Beiträge von flying-paws

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    Natürlich von Privat zu Privat unter ausschluß jeglicher Haftung was natürlich im Kaufvertag festgehalten wird.

    Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich daneben. DU entscheidest doch, dass Du die Welpen auf dieser Welt haben willst. Dann zeige auch Verantwortung.

    Zitat

    Nein, sie hat noch keine Untersuchumg oder ähnliches... wußte garnicht, dass es so aufwendig ist. Wir selbst haben eigentlich keine Zuchtziele, wollen nur Nachkömmlinge unserer Süßen!

    Klar, den Traum hat jeder. Die eigene Hündin ist eh die beste auf der ganzen Welt :wink:


    Zitat

    Wenn es zu viele werden, würden wir ein paar abgeben, das würde doch dann in die Privatzucht reinfallen?

    Nein, Privatzucht ist das nicht. Das ist gar keine Zucht. Denn Zucht bedeutet, dass Du Dir mehr dabei denkst als nur ein paar Welpen haben zu wollen. Zucht bedeutet, dass Du die Arbeitseigenschaften, gesundheitlichen Schwächen und Wesenzüge durch einen geeigneten Zuchtrüden ausgleichst bzw. Positives festigst.

    Zitat


    Braucht man in diesem Fall auch diese ganzen Untersuchungen,etc.?

    Natürlich musst Du alles dafür tun, dass Deine Welpen zukünftig z.B. keine Hüfterkrankung bekommen. Hast Du dafür nicht alles heute mögliche unternommen (Untersuchung und Gutachten Deiner Hündin, der Eltern, Großeltern usw. usw...), dann haben die Käufer - wie schon geschrieben - ein recht auf "Ersatz" bzw. "Reperatur". Das kann ganz schön teuer werden...

    Selbiges gilt für Augenuntersuchungen. Schau mal, hier ist eine Hündin, die PRA hat - eine bei Retrievern mögliche Augenerkrankung, die zur vollständigen Erblindung führt: http://www.unsere-pfoten.de (Mila).

    Man kann den Züchter zur Rechenschaft ziehen, wenn er selbst beim Verkauf von dem Mangel wusste, was wohl kaum der Fall sein wird, denn das Problem trat ja erst vor Kurzem auf.

    Außerdem ist für den "Zustand der Ware" grundsätzlich der verantwortlich, der Euch den Hund verkauft hat.

    Viele Grüße
    Corinna

    Spitzmischling

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    Gelöscht wird er nicht, aber an dieser Stelle geschlossen, denn er läuft eigentlich bereits ab Seite eins am Thema vorbei :wink:

    Wer noch was zum Thema Lieblingsrasse, Kupieren oder was auch immer schreiben möchte, kann dies in einem der anderen Threads oder in einem, wo der Inhalt auch zur Überschrift passt, tun.

    :closed:

    Edit: Ups, der Patrick hatte auch noch was zu sagen... nunja, Frauen haben ja immer das letzte Wort... :hust:

    Zitat

    Der Boxerrüde hört weder auf seinen Namen noch auf ein "Aus" oder "Pfui"

    Warum sollte er. Oder hat ihm das schon jemand beigebracht?

    Zitat

    Er ist komplett "durchgeknallt" Wie loben ihn zwar mit einem "Leckerlie", sollte er mal hören, was von 100x ca. 1x vor kommt, aber wenn wir ihn schimpfen, was momentan nur noch der Fall ist, hört er gar nicht, es lässt ihn voll kommen "kalt"! Er beisst und "fetzt" in der Gegend rum, er ist nicht zu bändigen, es sei denn er schläft einmal.

    Hört sich nach einem original Boxer an :D Das, was man an Nerven, Konsequenz und Durchhaltevermögen für einen Boxer braucht, ist mehr als man für einen "Durchschnittshund" brauchen würde. Sie sind rassebedingt ziemlich aufgedreht, akzeptieren Grenzen nicht unbedingt, wenn sie das erste Mal darauf stoßen und müssen sehr oft für etwas belohnt werden bevor es "klick" macht. Sind eben Temperamentsbündel :wink:

    Zitat

    Den Siberian Husky Welpen transaliert er, wo er nur kann und selbst da hört er einfach nicht auf, wenn man ihn ermahnt etc.
    Er ignoriert einfach alles!!

