Beiträge von flying-paws

    Ist doch egal, was Du als Signal nimmst - ein Wort, ein Zischen, das Klappern von Discs. Lerntheoretisch ist das alles das selbe ;)

    Und, ob der Schlauch danach positiv oder negativ belegt ist, ist nicht wirklich von Bedeutung für den Hund. Es gibt aber Besitzer, die denken, dass dann das Strafen nur noch "ein bisschen" böse ist. Es geht also darum eine Technik zu benutzen, die dem Mensch suggeriert, dass sie nicht so massiv sei, wie wenn sie eine Warnung aussprechen (Signalwort) und dann selbst strafen.

    Für den Hund macht es aber keinen Unterschied, wenn man es sauber aufbaut.

    Viele Grüße
    Corinna

    Naja, das Prinzip ist ja nu denkbar einfach und keine Zauberei. Ich etabliere ein Abbruchsignal mit Abwenden des Hundes von dem, was er möchte und zu mir kommen (in dem Fall das Zischen) und trainiere es durch einen Strafreiz.

    Nur, weil ich mit Schläuchen schmeiße, ist das ja nu keine Zauberei.

    Anne Krüger arbeitet auch mit Warnung (Signal) und dann dem Strafreiz. Aber eben ohne Schläuche.

    Das mit dem Boden verhauen soll dem Hund auch eine negative Verknüpfung bringen. Wenn ich irgendwo rumprügele, dann erzeugt das beim Hund ein ungutes Gefühl. Es ist also auch eine Strafe. Das Problem - wie einige hier schon erkannt haben - der Hund verknüpft in der Regel den Ort damit, weniger die Handlung, die er vorher machen wollte.

    Ich frage mich grad, ob er sich in der Hüteausbildung umgeschaut hat. Dort arbeitet man nämlich durchaus damit, dass man bestimmte Bereiche negativ belegt, wenn der Hund z.B. zu eng an die Schafe will. Dabei werfen viele Trainer auch mit ihren Hütestöcken. Man warnt und dann fliegt er in den Bereich. Die Hunden meiden den dann in der Regel.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Also...

    1. ich glaube ich muss meinen Hund nicht sofort zu mir rufen, wenn sie schwanzwedelnd und hopsend auf einen anderen Hund zurennt.

    Meine erwachsenen Hündinnen legen solche Junghunde immer gesalzen aufs Kreuz. So hat man nicht auf andere Hunde zuzurennen. Und man hat dann auch liegen zu bleiben bis man freigegeben wird vom anderen Hund! Und das kann manchmal ganz schön dauern... ;)

    Ich habe mich immer gefreut, wenn meine Jundspunte erzogen wurden =)

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    Weil das blonde Murmelchen den Ball oder anderes Spielzeug sehr oft daheim vergißt, der Schlauch aber irgendwie immer in der Jacke ist :ops: Hab ich den auch mal vergessen, dann nehm ich notfalls auch nen Apfel oder das Spielzeug, das ich anstatt des Schlauches dabei hab. Wobei ich nicht durch die Gegend laufe und dem Hund ständig Zeug vor die Füße haue. Das sind eher Ausnahmen (und als ich mit 4 Hunden, davon 2 fremde, laufen war, hatte ich auch immer was dabei).

    Ah, okay... Also eigentlich die ganz schlichte Nummer: Ich beschmeiß Dich :D Gibt ja auch Leute, die schmeißen mit Leinen. ;)

    Ich würde mal vermuten, dass Dein Rüde sehr früh kastriert wurde und daher im Begrüßungsverhalten eines Welpen "hängen geblieben ist". Denn das, was Du da beschreibst (Wedeln, Popo runternehmen, zu den anderen Hinwollen) ist soziales Begrüßen von Welpen gegenüber einem Erwachsenen. Das Pieseln machen dann eigentlich nur sehr junge oder unsichere Hunde.

    Wedeln bedeutet beim Hund schlicht und einfach Aufregung. Ob die positiv oder negativ ist, das hängt vom Drumherum ab.

    Im Grunde kannst Du da nix machen, denn er kann sich ja nicht wie ein potenter Rüde benehmen - er ist ja keiner. Also macht er die Welpennummer, um sich vor möglichen Angriffen zu schützen und "gut Wind" bei Erwachsenen zu machen. Es gibt manche Erwachsene Hunde, die finden das von einem so "alten" Hund aber auch unangemessen und attackieren solche Exemplare. Oder fallen in ein Stressverhalten und besteigen dauernd (besonders Rüden machen das). Man kann den Hunden ja schlecht erklären, was sie da vor sich haben.

