Beiträge von flying-paws

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    Zum Maulkorb: Kann ich auch einen Stoffigen verwenden so eine Art Maulschlaufe? Ich finde die anderen Maulkörbe ziemlich schlimm aussehend...

    Nein, auf gar keinen Fall! Damit kann der Hund weder Hecheln, Trinken noch Kommunizieren!

    Ich habe bei meinem letzten Pflegehund einen Drahtmaulkorb verwendet. Der passte ihm am besten. Den hat er anfangs draußen grundsätzlich drauf gehabt, weil ich ihn gar nicht einschätzen konnte. Ich wusste nur, dass er manchmal Menschen angeht... Bei sowas geh ich daher immer auf Nummer sicher. Ich möchte auf keinen Fall, dass jemand zu schaden kommt!
    Dem Hund selbst hat das Tragen des Maulkorbes keine Probleme bereitet. Er hat ihn mir irgendwann sogar gebracht, wenn wir loswollten. Gehörte für ihn dann eben dazu.
    Und was die anderen Menschen darüber dachten war mir total egal. Der Vorteil ist sogar noch, dass sie sich dann von dem Hund automatisch eher fern halten! Den Effekt habe ich schon häufiger bewusst genutzt. Vor allem, wenn der Hund so "hübsch" aussah, dass alle meinten, der könne nie und nimmer böse sein und einfach hingegangen sind. Da ist ein Maulkorb sehr nützlich.

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    Ich bin momentan so in einem richtigen Dilemma: Ich habe meine Hündin extrem gerne, aber ich leide momentan auch extrem. Ich habe in der letzen Zeit extrem viel geweint weil ich einfach nicht mehr weiter wusste. Was mache ich denn mit ihr wenn ich die zwei bis drei Tage arbeiten muss. Oder mal in die Ferien gehe? Ich habe auch ein Leben das mir viel Wert ist. Ein Satz der mir in den Ohren liegen geblieben ist: eine Frau die unter ihrem Alkoholsüchtigen Mann leidet muss auch einmal entscheiden was sie will. Mein Leben ist im Moment wirklich eine Katastrophe und im Moment ist zugleich mein Abschlussjahr an der Uni, meine Kräfte schwinden langsam aber sicher.

    Das ist ein wichtiger Punkt. Klar hat sie bereits mehrere Besitzer hinter sich. Aber was bringt ihr ein überfordertes Frauchen? Eines, dass gar nicht die Kraft hat für ein so aufwändiges Training? Da müsste man überlegen, ob ein nochmaliger Umzug zu jemanden, der wirklich weiß auf was er sich da einlässt vielleicht sinnvoller!

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    Als ich meine Hünidin bekam habe ich diverse andere Hundebesitzter gefragt ob denn das gehe das ich sie 4 Tage bei mir habe und 3 Tage bei meinen Eltern und da hats einstimmig geheissen ja sicher! Diese sicherten mir auch zu dass sie ansonsten mit meiner Hündin und ihrem Hund bei meiner Abwesenheit laufen gehen würden, aber da sie nun so aggressiv anderen Hunden gegenüber ist (bin auch daran am arbeiten, aber ausser mir hats einfach niemand im Griff) kann ich sie niemandem geben

    Diese massiven Probleme waren demnach vorher also nicht bekannt?

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    Sie läuft mir auch tagsüber auch Schritt und Tritt nach bis aufs Wc (Wohnzimmer, Büro, Wohnzimmer, Küche, Wc wirklich auf Schritt und Tritt) die einen sagen sie würde mich dadurch kontrollieren und ich solle dies unterbidnen, die anderen sagen, dass sie dadurch meine Nähe und Sicherheit sucht (typisches Aussiverhalten).

    Es ist egal wie rum man es betrachtet. Fakt ist: Ein Hund, der dauernd verfolgt, kann keine Ruhe finden. Andersherum: Der ist dauernd im Stress. Und Stress führt bei vielen Hunden zu leichterer Reizbarkeit, welche sich dann wieder in aggressivem Verhalten zeigen kann.
    Daher würde ich ihr das abtrainieren.

    Viele Grüße
    Corinna

    Die Kastration wird gar nichts nützen.

    Ganz wichtig: Sofort an einen Maulkorb gewöhnen und nur noch mit diesem rausgehen! Ein gut sitzender Maulkorb ist für den Hund so normal wie Halsband und Geschirr und Du kannst entspannt bleiben.

    Vermutlich hat ihr jemand die üblichen Eskalationsstufen abtrainiert. Viele Aussies mögen fremde Leute nicht besonders. Das ist rassetypisch. Es könnte sein, dass irgendein Vorbesitzer Knurren und Drohen gebenüber fremden Leuten gestraft hat. Damit hat er aber nur die Sichtbaren zeichen ausgeschaltet. Das ungute Gefühl bleibt beim Hund und nun steigt sie sofort beim Beißen ein.

    Du musst lernen Deinen Hund zu lesen. Ja, ich weiß, dass das schwierig ist in diesem Fall. Aber auch ein solcher Hund zeigt vorher noch Signale des Unwohlseins.

    Du musst mit ihr trainieren, dass sie Dir signalisieren kann, wenn sie gehen möchte, weil es ihr zu eng ist. Das heißt, sie muss Dir vertrauen können. Sie muss wissen, dass Du ihre Probleme erkennst und ihr einen Plan B zeigst - nämlich weggehen.

    Weil die meisten Hunde an der Leine eingengt sind und wissen, dass sie nicht wegkönnen, nutzen sie eben Angriff. Du musst also Deinen Hund beobachten und gezielt weggehen, wenn es zu eng wird.

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich habe angefangen zuzufüttern, als sie sich für das Essen von Mama interessiert haben. Das war so mit anfang vier Wochen, glaub ich - müsst ich mal meine Liste raussuchen...

