Beiträge von flying-paws

    Hallo Uwe,

    bitte nicht falsch verstehen - gewaltfrei kann das Zusammenleben zwischen Individuen, die eine bestimmte Struktur haben, nicht sein. Der Begriff "Gewalt" bedeutet ja nicht zwangsläufig körperliche Gewalt :wink:
    Aber hier kam es, liebe Sanny, ziemlich heftig zu körperlicher Gewalt Deinerseits.

    Uwe, ich finde Deinen Ratschlag sehr grenzwertig, weil Du weder Hund noch den Besitzer einschätzen kannst. Außerdem - und das hast Du ja selbst schon geschrieben - liegt da wohl einiges mehr im Argen! Und das wird über kurz oder lang wieder aufbrechen.

    Nicht jeder findet es übrigens so "erfrischend" Lebezeiten mit deutlichen Narben vom Hund herumzulaufen... Ganz nebenbei kann bei einer solchen Aktion der Besitzer tatsächlich schwer verletzt werden!

    Ein solches Problem kann nicht durch Forenbeiträge "therapiert" werden - meine Meinung.

    Viele Grüße
    Corinna

    Einen Pansen gibt es bei Wiederkäuern wie Rindern und Schafen. Es ist der sogenannte "Vormagen". Schweine haben soetwas nicht :wink:

    Viele Grüße
    Corinna

    Im Grunde ist es genau das, was ich ja geschrieben habe :wink:

    Für mich ist allerdings ein "Führer", der dies ständig durch aggressives Gerangel klar machen muss, nicht "gefestigt" in seinem Posten. Es kann natürlich sein, dass er durch einen Wiedersacher immer wieder dazu aufgefordert wird. Aber normalerweise ist es bei einer klaren Sturktur doch so, dass es meist über einen vielsagenden Blick - wenn nötig - nicht hinausgeht. So erlebe ich es auf jeden Fall bei meinen eigenen Hunden (bei denen eine sehr klar Struktur herrscht) immer wieder. Reicht der Blick nicht, kommt ersteinmal ein Lefzenzucken und damit ist es auch schon gut...

    Übrigens - um nochmal ein wenig aus dem "Rudelgeschehen" herauszukommen - kommt ein Knurren nie aus dem Nichts. In der Regel gehen dem schon viele körperliche Signale voran, die dem Menschen ermöglichen frühzeitig zu handeln (heißt: Die Situation ändern.).

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    ...ist jetzt knapp 5 Monate alt und er liebt es den großen AOK- Sitzball meiner Tochter rumzutreiben...( Wo das wohl herkommt....!) Er macht Sprünge in die Luft, wenn man den Ball schmeißt,

    ..auf dem besten Weg zum Balljunkie, würde ich jetzt mal sagen. Wenn Du Deinem Hund etwas gutes tun willst, dann pack am besten alle Bälle weg und beschäftige Dich sinnvoll mit dem Hund.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    I
    Letztens hab ich noch gelesen, das die Greyhounds kurz vor dem Aussterben liegen. Zwar nicht die Renngreys, davon gibt es tausende, sondern die Zuchtgreys. Und da die Zuchtkriterien so streng sind, dürfen keine Renngreys eingekreuzt werden, noch nicht mal um die Rasse zu erhalten.
    Das ist doch völlig grotesk!!!!

    Was haben Greyhounds mit Retrievern gemeinsam?

    Was hat die Aufnahme eines Tierschutzhundes mit dem Kauf eines Welpen bei einem Züchter gemeinsam?

    @mel&sven:
    Es geht hier nicht darum jemanden "fertig machen zu wollen"! Ich erlebe es tagtäglich live, wie schlimm es für Hunde und deren Besitzer ist mit einer schmerzhaften und einschränkenden Krankheit zu leben. Und diese Hunde haben auch "Papiere" eines Zuchtvereins!
    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Du anhand des Auswertungsbogens erkennen kannst, wie "gut" die Auswertung der Röntgenaufnahmen ist. Ich habe auch auf der Seite des Zuchtvereins keine Angaben darüber gefunden. Außerdem würde mir die Überprüfung rassetypischer Merkmale (nicht das Aussehen betreffend) fehlen. Es handelt sich schließlich um einen Jagdgebrauchshund, der bestimmte Eigenschaften haben sollte.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Elterntiere über VDH-Papiere verfügen, denn damit wäre es für die Besitzer verboten in einem anderen Zuchtverband zu züchten.

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo Uwe,

    Du bist also der Meinung ein "Dominieren wollen" ist angeboren?
    Den Begriff "unmotiviert" finde ich übrigens absolut daneben gegriffen - da wäre doch jeder Sinn der Sache verloren?!?
    Denkst Du, das kann man bereits beim Welpen festmachen?

    Ich bin ja eher der Meinung, dass es weniger charakterlich bedingt ist. Vielmehr sehe ich da die Rollenverteilung bedingt durch die Zusammensetzung des Rudels. Mal etwas lapidar gesagt: Ein recht "unfähiger" (im Sinne von sozial, umweltbedingt, jagdtechnisch und alles was sonst noch so wichtig ist im Hundeleben) Hund kann in einer Gruppe "noch unfähiger" durchaus der dominierende sein. Würde der selbe Hund in eine Gruppe kommen, in der viele kompetente Tiere wäre, würde er diese Rolle bestimmt nicht bekommen.

    Viele Grüße
    Corinna

    Schuldjung... bin zwar nicht Wakan... aber ich senfe mal mit :D

    Dominanz bezeichnet die Beziehung mindestens zweier Individuen zueinander. Eine "Beziehung" bei Hunde, die dominierende und subdmoniniernde Rollenverteilung zur Folge hat, kann meiner Ansich nach nur bei Rudelmitgliedern (noch enger: Familienmitgliedern) bestehen. Unter "artfremden Tieren" ist dies meiner Meinung nach nicht wirklich möglich. Ich würde es dort eher als "Rollenverteilung" betrachtet.

    Ein Hund kann also nur dominieren bzw. subdominieren, wenn er artgleiche Individuuen um sich hat. Oder anders gesagt: Ein Hund auf einem einsamen Planeten (mit artfremden Tieren) ist weder dominant noch subdominant - er ist "nix". :D

    Hallo und willkommen im Forum,

    tja, nicht jeder kleine Welpe integriert sich "einfach so" in seine Familie. Solange noch keine Bindung da ist, solltest Du ihn an einer dünnen Schleppleine laufen lassen, damit er nicht einfach weglaufen kann.

    Anstelle des Lockens wäre es sinnvoller den Kleinen bei "zufälligem" befolgen eines Kommandos zu belohnen. Welche Belohnung am effektivsten ist, kann man aus der Entfernung schwer sagen. Vermutlich wäre ein kurzes gemeinsamens Spiel (Zergeln, "gemeinsames" Beutetragen usw.) am sinnvollsten.

    Deine Zuneigungsbekundungen solltest Du soweit zurückschrauben, dass Du sie ebenfalls als Belohnung für erwünschtes Verhalten einsetzen kannst. Also z.B. nicht zu ihm gehen oder ihn holen und knuddeln, sondern rufen und dann knuddeln. Und nur dann! Fordert er es selber ein, ignorier es und schick ihn weg.
    Dann würde ich zu Hause fünfminütige Spieleinheiten mit Zergeln, Über Dich klettern, Raufen (wobei er gleich lernen kann, wie weit man gehen darf) usw. einführen.

    Viele Grüße
    Corinna