Ich habe vor vier Tagen in einem fremden Wald folgende Übungen gemacht:
Ich habe mir drei Blinds ausgeworfen - damit ich keine Spur zu den Dummies laufe und danach erst den Hund geholt.
In dem Wald wurde vor Kurzem viel gefällt. Überall liegen umgefallene Bäume herum - die sind nämlich noch nicht weggeräumt. Ich habe ein Voraus-Schicken über zwei ziemliche große Bäume mit geäst gemacht, was ja oft für die Hunde ersteinmal eine natürliche Barriere ist, vor der sie bremsen. Okay, die Bäume waren auch echt schwierig zu überwinden. Ich musste Cooma noch zwei Mal korrigieren mit Back und links schicken, aber dann hatte sie den ersten Dummy. Die Entfernung könnten so ca. 100 Meter gewesen sein.
Dann ein zweites Dummy mit Vorausschicken im rechten Winkel zum ersten in ca. 50 Meter. Schwierigkeit hier: Über einen Weg laufen, auf dem ich vorher herumgelaufen war. Das arbeitete sie quasi perfekt. Vielleicht lag es daran, dass es das Hasenfelldummy war 
Das dritte hatte ich so ausgelegt, dass ich sie nocheinmal auf den Punkt vom Hasenfelldummy schicken konnte und dann fünfzig Meter nach rechts. Hat auch gut funktioniert, obwohl sie bergeweise umgefallene Bäume überwinden musste.
Während sie das letzte holte, habe ich absichtlich noch ein Blind ausgeworfen, das nicht so weit weg war (ca. 20 Meter) und einfach. Hat sie perfekt gearbeitet.
Dann hab ich noch zwei Markierungen im rechten Winkel geworfen. Da sie nicht so gut markiert, die erste in ein total unwegsames Gebiet und den zweiten an den Wegesrand (einfacher, damit sie sichtig schnell findet, sonst macht sie nämlich gleich eine Großflächensuche - ihr liebstes - drauß).
Denn letzten Dummy musste (mag sie nämlich nicht so gern, die Übung) sie dann noch im Fuss 50 Meter tragen.
Für mich war dieses Training der Beweis, dass man den Hund also durchaus Blinds arbeiten lassen kann, ohne dass Frust entsteht.
Viele Grüße
Corinna