Beiträge von flying-paws

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    Wo ist der Sinn dabei?

    Der Sinn des Clicks ist "das war toll, Übung beendet => Bestätigung/Belohnung".

    Warum man sich den Clicker damit kaputt machen will, dass man ihn in ein Keep Going Signal umwandelt will, verstehe ich nicht.
    Alle Übungen, für die ein Keep Going Signal benötigt werden, brauchen kein superexaktes Timing. Da genügt auch ein Stimmsignal. Dazu muss man sich den Clicker nicht kaputt machen.

    :2thumbs:

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    Bei einem "gebrauchten" Hund hat man halt den Vorteil, das er vieles schon kann und den Nachteil, das er auch Unarten kennt.
    Denn wer verkauft schon seinen besten Hund, es werden nur die verkauft die irgendwo nicht so gut sind.

    Nein, es wird nicht immer der schlechteste Hund verkauft. Es gibt immer wieder Leute, die mehrere Hunde aus ihren Würfen behalten und erst, wenn die antrainiert sind entscheiden, welcher bei ihnen bleibt. Es gibt auch Leute, die bilden Hunde aus, um die zu verkaufen. Und das sind nicht die schlechten Überbleibsel. Kostet dann eben entsprechend, aber Du kannst eben sofort loslegen.

    Manchmal passen Mensch und Hund beim Arbeiten auch einfach nicht zusammen, aber bei wem anders funktioniert es super. Das ist auch manchmal ein Grund zu verkaufen. Aktuell fallen mir z.B. drei solcher Hunde ein, die zum Verkauf angeboten werden.

    Viele Grüße
    Corinna

    Wenn ich im Nachhinein auf meine "Entwicklung" schaue, dann wünschte ich mir, ich hätte erst Schafe gehabt und dann die Arbeit mit dem Hund begonnen.

    Der Grund: Das Verhalten von Schafen zu lernen, das Handling etc... ist schon eine Wissenschaft für sich. Ganz ohne Hund. Wenn man das nicht hinbekommt, dann kann man schon gar keinen Hund anleiten.

    Und dann am besten mit einem älteren, schon ausgebildeten Hund. Reiten lernt man auch nicht auf einem Pferd, dass eingeritten werden muss ;)

    Hast Du schonmal darüber nachgedacht einen ausgebildeten Hund zu kaufen?

    Wenn ich Neulinge (also die Menschen) in Sachen Hüteausbildung auf meiner Weide habe, dann merkt man sofort, wer schon seit Jahren mit Vieh umgeht. Das erspart dem Hund viel Frust.

    Viele Grüße
    Corinna

    Die wichtigste Zeit zum Lernen im Leben wurde offensichtlich verpasst. Jetzt ist sie in der ersten Angstphase und ihr müsste anfangen sie ans Leben zu gewöhnen... viel zu spät, eigentlich. Ich denke, dass bekommt Ihr ohne professionelle Hilfe nicht hin. Da sind ja jede Menge Baustellen vorhanden.

    Viele Grüße
    Corinna

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    So, habe eben mal das versucht, eine darf kuscheln und eine muss zusehen - puh, das ist Schwerarbeit, und alleine vorerst mal nicht zu schaffen. Weil eben Lena gleich immer mithelfen will, und die natürlich dann auch festgehalten werden muss. Nun ist Cherie angebunden und Lena neben meinem Mann. Mal sehen, wie das weitergeht :-), aber es hört sich zumindest mal plausibel an. So ähnlich ist es auch vom Hundetrainer gekommen, nur vielleicht von uns ausgerechnet diesem Punkt nicht soviel Beachtung geschenkt. A propos Hundetrainer: ich weiß, dass wir die Hilfe sehr gut gebrauchen könnten, nur uns leider im Moment aus diversen Gründen, die in diesem Forum nichts zu suchen haben, es uns leider wirklich nicht möglich ist, finanziell diese Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Also müssen wir es aus eigener Kraft versuchen, wünscht uns Glück dabei :-)

    Ich würde das ganz anders angehen. Ersteinmal wird mit gar keinem mehr gekuschelt und denen beigebracht, dass sie wegzugehen haben auf ein Kommando. Solange sie das nicht beherrschen, wenn gar kein anderer bei Dir ist, wird es mit dem anderen Hund schon gar nicht funktionieren.

    Mit Anbinden und Festhalten löst Du das Problem nicht, denn es geht hier darum, dass DU zeigst, dass Du das nicht möchtest und es nicht so ist, weil der Hund durch einen Strick gehindert wird. Das ist im Kopf des Hundes ein großer Unterschied. Mit dem Anbinden kann es sogar passieren, dass der Frust richtig groß wird und nach dem Loslassen der andere richtig den Frack voll bekommt.

    Außerdem braucht man das nicht zu stellen, denn im Alltag kommen ungefähr tausend solche Situationen vor, in denen man sich mit einem beschäftigt und der andere da nichts verloren hat. Halsband anziehen, Anleinen, Futter machen etc...