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naja die Kamerune sind halt ziemlich pflegeleicht... deswegen habe ich Kamerune.
Das sind wildschafe? wuste ich auch nicht.
Kamerunschafe sind vom Verhalten her der wilden Form der Gattung Schaf sehr nah. Das heißt, sie haben zum Beispiel andere Taktiken wie sie bei Angst und Aufregung reagieren. Während ein Fleischschaf bei Gefahr immer zu den anderen läuft, rennen Kamerunschafe eher auseinander und streuen sich. Das Zusammenlaufen ist aber gerade für einen Hund, der mit der Ausbildung beginnt, sehr wichtig. Das Zusammenhalten der Schafe ist zwar genetisch verankert beim Koppelgebrauchshund, aber auch der muss das ersteinmal durch Erfahrung lernen. Und Kamerunschafe überfordern solche Hunde.
Ich hatte bis zum Sommer auch mehrere Kamerunschafe und Kamerunmischlinge in der Herde. Die sind nie dahin gegangen, wo die anderen Schafe hin sind. Meine Hund musst immer sehr darauf achten, dass sie diese Schafe auch unter Kontrolle halten.
Die jungen und untalentierteren Hunde, die auch an meiner Herde trainieren, waren mit diesen Schafen überfordert, deshalb hab ich diese dann immer aussortiert.
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Ja ich versuche das alles mal. aber nur mal so, könnte man ein schaf nicht vieleicht sogar mit dem Klicker zam bekommen??? das hört sich vieleicht doof an aber die Phsychologie ist nun mal bei jedem Lebewesen ähnlich...
Man kann ein Schaf natürlich klickern - habe ich auch schon gemacht. Für Behandlungsmaßnahmen würde ich mir angewöhnen die Schafe regelmäßig in einem Pferch oder Stall zu füttern - bei Bedarf kannst Du dann die Tür einfach zumachen. Auf engem Raum kann man die Tiere dann gut fangen.
Ich würde solche Schafe ehrlich gesagt nur mit Anhänger von einer Weide zur anderen bringen... Mir wäre das Risiko zu groß, dass sie abhauen und einen Unfall verursachen.
Du solltest Dich bei Deinem Plan eh mal erkundigen, ob Deine Versicherung für Schaden aufkommen würde, wenn Du "ungesichert" mit Deinen Schafen durch die Gegend spazierst.
Viele Grüße
Corinna