Beiträge von flying-paws

    Hört sich für mich nach einer Übersprungshandlung an, weil die Frustrationstoleranz des Hundes überschritten ist. Ich würde in so einem Fall wohl eher dazu tendieren eine Alternativhandlung zu üben, die am besten noch mit Ruhe zu tun hat. Ein Hund, der aus Frust in eine Stresshandlung fällt, diese einfach zu verbieten, wird nicht funktionieren.

    Wann springt sie eigentlich hoch? In welchen Situationen tritt das auf? Was war vorher?

    Viele Grüße
    Corinna

    Wenn Du ihr mit dem Ball beibringst, dass sie ungebremst hinter Beute herrennen darf, wird sie das bei anderer Beute dann auch tun.

    Das Bewachen erkennst Du daran, dass der Hund anschlägt, knurrt oder ersteinmal nur stark distanziert ist, wenn jemand auf das Grundstück möchte, die Wohnung oder bei manchen Hunden auch, wenn einem draußen jemand begegnet (der Besitzer ist für manche Hunde auch das Terretorium oder häufig genutzte Spazierwege). Der Hund zeigt das evtl. nur gegenüber Menschen oder Hunden oder beides.

    Vorbeugen kannst Du Zuhause, indem Du jetzt schon übst, dass der Hund ein Ritual kennt, wenn Besuch kommt, bei dem er z.B. beim Begrüßen und Reinlassen des Besuchs nicht mit dabei steht.

    Gehst Du in eine Hundeschule? Normalerweise können die einen nämlich ganz gut begleiten, kennen die typischen Entwicklungsphasen für Wachinstinkt, Jagdinstinkt etc. und können Dir da auch Einschätzungen geben wie massiv das Problem wird und wie man daran arbeitet.

    Viele Grüße
    Corinna

    Im Grunde kannst Du nur eins tun: Beobachten, was sich zu gegebener Zeit zeigt.

    Schweißhunde sind Hunde, die einer einzelnen Spur ausdauernd und intensiv nachgehen.

    Was mir bei der Mischung aber fast noch mehr auffällt: Der Wachininstinkt. Es sind zwei Rassen beteiligt, die sehr distanziert gegenüber Mitmenschen sind und ihre Terretorium in der Regel deutlich verteidigen.

    Viele Grüße
    Corinna

    Zitat

    Wir sind, wenns nicht grad regnet, wie erwähnt 5x täglich 1/2 - 1 Std. unterwegs!

    Ich finde das (übrigens auch für einen gesunden Hund) deutlich zuviel. Wenn man so oft rausgeht, kann der Hund gar keine Ruhe finden. Ich weiß ja noch immer nicht, woran genau Du sein "Unglücklichsein" fest machst, aber vielleicht ist er einfach erschöpft?

    Zitat

    Nächste Woche Samstag ist es endlich so weit! Die kleine Schäferhündin Kida zieht bei mir ein! Gestern war ich sie und ihre Geschwister noch einmal besuchen, leider war es aber so ein Sauwetter, dass sich kein Welpe wirklich dazu bewegen konnte, aus der großen Hütte herauszukommen.

    Warum hat der Züchter sie nicht einfach mit ins Haus genommen?

    Meine Hunde sind auch ziemlich fit - heißt, sie haben eine gut Grundkondition und ganz ordentliche Muskeln. Dafür tu ich aber auch was.

    Außer die alte Dame, die ist mittlerweile ein bisschen mehr wie "Wackelpudding". Aber mit elf Jahren und kaputtem Kreuz wundert das wenig.

    Viele Grüße
    Corinna