Beiträge von flying-paws

    Ich bin mittelerweile ein Fan von Ausbildern geworden, die ihren Hund in ihrem ursprünglichen Arbeitsbereich führen. Diese haben oftmals eine ganz andere Sicht auf die Dinge als es diejenigen Ausbilder, die das alles nur theoretisch kennen... Man erreicht dabei einfach eine Zusammenarbeit mit dem Hund, die es in keinem anderen Bereich geben kann. Und da kann man nur gut sein, wenn man es drauf hat...

    Und da werde ich in diesem Jahr bestimmt noch einige Besuchen. Darunter wird ganz klar mein "Lieblings"ausbilder für das Hütetraining sein - also Serge van der Zweep und dann möchte ich bei der Dummyarbeit nochmal andere Ausbilder kennenlernen. Allerdings werde ich da wohl eher nicht aktiver Teilnehmer sein müssen, mangels passendem Hund.

    Mantrailing würde ich auch gerne mal machen, aber ich weiß nicht, ob ich das bei meinem strammen Terminplan in diesem Jahr noch hinbekomme.

    Viele Grüße
    Corinna

    Das Aldi-Futter ist Junk-Food. Insofern wundert es mich nicht, dass er da gierig drauf ist. Aromen und Zucker finden viele Kinder auch toll und würden sich am liebsten ausschließlich von Süßkram ernähren.

    Bei derartigen Futtermitteln kann der Hund übrigens die Lockstoffe oft nicht zersetzen und sie kommen hinten wieder so raus... Da Dein Hund bereits auf dieses Zeug gepolt ist, frisst er alles, was dem entspricht. Eben auch die Haufen anderer Hunde, die mit solchen armoatisierten Futtermitteln ernährt werden.

    Ich würde die Ernährung umstellen und hochwertiges Futter füttern ohne Lockmittel und vor allem ohne Zucker. Ein Futter, dass viel Fleisch enthält und nicht in erster Linie aus Getreide besteht, schließlich ernährst Du damit ja kein Huhn, sondern einen Hund.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Das würde aber doch bedeuten, daß ein Hütehund, der als Welpe kaum Kontakte hatte ( aus welchem Grund auch immer ) auch dann zu stereotypen Verhaltensstörungen neigen würde, wenn er später am Schaf arbeiten darf. Normalerweise liest man aber, daß die nicht arbeitenden Border Collies dazu neigen.

    So ist es auch: Auch arbeitende BCs aus sozial"toten" Bedingungen haben diese Probleme. Bei den Nicht-Arbeitenden ist es im Vergleich zu den Arbeitenden nur noch ein wenig massiver

    Zitat


    Kennt ihr denn Hütehunde die arbeiten und trotzdem diese stereotypen Verhaltensweisen zeigen ?

    Ja. Sitzt direkt neben mir ;)

    Ich kenne auch viele andere, die arbeiten dürfen und trotzdem diese Probleme haben.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Weil?

    Weil ich es irgendwie nicht gebacken bekomme es rüberzubringen, glaub ich :???:

    Zitat


    Und das Lebewesen sucht sich dann ein Objekt zum fixieren um dadurch ein fehlen zu befriedigen.
    Können auch verhaltensweisen sein...je nach dem.

    Mir ging es auch darum, dass diese Verhaltensstörungen ja nicht sofort auftreten - ganz im Gegenteil. Der Welpe ist ja ersteinmal (scheinbar) normal und erst später, wenn genetisch bedingt erst dieser Verhaltenskreis "anspringt" im Hund (beim Fixieren von Dingen z.B. erst beim Auftreten von Jagdverhalten), dann tritt die Störung auf.

    Für den Besitzer hat das dann also gar nichts mit den Bedingungen in den ersten Lebenswochen zu tun, sondern ist eben so... Und er kauft sich den nächsten Hund wieder aus solchen Bedingungen, weil er den Zusammenhang nicht erkennt!

    Viele Grüße
    Corinna

    Es gibt einfach passende Teams. Und dabei hängt es nicht in erster Linie davon ab wie die Eigenschaften des Hundes sind, sondern inwiefern ich bereit bin mich auf den Hund einzulassen - mit seinen Macken. Denn ich (persönlich) habe noch nie einen Hund ohne Macken gesehen.

    Ich kenn das aus der Hütesezene - man sucht nach "dem" perfekten Hund. Man klapperte Verpaarungen ab, schaut sich die Hunde an, die ganz oben mitlaufen usw. usw... Und kauft sich dann einen solchen Hund.
    Viele von diesen Teams finden nie zueinander. Gründe gibt es viele... oftmals ist es in meinen Augen der Trugschluss, dass der Hund sich auf den Mensch einstellen muss und nicht umgekehrt.
    Klar kann man es auch andersherum machen: Solange Hunde durchprobieren bis einer passt. Sowas ist in der Trialszene gang und gäbe.

    Meine Hunde sind alle solche "einmaligen" Hunde. Weil sie so sind wie sie sind.

    Wäre dem nicht so, wären sie nicht meine Hunde.

    Viele Grüße
    Corinna

    Also, wenn Du mit der Anatomie nicht klarkommst, dann würde ich die Finger davon lassen, weil es sein kann, dass Du dadurch erst recht die Hoden wieder zurückschiebst in den Bauchraum, weil die bei jungen Hunden immer nochmal hochrutschen können. Beim erwachsenen Hund ist dieses "Loch" dann irgendwann nicht mehr da.

    Wie sieht es aus - waren die Hoden da, als er beim Züchter dem Tierarzt vorgestellt wurde?

    Mein einziger Rüde hat beim Check durch meine Tierärztin mit 8 Wochen seine Hoden. Bei seiner neuen Besitzerin waren sie dann auch mal weg (oder sie hat sie nicht gefühlt) und dann wieder da.

    Viele Grüße
    Corinna

    Spannende Frage.

    Mein Bobby (Spitzmix) wäre im Umkreis von sagen wir mal 200 Metern geblieben und immer wieder zum Kern zurückgekehrt.

    Teak (BC) würde gar nicht weglaufen - die hätte keine Idee wohin.
    Chill (BC) auch nicht. Es sie denn, es käme ein Schäfer mit ner Herde Schafe vorbei. :D
    Cooma (BC) würde ungeniert jagen gehen. Sie würde zurückkommen, allerdings wüsste ich nicht genau wann.
    Zeus (AH) würde an der Tür kleben. Weil er Schiss hat vor der Welt.
    Und Lisko (Mittelspitz)... kann ich noch nicht wirklich einschätzen ehrlich gesagt.

    Viele Grüße
    Corinna