Beiträge von flying-paws

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    also die welpen sind jetzt grade 8 wochen alt wir fahren sonntag oder montag zum ertsen mal hin.eben die hunde aus dem ts sind meiner meinung nach nicht das richtige ich weiß nicht was die durchgemacht haben wie gesagt ein ts oder th hudn kommt für uns definitiv nicht in frage!

    Aber bei diesen Welpen weißt Du es?

    Du scheinst aus dem Fehler nicht zu lernen.

    Es ist nicht nur wichtig sich die passende Rasse zuzulegen, sondern auch sehr ausschlaggebend, wie die Hunde aufwachsen beim Züchter.

    Wenn Du schon ein Überraschungsei kaufen möchtest in Form eines Mischlingswelpen, dann tu das wenigstens beim Tierschutz. "Einmal" Würfe sind in der Regel keine gute Wahl, weil die Leute, die da dahinter sehen keine Ahnung haben. Keine Ahnung von Genetik, Auswahl der Elterntiere, Aufzucht, Entwicklungsphasen der Welpen etc...

    Es einfach nur "gut meinen" ist beim Thema Hundezucht ganz sicher ein schlechter Berater.

    Viele Grüße
    Corinna

    Es war schonmal besser und ist schlechter geworden?

    Das kenne ich und liegt in der Regel daran, dass man zuwenig die guten Ausführungen belohnt hat, weil man ja davon ausgeht, dass der Hund es jetzt kann ;)

    Also wieder einen Gang zurückschalten, den (Erwartungs)Druck rausnehmen und die guten Ausführungen belohnen. Dann sollte es schnell wieder da sein ;)

    Ich mache bewusst immer mal wieder sehr belohnungsreiche Spazerigänge - auch bei meinen "Alten".

    Viele Grüße
    Corinna

    Erinnert mich an meine Spitz als ich ihn bekam. Mit ihm habe ich die ersten Wochen eigentlich nur eines trainiert: Jeden zufälligen Blickkontakt in meine Richtung bestätigt und jedes sich zu mir bewegen auch.

    Das Rückruftraining habe ich unabhängig davon natürlich auch ersteinmal aufgebaut. Damit ich nicht in die Zwickmühle kam ihn rufen zu müssen bzw. Angst zu haben, dass er abhaut, habe ich mit Schleppleine gearbeitet. Sie diente lediglich dazu ihn vom Abhauen abzuhalten und damit ich in Ruhe und ohne Druck an dem Rückruf arbeiten konnte.

    Ein hungriger Magen hilft bestimmt auch bei so einem Training. Aber Du solltest Dir vorher ein Konzept basteln, sonst funktioniert das auch nicht ;)

    Viele Grüße
    Corinna

    Dein Hund hat ein doppeltes Problem: Er hat Angst vor den Dingen, die da draußen sind und ein Frauchen, von dem er eine auf die Mütze bekommt, wenn er das äußert.

    Ich würde da auch anfangen zu beißen als Hund, damit endlich einer versteht, dass ich Distanz möchte.

    Eigentlich ist bei Deinem beschriebenen Vorgehen es logische Konsequenz, dass Dein Hund irgendwann beginnt für sich selbst zu handeln und sich die Leute mal richtig deutlich von der Pelle hält.

    Solange Du allerdings dafür strafst und keine Plan B lieferst, wird das alles zukünftig nur noch schlimmer. Dein Hund ist überfordert und bekommt keine Alternative geboten. Ganz im Gegenteil, es werden Alternativen wie Weggehen auch noch durch den Menschen verhindert!

    Viele Grüße
    Corinna

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    aber er ruht doch den halben tag... genaugenommen von ca. 8 bis 17 uhr. dazwischen gehts nur mal kurz pipi... das klappt auch. ist es dann trotzdem zu viel ca 2 stunden am tag zu bewegen und nochmal ne weitere stunde am tag zu beschäftigen? danach ist ja auch wieder die ganze nacht ruhe...

    Insgesamt 2 Stunden reichen eigentlich völlig aus. Ich würde auch nicht jeden Tag für Beschäftigung sorgen. Bei meinen Hunden gibt es alle zwei bis drei Tage einen "Job" und sonst nur Gassi und Nix tun.


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    nur finde ich, wenn der hund vor lauter beißwurst auch gar nicht mehr hund ist, das heißt nicht am wegrand schnuppert, andere hunde komplett ignoriert usw. ist das wirklich zu viel des guten. er hat seit ich die beißwurst nicht mehr mitnehme, das erste mal seit ich ihn kenne auch mit anderen hunden kontakt aufgenommen und sogar gespielt. ist das nicht auch wichtig für einen hund?

    Upsa... da haste mich wohl falsch verstanden. Ich bin genauso ein Gegner von solchen Junkies wie Du ;) Ich sehe das auch nicht als Alternative zurück ins alte Verhalten zu fallen.

    Du musst jetzt eben versuchen Mittelmaß zu üben, was sie ja vorher gar nicht kannte. Also bewusst ruhige Spaziergänge mit ruhiger Wahrnehmung der Umwelt - am Anfang eben ruhig angeleint! - und das gezielt bestätigen. Und dann eben ein klar strukturiertes Training zur Kontrolle des Jagdinstinkts.

    Wenn Du das die nächsten Wochen trainierst, dann wird das übrigens an Beschäftigung locker ausreichen, denn da wird das Köpfchen qualmen.

    Viele Grüße
    Corinna