Beiträge von flying-paws

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    I

    Zum Anbinden und aus dem Zimmer gehen: Das Würmchen ist viel zu klein für solche Methoden. Sie ist jetzt 8 Wochen, wenn ich das richtig verstanden habe? Damit schürt ihr bloß Verlassensängste und halst euch das nächste Problem auf. So ein kleines Würmchen muss das kleinschrittig lernen und sucht erst Mal noch ständig Nähe.

    Das stimmt nicht. Es ist genau die richtige Zeit um damit zu beginnen dem Hundekind beizubringen, dass es nicht immer folgen darf. In dem Alter würde ein Welpe einen Satz heiße Ohren von den erwachsenen Tieren bekommen, wenn er die dauernd verfolgen würde. Und das übrigens auch, wenn er Einzelwelpe wäre ;)

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    Hilft beim Abrufen eigentlich eine hochfrequente Pfeife?

    Nein. Es hilft aber dem Hund beizubringen, was man möchte.

    Solange er natürlich immer wieder die Gelgenheit bekommt sich selbst zu belohnen, wird er nicht verstehen was das Signal bedeutet. Ich würde mit Schleppleine trianieren und mich mal in Rückruf und ein Training der Kontrolle des Jagdtriebes einlesen. Und dann noch Leinenaggression.

    Ihr habt quasi die ganze Palette an klassischen Erziehungsproblemen ;)

    Viele Grüße
    Corinna

    Hallo,

    eigentlich sind das recht typische Probleme für einen Welpen, der zu früh von der Mutter wegkam. Ab dem Alter von fünf bis sechs Wochen beginnen die Mütter die Welpen zu maßregeln und ihnen nicht mehr alles zu gewähren. Es ist also die Phase, in der der Welpe lernt mit Grenzen und Frust umzugehen - man könnte es als Prägephase dafür bezeichnen, weil das zu dieser Zeit besonders einfach geht.

    Habt Ihr Kontakt zu jemandem mit einer souveränen Althündin, die klare Grenzen setzt? Es wäre wichtig, das noch ein bisschen aufzufangen.

    Ansonsten könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Zwerg total überfordert ist. Wie macht ihr das mit den Ruhezeiten? Gibt es einen "Welpenbereich", in dem sie nichts anstellen kann und keine Aufmerksamkeit von Euch bekommt, weil ihr irgendwas "retten" müsst. Das wäre auch morgens wichtig, sonst geht das Gebell immer früher los.

    Viele Grüße
    Corinna

    In der Regel handelt es sich irgendwann schlicht um ein erlerntes Verhalten. Die Hunde bekommen Aufmerksamkeit von den Menschen und bauen das Verhalten aus.

    Bei meinen Hunden kann ich das gut beobachten: Bei Menschen, die das als Freude interpretieren und drauf eingehen - wie z.B. meine Mutter - bauen sie das Verhalten immer massiver aus. Bei Menschen, die da gar nicht drauf reagieren, stellen sie es weitestgehend ein bzw. beschränken sich auf ein kurzes, verhaltenes Begrüßen.

    Bei ganz fremden Menschen "verhindert" das genetisch verankerte Fremdeln bei manchen Rassen dann die Begrüßung. Mein Spitz z.B. hält bei manchen auch Distanz, während er bei Bekannten einen ganz tollen Tanz hinlegt, den alle immer supersüß und soooooo niedlich finden.

    Viele Grüße
    Corinna

    Das ist keine Freude, sonderen soziales Begrüßungsverhalten. Je "schlechter" man sein Gegenüber kennt, desto höflicher versucht man daher zu begrüßen - und übertreibt es dann auch, vor allem, wenn die Menschen das bestätigen.

    Sei froh, dass sie es bei Dir nicht mit derart viel Theater sicherstellen muss. Sie fühlt sich wohl und zeigt das auch ;)

    Viele Grüße
    Corinna

    Ich seh da ein paar Punkte zum Verbessern:

    Ich würde gar nichts belohnen, wenn ich wiederkomme und auch nicht begrüßen.

    Außerdem würde ich die Fütterungszeit ändern bzw. die Mittagsfütterung weglassen, weil das die Erwartungshaltung, dass doch endlich wer dafür heim kommt schürt...