    Da haben sie dann auch sofort normales Futter bekommen. Also das, was meine großen auch bekommen. Ich füttere allerdings roh. Welpenmilch gab es bei mir nicht. Halte ich auch nicht für sinnvoll, denn es geht ja darum, dass Verdauungssystem auch andere Nahrung akzeptiert und sich drauf einstellt. Milch gibt es schließlich noch bei Mama. Da braucht es die nicht von mir.

    Da sind sie schon sechs Wochen alt:

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    also nach absprache mit dem TA habe ich einfach das welpenfutter in welpenmilch aufgelöst ... ich habe den brei noch sehr flüssig gemacht weil die kleinen das eh noch nicht hinbekommen aus einem napf zu fressen....

    ich muss ihnen das unter die nase halten ...

    Dann sind sie noch zu jung dafür.

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    tja,schnüffelspiele gab es viele auf unserem gelände,mit brühe eine spur ziehen ,wurststückchen verstecken(nach einer woche waren neue verstecke schon schlechter zu finden und sporty lief direkt die enventuellen verstecke ab)i

    Das ist viel zu einfach! Solche Aufgaben muss man schwieriger machen, so dass der Kopf richtig dampft.

    Wenn Du mit Brühe eine Spur ziehst, dann ist das, als ob einer Dir sagt, Du sollst dem Seitenstreifen einer Straße nachlaufen. Also total einfach ;)

    Du kannst es schwieriger machen, indem Du das Gelände wechselst und zunehmd Dinge nimmst, die immer weniger Geruchspartikel abgeben beim Hinterherziehen. Außerdem musst Du noch drauf achten, dass der Hund nicht einfach Deiner Spur folgt - das heißt, den Geruch am besten an einen Stock binden und neben Dir herschleifen.

    Viele Grüße
    Corinna

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    meine 2,5 jahre alte dobermannhündin ist der jagdtrieb einfach nicht auszutreiben.

    Das hast Du sehr richtig erkannt. Der Trieb ist ein Instinkt und daher genetisch verankert. Jahrhundertlang wurde bei der Zucht vieler Hunderassen auf eine bestimmte Form von Jagdtrieb hin selektiert. Mit einem Dobermann hast Du einen Hund, der normalerweise über einen starken Jagdtrieb verfügt, der im Zubeißen endet. Bei manchen Rassen ist das nicht so. Es gibt auch Rassen ohne oder mit ganz wenig Jagdtrieb.

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    ratschläge von trainern haben nichts gebracht.

    Was haben die denn geraten?

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    ich bin berufstätig und kann nicht den ganzen tag mit ihr spielen

    Kein Hund braucht den ganzen Tag Spiel ;)

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    da ich auf meinem hof freilaufende tiere gänse,hühner und enten habe gab es bereits sehr viele tote kleintiere,es ist einfach zum kotzen mit ihr.
    diese eigenheit betreibt sie seit sie welpe ist. unser rottweiler hat als welpe auch unsinn gemacht dafür gab es tüchtig mecker und einen ordentliche klaps auf den hintern,jetzt ist er bald 6 jahre und seit dem ereignis gab es nie wieder negatives zu berichten.die ruhigste,verschuste seele die ich kenne.

    Da sieht man die Rasseunterschiede. Ein Dobermann ist eben kein Rottweiler ;)


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    ich halte sie nur in geschlossenen räumen oder ständig angebunden.
    verschlüsse von hundeketten ,leinen brechen wie butter weg wenn sie anreisst.lederleinen werden ständig zerstört,die längeren aufrollbaren leinen(stahseil hielt genau 2 stunden) geben mir kein gutes gefühl.
    wenn ihr ein längerer anlauf zur verfügung steht und ich bremse sie aus zerlegt sich in der mechanik der leine alles.will es noch einmal mit der flexi giant versuchen,aber falls sie auch nur eine kunsstoffverpressung ist ist meine letzte hoffnung zerstört jemals eine auch für den hund anständige leine zu finden.

    Was genau tut sie denn an der Leine?

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    wenn mir nur einer sagen könnte wie ich diesen extremen jagdtrieb unter kontrolle bekomme lösen sich viele andere probleme in luft auf.

    Dass mit dem "in Luft auflösen" ist wohl eher ein Luftschloss. Aber der Ansatz ist durchaus richtig. Ein Hund mit einem befriedigten Jagdtrieb, ist durchaus leichter zu erziehen.

    Du musst zweigleisig fahren: Den Jagdtrieb kontrollieren (Gehorsamstraining) und den Jagdtrieb in geordneten Bahnen auslasten.

    Reines Spazeriengehen und Radfahren bringt in dieser Hinsicht natürlich gar nichts. Sie braucth einen richtigen Job - eine anstrengende Aufbabe, wie zum Beispiel Spurensuche.

    Viele Grüße
    Corinna

    Ganz ehrlich: Ich würde das alles mehr durchstrukturieren und dem Welpen deutliche Ruhezeiten verpassen, in denen kein Kind was mit ihm machen darf.

    Ich habe schon zu Beginn dieses Threads gerätselt, warum es nicht möglich sein soll die Situation so gestalten, dass man nicht in die Situation kommt, dass man den Welpe rufen muss, weil wirklich was "Ernstes" ist.

    Ich würde Regeln aufstellen für alle Beteiligten. Z.B., dass nicht im Bereich der Straße mit dem Hund gespielt werden darf, sondern nur dort, wo eben keine Autos fahren.

    Dann klare Ruhezeiten, in denen kein Kind zu dem Hund darf.

    Ein Welpe braucht gut 18 Stunden schlaf am Tag.

    Viele Grüße
    Corinna