Was für ein Verhalten soll er denn zukünftig zeigen beim Erscheinen eines anderen Hundes?
Beiträge von flying-paws
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Tja, wäre der Bock nur mal lieber gewesen, dann würde er noch leben...
Das stimmt, dann hätte ich ihn verkaufen können nach seinem Deckeinsatz. Aber er hat nicht nur die Hunde, sondern auch mich angegriffen.
Mein Metzger meinte, jetzt sei er ja ganz brav

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Wurde der Bock nur für die Viecher geschlachtet?
Ja. Das war der Rachefeldzug - denn über mehrere Jahre mussten die sich mit dem Arsch herumschlagen. Der hat alles angegriffen, was auf die Weide kam. Einmal hat er meiner Teak in einem Augenblick, in dem sie nicht mehr am Arbeiten war, fast die Wirbelsäule gebrochen, weil er sie von hinten weggeboxt und durch die Luft geschleudert hat. Danach hat sie ihn zwar vermöbelt bis zum Abwinken, aber ich habe ihr damals versprochen, dass sie ihn irgendwann aufessen darf
Externer Inhalt www.working-squad.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Der Große hinten links isses...
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Ich bin nicht so der Fleischesser. Mir gelüstet es äußerst selten danach... Falls dem eintreten söllte, kann ich mir ja ein Stückchen abzwacken

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Sie will den Fremden unter Kontrolle halten. Wenn man sich zu den Füßen legt, dann merkt man sofort, wenn der weg geht

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...leben meine Hunde. Gestern habe ich meinen geschlachteten Bock vom Metzger geholt. Meine Truhe ist jetzt bis zum Rand voll mit feinstem Schaffleisch. 40 kg.
Externer Inhalt cosgan.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wenn ich die Keule anschaue - das wär ein Schinken geworden :/ Und für mich selbst passt bestenfalls vielleicht noch eine Tiefkühlpizza rein, sonst nix.
Aber was tut man nicht alles fürs liebe Vieh...
Viele Grüße
Corinna -
Extreme "Freude" bedeutet eigentlich vielmehr, dass sie unsicher ist. Das ist ein Verhalten, um den Fremden gut zu stimmen. Je übertriebener ein Hund das tut, desto unsicher ist er sich seiner Rolle und umso mehr bemüht er sich "gute Stimmung" zu machen. Ähnlich wie man es bei Welpen gegenüber fremden erwachsenen Hunden häufig sieht. Sozial sichere Welpen gehen nicht "so stürmisch" auf andere zu.
Viele Grüße
Corinna -
Frag doch mal hier nach: http://www.working-goats.de/
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Du solltest mit ihr üben, dass sie sich aktiv aus der Situation zurückziehen kann und soll. Dabei musst Du sie unbedingt davor schützen, dass sie sich bedrängt fühlt.
Das nach vorne laufen und bellen ist der Beginn einer Attacke. Wenn Du daran nicht arbeitest, wird sie im nächsten Schritt beginnen zu schnappen. Spätestens dann wird sich für den Hund der Erfolg einstellen: Die Leute weichen zurück.
Unsichere Hund fühlen sich an der Leine oftmals völlig ausgeliefert und viele Hundebesitzer liefern ihren Hund auch aus, weil sie seine Bedürfnisse, Ängste und Instinkte völlig übergehen. Der Hund soll alles hübsch ertragen - ob er es vom Gefühl her kann oder nicht. Dabei soll er bitte schön noch die Klappe halten und sich benehmen. Und am Weggehen wird er gehindert.
Dass das gerade mit einem Hund, der vom Naturell her so gezüchtet wurde, dass er Distanz zu Fremden haben und diese auch aggressiv durchsetzen soll, das nicht funktioniert, liegt auf der Hand. Vor allem, wenn dieser das in der Zeit bei seiner Mutter nicht anders erlebt hat und auch in der Welpenzeit nichts in die andere Richtung gelernt hat.
Meinen Altdeutschen Hütehund würde ich niemals mit in ein Restaurant nehmen. Der fühlt sich da absolut unwohl und es geht völlig gegen sein Naturell. Trotzdem übe ich natürlich, dass er fremde Menschen bis zu einem gewissen Grad erträgt. Aber die Grenze ist irgendwann erreicht und dann ist auch gut, denn man muss einen Hund ja nicht aus egoistischen Gründen überall mit hin schleppen. Er darf und soll mir zeigen, wenn es ihm zuviel ist und dann gehen wir bevor ihm der Kragen platzt.
Viele Grüße
Corinna