er ja früher auch ab und an mal ner maus hinterher und dann durch den wald gehetzt ist.
    das unterbinde ich jetzt und freilauf gibts nur noch auf wiesen und feldern wo ich weit gucken kann, das kein jäger oder großwild(rehe etc) in der nähe sind.
    oder eben eingezäunte wiesen.
    jamie kann damit leben.

    mein rüde (border/aussi mix) und der meiner mum (border-schäferhund mix) sind beide kastriert und beides keine trantüten, ganz im gegenteil!!!

    jamie hat ordentlich power und ist nicht tod zu bekommen.
    (wir machen auch agility bzw. eine abart davon etc)

    und der meiner mum ebenfalls.

    die rassen sind an sich schon sehr temperamentvoll, selbst wenn sich das etwas legt, sind die noch deutlich aktiver wie man eine andere rasse.

    meine meinung.

    mhm, hab was beobachtet und mich etwas gewundert.
    wohne ja nun allein. jamie ist es gewohnt, wenn ich frühschicht habe von morgens sechs bitte etwa halb zwei allein zu bleiben.
    das hat etwas arbeit (und ein paar möbel) gekostet, aber es klappt gut seit einem jahr.

    sonntag nun war mein freund da und wir sind morgens(auch um 6 uhr) zur reptilienbörse gestartet.
    jamie bekam, wie immer, sein fressen, sein beschäftigungsspielzeug etc. alles wie immer, nur das eben mein freund und ich zusammen die wohnung verlassen haben.
    meine mum hat ihn dann gegen 9 aus der wohnung zu sich geholt.
    nun, in der zeit hat er die halbe wohnung auseinandergenommen...
    also, etwas übertrieben ausgedrückt. jamie sucht sich dann immer alles plastiktütenartige und zerreist es in viele winzige stücke.
    (müllbeutel und gelben sack gnädigerweise meistens nicht)

    und wenn er und ich gemeinsam in der wohnung sind, allein, dann ist er ganz ruhig, liegt viel bei mir oder auf einem seiner plätze, schaut aus dem fenster und ist kaum zu merken.
    ganz im gegenteil, wenn ich dann irgendwas von ihm will(denkspiele, rausgehen etc) gähnt er erstmal ausgiebig und bequemnt sich dann langsam mal zu gucken was ich da mache.
    bei meiner mum dreht er völlig auf. bzw. generell bei anderen.
    meine mum meint, mein hund sei so hibbelig... ist er gar nicht.
    und so klein ist meine wohnung nicht, die möglichkeit sich zu bewegen hat er also.
    und verboten habe ich ihm das auch nie.

    nur eben eines hat er gelernt, das morgens nicht viel aktion hier ist, meistens.
    1. bin ich kein wirklicher morgentyp, wenn ich zuhause bin und 2. vermisst er dann nix wenn ich arbeite.

    das passiert dann immer erst nachmittags (meistens zumindest, gibt natürlich umstände die diese gewohnheit mal aushebeln aber das ist selten).

    kennt ihr das?

    ich finde es nicht wirklich schlimm, er kann ja mit anderen toben und mir ist es so recht, das er zuhause dann ruhig ist und auch seine ruhepausen so bekommt (ist schließlich n bordermix und er musste auch das erst lernen, das es eben aktionphasen und ruhephasen gibt) denn die bekommt er z.b. bei meiner mum nicht so, da sie auch nen bordermix hat und die beiden sich abgötisch lieben und viel miteinander spielen.

    so, vielleicht hat ja jemand eine erklärung dafür.

    also, ich habe jamie immer sichtzeichen und hörzeichen beigebracht.
    einmal, weil hunde das deutlich leichter lernen und ausserdem, wenn er mal alt wird und nicht mehr gut hört, dann sitzen die sichtzeichen aber noch und kommandos sind trotzdem noch möglich.

    ein hörzeichen dauert DEUTLICH länger und lernt sich sehr viel schwieriger wie ein sichtzeichen.
    von daher hatte das bei mir ganz praktische gründe.
    immer brav beides machen und irgendwann verknüpft er dann auch das hörzeichen.

    links und rechts ist ganz einfach, zumindest wenn du deinem hund eben die ersten 100 mal oder so per handzeichen deutlich sagst was du willst (links hinzeigen, rechts hinzeigen) irgendwann hat sies drauf.

    das hundi wirklich versteht, ohne handzeichen, was man von ihm will, dauert im allg. etwas länger, per körpersprache gehts deutlich schneller, warum also nicht nutzen. und bei nem welpen, sowieso...

    keine sorge, ihr beide wachst da rein.
    und irgendwann kann er eben alles was man als hund so können muss.

    und wenn nicht, sind wir alle mit klugen tipps und ratschlägen bereit zu helfen ;)

    Zitat

    eineRose: Du hast sooo recht :headbash: aber ich bin viel alleine zu Hause, da finde ich es irgendwie nett jemanden bei mir zu haben. Mit dem Schlafen haben die Hunde ja auch keine probleme, nur mit dem Fell-wegschmeissen, schnarchen, pupsen usw.

    tja, mein hund schläft im schlafzimmer auf einem eigenen sofa. so ist er bei mir(keine zwei meter entfernt) aber pupst mich nicht voll*gg*

    ich wohne auch alleine, von daher..:-)