Beiträge von flying-paws

    Dein Beitrag wirkt so, als ob sehr auf seine Belange eingegangen wird. Vielleicht ein bisschen zuviel ;) Du darfst mich gern vom Gegenteil überzeugen =)

    Rüde werden bedeutet Grenzen finden, sich austesten usw... Und das Verhalten, dass Du an der Leine beschreibst ist nicht unüblich: Rüden werden "angepampt" und Hündinnen angebaggert.

    Für mich hört sich das an keiner Stelle nach einem Angsthund an - wann hat er die denn überhaupt?

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    Hallo,
    ich habe mal eine vielleicht etwas ungewöhnliche Frage. Haben sich eure Welpen vom Grundcharakter noch verändert? Ich habe hier so zwei Kandidaten, die z.B. eher ruhig und gelassen wirken. So ruhig und gelassen, dass ich mich manchmal frage, ab wann denn Welpen anstrengend werden? Sie sind jetzt 11 Wochen alt und schlafen unglaublich viel. Was mir natürlich sehr entgegen kommt.

    War bei meinen auch so und halte ich für völlig normal. Meine Welpen haben im Haus immer die meiste Zeit geschlafen.

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    Muss ich ihnen mehr bieten?

    Nein, auf gar keinen Fall.

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    Oder sollte ich ihr Schlafbedürfnis eher fördern bzw. ermöglichen?


    Im Schlaf wird Erlebtes verarbeitet. Alles Üben, Gewöhnen an neue Umgebung etc. nutzt gar nix, wenn der Hund nicht danach eine ordentliche Ruhepause mit richtig Schlaf bekommt.

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    PS: Ich habe den Eindruck, dass ein aufregendes Erlebnis pro Tag (z.B Stadt oder Welpenspielstunde oder neue Umgebung) völlig ausreicht. Manchmal ist es dann auch gut am nächsten Tag kein aufregendes Programm zu haben.

    Genauso hab ich es gemacht: In der Woche zwei bis drei richtig aufregende Sachen. Danach den Tag immer mit viel Ruhe und nix als ein bisschen Pipi machen.

    Meine Border Collies haben sich groß geschlafen und sind ziemlich ruhige Hunde.

    Viele Grüße
    Corinna

    Naja, mich wundert das nicht... es ist begrenztes Terretorium, er lebt das "Rüde werden" offensichtlich anderweitig bereits aus und ist auf einen schwächeren, im schlimmsten Fall gleichwertigen Gegner getroffen.

    Ich würd sagen, er hat's ausgenutzt, was nicht untypisch ist für Angsthunde und erwachsen werdende Jungs. Dann, wenn sie selbstbewusster werden, schlagen sie an den Punkten, wo sie sich sicher fühlen dann eben über die Stränge. Und da er ja von Euch von vorne bis hinten betüddelt wird, will er wohl mal Grenzen sehen.

    Viele Grüße
    Corinna

    Mmh, schwer einschätzbar wo das Problem liegt... aber mit Sicherheit bekommt man das in den Griff.

    Für mich klingt es so, als ob Du Dich sehr bemühst ihm ein "tolles" Leben zu bieten. Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer ;)

    Zuviel Gehorsamstraining tut einem Border Collie manchmal nicht gut. Vielleicht hast Du so ein Exemplar erwischt, das die Übungen zu genau nimmt und daher draußen total hibblig ist, wegen "immer Übungen gut machen" und so...?

    Mal ein Beispiel, damit es ein bisschen klarer wird, was ich meine:

    Meine Chill ist Marke "Oberstreber". Normalerweise übe ich mit jedem meiner Hunde, dass sie regelmäßig auf mich achten, Blickkontakt aufnehmen, "Rückfragen" etc...
    Außer mit Chill. Die belohne ich nie, wenn sie von sich aus zu mir kommt und mich erwartungsvoll anschaut. Sie ist nämlich das Exemplar "Hängt an Rockzipfel". =)

    Und wenn sie das trotz meiner mangelnden Belohnung mal wieder ausbaut - das haben wir derzeit, weil die Dame es mit den Hormonen hat und ja so sensibel ist *hach* - dann muss ich dagegen arbeiten, weil sie sich allein dadurch total hochpuscht. Das fällt erst dann auf, wenn sie beginnt so kleine Dinge zu tun wie ständig bei mir zu sein beim Gassi, andere Hunde plötzlich beginnt anzumachen etc...

    Könnte das bei Euch auch so in die Richtung gehen?

    Viele Grüße
    Corinna

    Es wäre eine Überlegung wert, ob es wirklich so sinnvoll ist sie zur Betreuung zu bringen, wenn sie dort keine Ruhe findet. Das könnte der Grund sein, warum sie so abdreht bei der Begrüßung.

    Kann sie allein bleiben? Ich würde dann eher mal drüber nachdenken sie Zuhause zu lassen. Die meisten Hunde schlafen die Zeit durch. Bis zu sechs Stunden ist optimal. Im Buch "Stress bei Hunden" hat man herausgefunden, dass die Hunde am entspanntesten waren, die regelmäßig 5-6 Stunden allein waren. Diejenigen, die nie allein waren bzw. kürzer oder länger, waren insgesamt aufgeregter.

    Viele Grüße
    Corinna

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    Ich finde das sich beide Rassen auch charakterlich SEHR unterscheiden!
    Der Labrador ist der Retriever, wie man sich diese Rassen so vorstellt, immer fröhlich, jedermanns Kumpel, manchmal etwas grobmotorisch und distanzlos, verfressen, aktiv...

    Naja... die Arbeitslinie tickt schon eher in die selbe Richtung wie der Toller ;)

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    Der Toller ist im Vergleich dazu ja schon anders...tendenziell zurückhaltender, auch mal misstrauisch Fremden Menschen gegenüber, nicht minder aktiv, aber weniger daran interessiert mit aller Welt Freundschaft zu schließen...

    Naja, so heftig ist es nicht - zumindest nicht bei all den Tollern, die ich so kennenlernen durfte bisher.

    Aber wie auch immer: Am besten live anschauen, sie erleben und dann entscheiden. Jeder empfindet das ja anders ;)