    Du solltest Deinen Hund aber vor so Besteigern beschützen. Das ist ziemlicher Stress für Deinen Hund! Und generell würde ich nicht jeden Kontakt zulassen, denn für einen solchen Hund ist nicht jede Begegnung angenehm.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Lee bekommt den Schlauch notfalls vor die Füße geknallt (nicht auf die Füße) und sie findet das Teil trotzdem geil zum spielen ;) Ich könnte genauso gut den Ball o.ä. nehmen. Dieser Schlauch ist sowohl ein Mittel zum Abbruch, als auch ein supergeiles Spielzeug (bei Lee!! Pepper hat sowas nicht ;))

    Aber warum ausgerechnet einen Schlauch? Du könntest dann ja auch ein Spiezeug nehmen oder einen Apfel oder einen Schuh oder oder....? :???:

    Viele Grüße
    Corinna, steht auf dem Schlauch :lachtot:

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    Hallo Ihr Lieben,

    einige Zeit lese ich jetzt mit, mittlerweile auch angemeldet :)

    Wir hätten gerne irgendwann mal einen Hund, wenn es passt..
    Jobsituation meines Mannes (30): er sucht gerade einen anderen in der Stadt in der viele unserer Freunde und meine Eltern leben sowie hundeliebe Freunde meiner Eltern. Vollzeit, ortsgebunden.

    Ich habe die nächsten Jahre, sofern man das heutzutage sagen kann, einen Job mit hohem Anteil Reisetätigkeit, mal bin ich 2 Wochen zuhaus, mal 2 Wochen nicht, mal tageweise, mal nicht, etc, Vollzeit mit diversen Überstunden.

    Da frage ich mich, wer sich um den Hund kümmern soll all die Zeit?


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    Faszinieren würden uns beide Malinois, DSH, Amstaffs, Rhodesian Ridgebacks, Mischlinge. Es muss kein Welpe sein, sollte aber auch kein Senior sein. Es klingt egoistisch, aber wir möchten beide noch einige Jahre mit dem Tier zusammenleben können :)

    Das sind durchweg Rassen, die nicht gerade auf der faulen Haut liegen und eine ordentliche Portion Jagdtriebe haben!

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    Was wir mit dem Tier tun möchten:
    Spaziergänge, etwas Kopfarbeit, Obedience. Wir sind keine großen Outdoorsportler und der Hund sollte wegen der Nins herzlich wenig Jagdtrieb haben, daher stehe ich Mischlingen skeptisch gegenüber (wer weiss welcher Vorfahre mitspielt...)

    Es ist auch Erziehungssache, als was der Hund die Kaninchen betrachtet. Bei einem Hund mit viel Lust auf Hetzen (also Deine genannten Rassen) besteht aber eine erhöhte Gefahr, dass sie die Kaninchen irgendwann hetzen und töten.

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    Reine Terrier traue ich uns als Hundeanfängern nicht zu, die o.g. Arten würden wir realistisch betrachtet als Ersthund eher nicht glücklich machen können.

    Das ist auch ein Arbeitshund und ein passionierter Hetzjäger.

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    Mir ist klar, dass ein Hund nicht regelmässig 5-6 Stunden allein sein darf und ein nebenher mitschleppen beim Einkaufen keine artgerechte Auslastung darstellt.

    5-6 Stunden sind für einen erwachsenen Hund kein Problem, wenn er das Alleinsein gelernt hat. Mir stellt sich allerdings die Frage, wie das zu gewährleisten sein soll, wenn Du zwischendurch wochenweise ganz weg bist? Und wer die Beschäftigung des Hundes und Erziehung übernimmt, denn das sollte man doch selbst machen und nicht ein Hundesitter ;)

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    Kann ein Hund aus dem TS, gerne aus FC9 (alles andere ist wohl nicht realistisch und dem Tier gegenüber fair), glücklich sein wenn er morgens 1 Std Gassi geht mit Kopfarbeit, Spiel etc. Mittags für eine Stunde vom Hundesitter versorgt wird (alternativ Hundekita), abends eine halbe Stunde, Stunde, am Wochenende natürlich mehr Zeit (Gassi meine ich).

    Ja, aber nicht die von Dir genannten Rassen.

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    Wäre zb ein Mops oder frz Bulldogge die richtige Wahl? Ich mag Molosser echt gerne, auch wenn sie auch stur sein sollen. Vom Wesen her scheinen sie zu passen, gerade weil es "Begleithunde" sind. Ich würde sie/ ihn gerne, gelungene Erziehung unsererseits vorausgesetzt, *überallhin* mitnehmen können: Treffen mit Freunden, Ausflüge, das sind die Dinge mit denen wir hauptsächlich unsere Wochendenen verbringen.

    Bulldogge oder Mops aus dem Tierschutz fänd ich okay. Beim Züchter würde ich nicht kaufen.

    Molosser... da gibt es große Unterschiede - je nachdem welcher Molosser es denn sein soll.

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    Es sollte eine wesensfeste Rasse sein, möglichst leicht sozialisierbar (bei AmStaffs ggüber Artgenossen wohl zB etwas schwerer?). Kein hyperaktives Tier à la JRT oder PRT, und nicht allzu winzig. Und sowenig Jagdtrieb wie möglich ;)

    Deine Ansprüche sind hoch! Da bleiben Dir nur die klassischen Begleithundrassen. Und ein Hund, der kein Problemverhalten in irgendeiner Form mitbringt.

    Viele Grüße
    Corinna