Beiträge von Momo und Lotte

    Daktari - wieso steht da unter deinem Avatar, du hast 46 Beiträge? Hast du nicht viel, viel mehr? Hast du irgendwie gemacht, dass der Zähler stoppt? Und warum? Und wie? Oder hast du echt erst 46 Beiträge geschrieben? ich kenn dich doch schon seit Moooonaten. Seit nem Jahr oder so, gefühlsmäßig.

    Oh ha, man kennt mich... |) :D und das, obwohl ich fast nur in den Bereichen schreibe, wo die Beiträge nicht zählen ;)

    Ja klar. Ich weiß auch irgendwie nicht, was ausschlaggebend war, aber irgendwas war und wir waren uns einig und ich hab dich sofort irgendwie positiv verknüpft. Aber ich weiß gar nicht mehr, worum es ging. Egal!

    Es gibt Bereiche, wo die Beiträge nicht zählen? Ehrlich jetzt? Verrückt.

    Schau mal:

    Elsa "bockt" an der Leine

    Man sieht jetzt nicht einen Hund, von dem man denken würde, dass der komplett ängstlich ist. Die Rute ist oben, sie nimmt Leckerchen, also da sind wir nicht in einem Status, in dem man denkt, dass der Hund völlig fertig ist. Aber sie ist da sehr gestresst. Sie will partout nicht in diesen Weg in dieses Wäldchen weil dort erstens immer viele andere Hunde sind und sie an der Eingangspforte, wo alle markieren, nicht vorbei will. Und zweitens weil sie uns noch nicht genug vertraut, dass wir aufpassen und den Weg bestimmen können.

    Auch das Ziehen an der Leine zeigte Elsa häufig und verstärkt in stressigen Situationen.

    Flucht nach vorn. Sie hat dann auch nichts anderes gemacht, als zu ziehen, kein interessiertes Schnüffeln, kein entspanntes Umsehen, sondern nur zug!zug!zug!-nach vorne. Richtig fahrig und gestresst. Wie ist das denn bei euch?

    Wie ist euer Hund denn ansprechbar? Mit der Ansprechbarkeit kommt die Orientierung meiner Erfahrung nach. Ein Kommando zu etablieren (bei uns "da lang!") hat sehr geholfen. Das wurde nicht durch weiterziehen umgesetzt (wenn es sich vermeiden ließ, in Gefahrensituationen musste natürlich dann doch gezogen werden) sondern in Situationen geübt, in denen sie sich leichter lenken ließ. Das hieß bei uns, dass wir auch viel an Stellen verweilen mussten, dort Futtersuchspiele gemacht haben und erst mal etwas mehr Ruhe in die Situationen gebracht haben, damit sie überhaupt die Möglichkeit hatte, irgendwelche Informationen zu verarbeiten, sich in der Umwelt und auch an uns stärker zu orientieren.

    Und Elsa ist echt ein Spezialfall, bei ihr hat es lange gedauert und dauert immer noch an.

    Aber nach drei Tagen würd ich erst mal Ruhe reinbringen, nicht zu viel erwarten und dem Hund erst mal zeigen, dass Kooperation mit euch lohnenswert ist.

    https://www.spiegel.de/spam/spam-sati…-a-1107130.html (--> nur das Bild)

    Stimmt, kann ich sehen. Wirkt gleich viel autoritärer und ernsthafter :nicken:

    Bärte scheinen wieder sehr in Mode zu kommen.

    Meine Frau möchte plötzlich auch, dass ich mir einen Bart stehen lasse. Also, ich soll so 3-5 mm stehen lassen, keinen Rauschebart. :ka:

    Vollbart hat meiner schon. Ich mag Bärte auch schon immer.

    Aber jetzt findet er gerade einen schönen 90s Schnörres total erstrebenswert. Magnum. Hawaiihemden in rosa. Goldkettchen. Aber vor allem ein Schnörres.

    Weil Schnörres ist Gesichtssouveränität.