    Das kann ich mir gut vorstellen. Legt Euch doch eine Hundebox zu, an die ihr den Boxer gewöhnt. Das wird dann zukünftig seine Ruhezone, die ihr natürlich positiv belegt. Dann kann er dort zukünftig Auszeiten nehmen.

    Mich würde mal interessieren wie man zu zwei Welpen kommt, die zudem noch unterschiedlicher im Charakter wohl kaum sein könnten...?

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat


    Gestern Abend wollte Unkas mich wieder beißen. Er darf normalerweise nicht auf das Bett, aber ich machte eine Ausnahme, weil er so süß schaute. Er legte seinen Kopf auf meine Beine und streckte immer wieder seine Pfote mir entgegen, weil er gestreichelt werden wollte.

    Dieses Verhalten ist vermutlich von seiner Seite aus keine "Liebesbekundung" gewesen, sondern der Test, ob er Deine Individualdistanz uneingeschränkt unterschreiten darf. Du hast ihn dafür noch ausgiebig gelobt, so hat er sich noch einen Schritt weiter überlegt...

    Zitat

    Plötzlich, ohne dass ich irgendwas anderes als vorher machte, fing er an seine Zähne zu fletschen und wollte mich beißen. Ich ging in eine Ecke des Bettes und stand auf, sagte ihm er soll sofort auf seinen Platz, er versuchte nochmal auf mich los zu kommen und zu beißen, mein freund kam schnell gerannt und wir beide wiesen Unkas zurecht und schickten ihn wieder auf seinen Platz. Unkas knurrte uns richtig an, aber wedelte mit seinem Schwanz.

    Vermutlich wedelte er mit der Rute, weil er völlig konfus war. Zunächst räumst Du ihm jede Menge ein und plötzlich schlägt es um in die ganz andere Richtung. Das kann er nicht verstehen.

    Zitat


    Ich habe richtig Angst vor unserem Hund. Er ist unberechenbar.

    Das müsstest Du rumdrehen. Euer Hund hält Dich für unberechenbar, denn das bist Du für ihn in solchen Situationen.

    Zitat

    Er konnte ganz toll allein bleiben, jetzt nicht mehr. Er verstand sich mit allen Hunden, jetzt nicht mehr. Er ist wirklich unmöglich.............

    Hunde, die nicht allein bleiben können, haben oft ein Problem damit generell die Distanz zu ihrem Besitzer zu wahren. Ich vermute, bei Euch geht es stark in die Richtung.

    Bevor ich einem Hund beibringe zu mir zu kommen, muss er ersteinmal lernen meine Individualdistanz zu wahren und auf mein Signal hin wegzugehen!

    Ich finde es immer sehr interessant, wenn ich Pflegehunde habe. Die verhalten sich bei mir oft total anders als es mir die Besitzer geschildert haben. Weil ich mich anders verhalte.
    Unkas legt offensichtlich viel wert auf körperliche Distanz und Nähe. Und er leitet daraus viel ab. Vielleicht haben die Vorbesitzer (unbewusst) darauf bestanden, dass er Distanz wahrt und hatten diese Probleme deshalb tatsächlich nicht :wink:

    Zitat

    In diesem Forum hat man uns schon gesagt, dass er nun zu viel Aufmerksamkeit bekommt, die er vorher nicht bekam, was wir bestätigen können, aber Hund darf uns doch trotzdem nicht angreifen, egal wie sehr er sich jetzt als Star fühlt.

    Er darf das trotzdem nicht... Mmh, offensichtlich funktioniert es nicht. Jetzt ist die Frage wer in dieser Beziehung derjenige ist, der sein Verhalten ändern sollte, damit das Miteinander sich ändert. Du oder der Hund?

    Übrigens: Die Kastration wird an Deinem Verhalten gegenüber dem Hund gar nichts ändern :wink:

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    Auf gar keinen Fall, wir haben genug Zeit, die wir auch gerne investieren, aber ein Kinobesuch ist manchmal schon schwierig, aber wir verzichten gerne.

    Wozu? Damit der liebe Wauz auch noch diesen Teil des Lebens bestimmt?

    Viele Grüße
    Corinna