Übung macht den Meister 😉 regelmässig an dem Thema arbeiten bringt Ruhe rein. Daher denke ich, wird das euch eher helfen.
Glaub ich irgendwie auch.
Also, zumindest jetzt, weil wir schon ne ganze Ecke geschafft haben.
Es gab jedenfalls Zeiten, da war klar, "wenn wir einen Spaziergang im Wald gemacht haben, braucht Alma drei Tage zum runterkommen und es gibt nur Stadtrunden". Das haben wir komplett überwunden. Die Schleppleine kann sogar inzwischen oft über längere Strecken schleppen. Umorientierung ist ziemlich gut, Abbruch ist ziemlich gut - beides noch nicht perfekt, aber es läuft. Und wir brauchen keine Pausen mehr nach einer Waldrunde, es wäre kein Problem täglich im Wald zu sein. Sie schielt danach nicht mehr und ist toll ansprechbar.
Bei Hundesichtungen (Elsas Hauptbaustelle) ist es aber z.B. so, dass ihr Verhalten schlimmer wird, je öfter wir in stressige Situationen kommen. Deshalb war ich mir unsicher.
Andererseits werden da ja auch unterschiedliche Emotionen/Instinkte/Impulse/... angesteuert, nehme ich an. Das Pöbeln erfolgt überwiegend aus Angst und Frust, das Jagen ist einfach instinktiv und nicht emotional negativ behaftet, das macht sicher einen Unterschied im Umgang mit der Häufigkeit des Reizes.