Mmh, schwer einschätzbar wo das Problem liegt... aber mit Sicherheit bekommt man das in den Griff.
Für mich klingt es so, als ob Du Dich sehr bemühst ihm ein "tolles" Leben zu bieten. Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer 
Zuviel Gehorsamstraining tut einem Border Collie manchmal nicht gut. Vielleicht hast Du so ein Exemplar erwischt, das die Übungen zu genau nimmt und daher draußen total hibblig ist, wegen "immer Übungen gut machen" und so...?
Mal ein Beispiel, damit es ein bisschen klarer wird, was ich meine:
Meine Chill ist Marke "Oberstreber". Normalerweise übe ich mit jedem meiner Hunde, dass sie regelmäßig auf mich achten, Blickkontakt aufnehmen, "Rückfragen" etc...
Außer mit Chill. Die belohne ich nie, wenn sie von sich aus zu mir kommt und mich erwartungsvoll anschaut. Sie ist nämlich das Exemplar "Hängt an Rockzipfel". 
Und wenn sie das trotz meiner mangelnden Belohnung mal wieder ausbaut - das haben wir derzeit, weil die Dame es mit den Hormonen hat und ja so sensibel ist *hach* - dann muss ich dagegen arbeiten, weil sie sich allein dadurch total hochpuscht. Das fällt erst dann auf, wenn sie beginnt so kleine Dinge zu tun wie ständig bei mir zu sein beim Gassi, andere Hunde plötzlich beginnt anzumachen etc...
Könnte das bei Euch auch so in die Richtung gehen?
Viele Grüße
Corinna