Beiträge von flying-paws

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    Hätte mein Hund Probleme mit den Gelenken (HD/ED), dann würde ich ihn kürzer halten. Ganz klar! Aber ein gesunder Hund bekommt zumindest diese Probleme nicht durch die Fütterung. Ein Hund mit HD hat HD, ob ich ihn jetzt sehr schlank wachsen lasse oder eben anders.

    Überbewicht belastet auch einen zunächst gesunden Organismus.

    41 kg find ich auch ganz schön heftig. Mein AH hat bei 60 cm Größe ca. 25 bis 26 kg...

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    Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass das zuviel ist? :???:

    Nunja. Dein Hund zeigt doch, dass es zuviel ist. Für manche Hunde ist ein bisschen eben schon sehr viel und manchmal zuviel.

    Wenn ich meinen Hibbel nehme und mich eine Viertestunde an eine Bushaltestelle setze, wo viel los ist, dann ist der für den Rest des Tages erledigt. Dann braucht der auch kein Gassi mehr. Ganz im Gegenteil: Geh ich dann nochmal oder aber mache dann noch was "Abwechslungsreiches", dreht der immer mehr auf. Konzentration ist dann überhaupt nicht mehr möglich...

    Viele Grüße
    Corinna

    Die meisten Hunde sind für so ein "Mammutprogramm" nicht gezüchtet worden. Mehrmals am Tag Beschäftigung, das dann möglichst noch abwechslungsreich... Mir fällt beim besten willen im Augenblick keine Rasse ein, die für solche Bedingungen gezüchtet wurde.

    Ich hab früher ja auch mal so gedacht und mir einen hyperaktiven Hibbel rangezogen. Wenn ich sehe, wie cool die geworden ist nachdem sie ersteinmal ein normales Leben hatte...

    Irgendwie ist es heute modern einen Hund mit Schilddrüsenproblemen zu haben, hab ich manchmal das Gefühl. Aber da stellt sich ja auch die Frage: Wer war zuerst da? Das Huhn oder das Ei?

    Denn ein überforderter Hund, der jeden Tag gestresst ist, kann gar kein normal funktionierendes Hormonsystem haben.

    Jetzt ist allerdings die Frage, an welchem Hebel ich was ändere. Klar könnte man Medikamente geben. Aber ich plädiere eher dafür die Lebensumstände anzupassen, damit die körperlichen Vorgänge mitziehen können.

    Viele Grüße
    Corinna

    Der Hund wird draußen dauernd beschäftigt, ist viel zu lang draußen und ist beim Rausgehen schonmal vorsorglich gestresst angesichts des Programms, was er tagtäglich absolvieren muss.

    Ich wüsste jetzt auch nicht, was der Tierarzt da untersuchen soll.

    Mir ist auch nicht so ganz klar, was Du willst. Soll der Hund nun weniger gestresst sein oder soll es so bleiben?

    Viele Grüße
    Corinna

    Nee, ich dachte eher an eine Arzneimittelprüfung des Mittels beim Hund.

    Ich geh mal davon aus, dass es bisher nur beim Mensch getestet wurde und man es darüber auf den Hund überträgt.

    Edit: Auf der Pahema-Seite ist doch gar kein homöopathisches Mittel...?

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    1. Abwarten und versuchen, homöopatisch gegenzusteuern

    Wär ne gute Möglichkeit. Im Augenblick wird der Sexualtrieb durch die homöopathische Gabe von Mönchspfeffer gefördert. Das Mittel wird gegeben, wenn, sorry, sexuelle Unlust besteht.

    Aber ist ja ein sanftes Mittel :lol:

    Wer keine Probleme hat, schafft sich welche. Mir tut's nur für den Hund leid. Vielleicht wär der schon längst nicht mehr so gestresst, wenn er nicht was bekommen würde, was seine "Lust" fördert...

    Hier nochmal zum Weiterlesen: http://www.tremmener-archiv.de/archiv/naturhe…nus-castus.html

    Seit wann besteht das Problem denn?

    Herumspringen und Toben ist kein Indikator dafür, dass er keine Schmerzen hat. Meine BC-Hündin ist auch immer getobt und gesprungen und hat schwere Schäden an der Wirbelsäule. Auch sie will und wollte nie hintenrum angefasst werden, was ich aber natürlich trotzdem geübt habe.

    Wie sieht es denn bei den Eltern aus? Sind die HD-frei? Alles in Ordnung mit dem Bewegungsapparat?

    Viele Grüße
    Corinna