    Also, ich bin bei ihm, ich find's bei vielen auch wirklich cool. Aber ich will nicht, dass er auf die harte Tour lernen muss, dass das, was er für sein Kinn hält, eigentlich nur Haare sind.

    Und dass ein Oberlippenbartwuchs eben nicht der von Bismarck oder Nietzsche ist.

    Und dass ein Schnörres allein nicht dazu führt, dass er plötzlich in einem Cabrio durch Miami cruisen wird, während ich plötzlich immer gut gelaunt im weißen Badeanzug herum hopse.

    Das finde ich total spannend. Hühner hatte ich nur sehr kurz übergangsweise, nachdem wir sie mit einer Gruppe aus der Batterie geholt haben. Ich musste erst mal fünf mitnehmen. Sie waren vielleicht drei, vier Tage bei mir. Und die wirkten einfach apathisch, ich konnte sie nur optisch etwas auseinanderhalten. Aber ich kannte sie wahrscheinlich auch einfach zu kurz und sie waren zu geschwächt...

    Sei mal fest gedrückt. Die Entscheidung ist total richtig und gut gewesen.

    Für deinen Opi ist es auf jeden Fall richtig, ich kann so gut nachvollziehen, dass er oberste Priorität hat. Ich finde toll, dass ihr so über ihn wacht. Was meinst du, wie viele Leute die "Spitzen" großzügig übersehen hätten?

    Und vielleicht findet sich ja noch eine andere Gefährtin, die wirklich gut passt. Manchmal will's das Schicksal ja einfach so und dann fügt sich plötzlich alles. Und wenn's nicht passiert, dann hat das auch seinen guten Grund.


    Als Elsa damals hier zur Pflege ankam, hatte der Verein direkt Interessenten im Gepäck. Die wohnten ganz nah, hatten einen älteren Ersthund, waren zu allem bereit - selbst noch, als ich ihnen gesagt habe, dass Elsa keine hohe Lebenserwartung mehr hat. Selbst noch, als ich sagte, dass sie wirklich anstrengend für andere Hunde ist und denen ständig zeigt, wie wenig sie die leiden kann. "Kriegen wir hin, macht nichts." - ich hab mir etwas Zeit erbeten, um medizinisch wirklich erst alles auf links zu drehen, weshalb ich einige Termine abwarten musste. Und dann kriegte die Ersthündin der Interessenten epileptische Anfälle und brauchte plötzlich ganz viel Betreuung. Es war im Nachhinein für alle wirklich das Richtige, dass wir keine Vermittlung dorthin versucht haben. Ich fand das irgendwie schicksalhaft.

    Bei der nächsten Familie, die Elsa haben wollte, wurde auch aufgrund der extrem ängstlichen Ersthündin die Entscheidung gegen Elsa getroffen. Die hätte nicht von ihr profitiert. Und das war richtig und gut so.

    Es muss einfach passen. Und wenn's nicht passt, ist es wirklich ein Zeichen von Reflexionsfähigkeit und wachen Augen, das zu sehen und gegen das erste Verliebtsein zu entscheiden.

    Ihr habt richtig entschieden.

    Meine Schafe hatten nur die Ohrmarken. Die 84 war mein Liebling. Und die 99 und 89.

    So feine Tiere. Und jedes ein anderer Charakter.

    Erzähl mal. Wie sind die denn? Ich kenne kein einziges Schaf persönlich. Rinder kannte ich einige... da hatte ich auch meine Lieblinge. Schon den Kälbern hat man angemerkt, welches eher ruhiger war und vorsichtiger und welches ein Haudrauf werden wollte. Aber ich durfte sie leider nicht aufwachsen sehen. Und bei den Milchkühen erinnere ich mich an eine, Berta hab ich sie genannt, die ich wahnsinnig nett fand. Die war immer so interessiert. Irgendwie wirkte sie so pfiffig. Aber ich weiß nicht, ob ich ihr mehr Aufmerksamkeit geschenkt habe, weil sie die einzige war, die ihre Hörner hat behalten dürfen.

    Wie zeigen sich denn Wesensunterschiede bei Schafen oder bei Hühnern?