Beiträge von flying-paws

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    Claudia,

    zur Beruhigung:

    Du hast einen ganz normalen Welpen

    Finde ich nicht.

    Ich finde es nicht normal, dass ein Welpe nicht Auto fahren kann und so pansich ist, dass er pullert, dass er nach zwei Wochen ständig rumpienzt, dass er permanent verfolgt, dass er sich nicht ruhig verhalten kann, wenn keiner was mit ihm macht...

    Ich würde sagen, da sollte schleunigst was getan werden, weil Labrador Retriever ja nun nicht unbedingt ruhiger werden in der Pubertät, wenn sie schon in der Welpenzeit so ein Verhalten zeigen.

    Du solltest Rituale einführen: Im Haus wird nicht gespielt, es gibt jeden Tag Auszeiten, in denen er in seiner Box schläft (nicht nur, wenn er abdreht bzw. Abdrehen sollte es zukünftig nicht mehr geben), keine Wurfspiele, kein Verfolgen.

    Wie oft gehst Du denn mit ihm spazieren?

    Du hast außerdem in einem anderen Thread geschrieben, dass die Familie, die den Wurf hatte umgezogen ist. Du kannst davon ausgehen, dass die Mutterhündin den Umzugsstress ordentlich mitbekommen hat und daher die Welpen immer dazu neigen werden "Stressies" zu sein, denn das, was sie dort erleben, prägt sie fürs Leben.

    Viele Grüße
    Corinna

    Viele Jagdgebrauchshunde sind distanzlos. Das liegt im Arbeitsgebrauch begründet. Zum einen sollen sie nicht lange hadern und eine Beute beim Apport sofort und ungefragt aufnehmen, zum anderen dürfen sie diese nicht streitig machen, falls ein anderer schneller war. Ein solcher Konflikt sollte also möglichst aggressionslos verlaufen. Außerdem sollen sie keine Hemmungen haben Beute zu teilen und abzugeben. Auch das spielt da mit rein.

    Deutsch Drahthaar sind z.B. auch sehr distanzlos, allerdings wegen ihres Gebrauchs (die sollen Wild auch töten, wenn es drauf ankommt) kippen sie gerne mal in aggressives Verhalten.

    Ganz anders ist es z.B. bei einem Border Collie. Diese Hunde müssen viel Gefühl für Abstand und Distanz haben, wenn sie zusammen am Vieh arbeiten. Das ist Grundvoraussetzung um erfolgreich zu Kommunizieren in dieser Situation. Das führt dazu, dass sie auch im Alltag ziemlich Kleinkariert sind in diesem Bereich.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Mein Anliegen sollte doch klar sein.

    Auch wenn es dein meisten hier nicht gefällt. Auflagen für den Halter!

    In diesem Thread geht es doch um die weißen Stellen im Fell.

    Es tut mir für Deinen Hund leid, aber hier ist nicht die Plattform in der Du Deine Wut rauslassen kannst. Klär das an passender Stelle.

    Naja, meine Phantasie gibt da eine Menge her. Der Hund könnte z.B. einen Fahrradfahrer zu Fall bringen, einen Verkehrsunfall verursachen, die noble Antikvase eines bekannten umwerfen, blöderweise in der teuren Kamera eines bekannten hängen bleiben und sie runterschmeißen, versehentlich auf den edlen Wollteppich eines Freundes Kotzen und der Fleck geht nicht mehr weg... etc. etc.

    Kommen wir doch mal zum Kern zurück: Du wirst nichts weiter machen können als zu warten, ob das Fell wieder wächst. Wenn allerdings die Haarwurzeln zu stark beschädigt wurden, kommt da nix mehr.

    Weiße Stellen werden allerdings weiß bleiben, weil dort Narbengewebe ist. Die Pigmentbildung ist zerstört. Das ist wie beim Menschen, da bleiben Narben auch immer hell, weil keine Pigmente mehr gebildet werden.

    Viele Grüße
    Corinna