Beiträge von flying-paws

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    Die meisten, die hier mit der Rückenwurf-Taktik aufschlagen und nachfragen, sind Leute, die mit ihrem Hund in der Welpenspielstunde waren und dort wurde ihnen gesagt: so macht man das, alles kein Problem.

    Bei diesen Treffen sind 10, 12, was weiß ich wieviele Welpen und unter ihnen ist vielleicht ein Poco-Loco-Hund (sorry, aber ich wollt halt, dass jeder zuordnen kann). Die anderen Hunde sind so robust, dass sie es ohne Probleme wegstecken, nur einer bleibt auf der Strecke, der sensible Poco-Loco-Hund. Der wird irgendwann deswegen auffällig und landet z.B. im Tierheim, weil er schwierig und nicht mehr handelbar ist.

    Gibt ja zum Glück auch Welpengruppen.

    Arme auseinander ist bei mir ein Signal - damit sie auch bei schwierigen Winderverhältnissen auf Distanz sehen kann, wenn sie zurückkommen soll.

    Aufgebaut hab ich das mit dem Dummy auf mich zu galoppieren mit Cooma in kleinen Stückchen. Zuerst habe ich auf kurze Distanz geübt und dann jeden Galoppsprung auf mich zu über sekundären Bestärker (Clicker, bei mir ist es ein Markerwort) bestätigt. Führt natürlich dazu, dass der Hund, der das mit dem Beute tragen nicht genetisch so fest verankert hat das Dummy wegrotzt und zu Dir läuft um seine Belohnung zu holen. Da würde so mancher Dummytrainer hysterische Schnappatmung bekommen. Mir war es egal - ich habe das Galoppieren mit Dummy im Maul gemarkert, also hat mein Hund auch verknüpft, dass das das richtige Verhalten ist. Das habe ich dann ausgebaut - hat über ein Jahr gedauert bis ich einen kompletten, sauberen, schnellen Apport hatte. Heute sieht keiner mehr, dass das alles nur antrainiert ist.

    Bei meinem Lisko war das bedeutend einfacher. Der liebt Apportieren und trägt auch für sich zum Spaß einfach mal Sachen durch die Gegend. Bei dem hab ich den Rückrufpfiff eingesetzt - das Dummy hat er dann automatisch in der Schnute behalten. Den Rückrufpfiff hab ich allerdings vorher schon so aufgebaut wie oben, nur eben ohne Dummy. Bei Cooma dagegen hätte es nicht funktioniert, weil für sie das Zurückkommen immer ohne Dummy im Maul bedeutet - folglich erst wegspucken das Ding, dann zu Frauchen rennen. Lisko hab ich auch nur zwei bis drei Mal dafür belohnt mir das Dummy in die Hand zu geben und dann war das Ding geritzt. Bei Cooma hab ich dafür über ein halbes Jahr gebraucht.

    Irgendwie gibt mir die Überschrift Rätsel auf. Ich versteh die nicht...

    Aber zum Thema: Du weißt was Du nicht willst. Aber was willst Du? Was soll er tun, anstatt durch die Wohnung zu tingeln und Dich zu beschäftigen? Was wäre ein Verhalten, dass Du möchtest (nicht nicht möchtest ;) ) und üben könntest?

    Viele Grüße
    Corinna

    Klingt mir nach zuviel: Du sollst. :D

    Sorry, aber ich muss schon immer schmunzeln, was man bei den Kursen bei Retrievern einfach so voraussetzt, dass es der Hund macht... Da hätt ich meinem Spitzmis niemals mit kommen können. Auch meiner Cooma nicht. Gerade der Spitzmix hat nie etwas gemacht, sobald eine Erwartungshaltung dahinter stand. Der hat so einen Spaß an der Dummyarbeit entwickelt, dass er irgendwann anfing die Dummytaschen von anderen zu plündern und stolz mit dem Dummy zu mir zu kommen *schau mal Frauchen, hab ich Dir gebracht - belohn mich" :D

    Gerade das Zurückkommen ist eine filigrane Angelegenheit bei vielen Nicht-Retrievern, daher weiß ich ziemlich gut wie man das aufbauen kann. Und mit dem richtigen Belohnungssystem funktioniert das ;)

    Alles keine Ausrede. Mit meinem alten Spitzmix hab ich mit 15 Jahren das Dummytraining begonnen :D Der hatte mit Apportieren zeitlebens überhaupt nie irgendwas am Hut. Spielen, Dinge rumtragen - wozu?

    So lief er zu mir zurück, nachdem ich es ihm beigbracht hatte:

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    Ich arbeite beim Zurückkommen nie über "Hund, Du musst". Das funktioniert auch gar nicht, weil ich ein freies, unbefangenes Zurücklaufen zu mir haben möchte, sonst kann der Hund gar nicht schnell werden.

    Auch, wenn man es "nur" zur Beschäftigung macht, finde ich, dass man es "ordentlich" machen kann. Wenn Du natürlich mal dies belohnst, mal das belohnst, ist für den Hund ja gar nicht klar, was Du willst. Ganze ehrlich: DAS macht den meisten Hunden mehr Stress als ein ordentlicher Aufbau. Gerad diejenigen Hundeführer, die alles "sehr lieb" machen wollen und alles mögliche belohnen, machen es ihrem Hund schwer. Das könnte auch der Grund sein, warum sie immer pinkelt (=Übersprungshandlung).

    Ups, sorry, ab vom Thema...

    Viele Grüße
    Corinna

    Warum muss er auf Deinen Arm? Ich würde ihn nicht auf den Arm nehmen. Meine Hündin kann es nach ihren Anfällen überhaupt nicht ab, wenn man sie anfassen will. Ich denke, durch die Krämpfe tut ihr alles weh, daher möchte sie nicht berührt werden. Auch streicheln findet sie mehr als lästig.

    Ich würde ihn einfach in Ruhe lassen und ansosnten alles normal wie immer.

    Hier habe ich als Leitfaden mal was zusammengefasst zum Thema Epilepsie:
    Epilepsie

    Viele Grüße
    Corinna