Beiträge von flying-paws

    Dass Hunde, besonders junge Hunde, in der Hundeschule nicht so gehorsam sind wie Zuhause und in gewohnter Umgebung ist ganz normal und sagt über Eure Bindung ersteinmal gar nichts aus.

    Das größte Problem ist es, dass die meisten Besitzer das selbe Können von ihrem Hund erwarten wie es im sonstigen Alltag ist. Bei manchen Hunden ist das tatsächlich auch so. Bei den meisten ist es das nicht. Daher trainiert in meinem Unterricht jeder seinen Hund bei der Übung so, dass der Hund die Aufgabe auch erfüllen kann. Das kann dann schonmal so aussehen, dass der eine ein fast perfektes Fussgehen präsentiert und an Feinheiten arbeitet, während der andere sich nur darauf konzentriert, dass der Hund links läuft ohne zu Zerren.

    Es ist völlig egal was die anderen mit ihrem Hund hinbekommen und was der Hund zuhause kann. In dieser Situation geht es ausschließlich um ein Niveau, dass Dein Hund erfüllen kann. Es geht darum Situationen zu schaffen, in denen der Hund gehorsam sein kann um eine Belohnung zu erhalten. Also mehrere Schritte zurückgehen und den Hund dort "empfangen", wo er aufgrund der Situation mitarbeiten kann. Ist er dauernd überfordert, frustet das nicht nur den Besitzer, sondern auch den Hund und führt langfristig zu noch schlechteren Übungsbedingungen.

    Oder andersum: Verlange nichts von Deinem Hund, was er in dieser Situation nicht leisten kann. :wink:

    Viele Grüße
    Corinna

    Sowas ähnliches habe ich immer, wenn ich mit meiner Hündin aus dem Tierheim spazierengehe. Da kommen wir immer an einem Bauernhof vorbei auf dem eine große Schäfermixhündin und ein Jack Russell Terrier leben. Die große Hündin präsentiert sich zwar, hält aber Abstand. Der Terrier versucht auf die Hündin an meiner Leine loszugehen. Da ich immer eine Schleppleine dabei habe, bekommt er die dann immer um die Ohren. Und zwar ordentlich. Damit habe ich es mittlerweile hinbekommen, dass er, wenn wir auftauchen, schon an meiner gehobenen Hand mit der Leine erkennt, dass es so nicht läuft bei uns und Abstand hält. Ander geht er noch immer an, aber wir haben unsere Ruhe...

    Hier im Ort gibt es auch Hunde, die das Weite suchen, wenn ich auftauche (egal, ob ich einen Hund an der Strippe habe oder nicht).

    Ich bin generell friedfertig, aber bei unbeaufsichtigten Hunden werd ich unleidlich...

    Viele Grüße
    Corinna

    Kohlenhydrate (aus denen bestehen Plfanzen) generell sind für den Organismus ein etwas komplizierter aufzuspaltener Stoff. Im Grunde ist es ein "kompliziert" aufgebauter Zucker, der im Verdauungstrakt mühsam aufgespalten werden muss. Etwas, worauf das Verdauungssystem des Hundes eigentlich nicht ausgelegt ist, denn er ist kein Pflanzenfresser mit mehreren Mägen, in denen die Aufspaltung durch Bakterien vorgenommen wird. Es gibt Getreidesorten, da ist dieser Effekt nochmal belastender für den Organismus - dazu gehört Weizen... Da dort hauptsächlich Stärke drin ist, von denen sich viele Bakterien gut ernähren können, kommt es oft zu Verdauungstörungen - z.B. Blähungen. Daher sind viele Hunde recht "aufgebläht" oder pupsen sogar oft bei sehr weizenhaltigem Futter.

    Allgeim steht Weizen in Verdacht für eine Menge "westlicher" Krankheiten beim Menschen verantwortlich zu sein. Beispiel Multiple Sklerose. Eine Erkrankung, die nur in Industrieländern vorkommt. Also nicht dort, wo man sich hauptsächlich mit Reis ernährt, sondern dort, wo Weizen Hauptnahrungsmittel ist. :wink:

    Bei Hunden vermutet man ähnliche Zusammenhänger - meine Epi-Hündin bekommt z.B. auf gar keinen Fall Weizen, zu Vorsicht.

    Bei vielen Retrievern ist schon seit Jahren eine Unverträglichkeit gegenüber Weizen bekannt...

    Alles so Kleinigkeiten, die mich davon Abstand nehmen lassen :wink:

    Viele Grüße
    Corinna