Beiträge von Momo und Lotte

    Ach - noch eine Frage:

    Wenn man eine Immobilie kauft, die vorher mal der Pferdehaltung diente und über 7000m2 hat, davon 6000 Weideland - ist es wahrscheinlich, dass man das Weideland gut verpachtet bekommt?

    Und wenn nicht, was muss mit dem Weideland passieren? Also müsste man das z.B. mähen oder abweiden lassen oder dürfte man es einfach der Natur überlassen? Kann man das irgendwo nachlesen?

    In ganz vielen Immobilienanzeigen steht ja so etwas wie "Besichtigung nur bei Finanzierungsbestätigung" oder ähnlich.

    Nun frage ich mich: reicht es, wenn man da so eine unverbindliche Finanzierungsbestätigung hat, in der die Bank sinngemäß formuliert, dass man eine Finanzierung einer Summe X unverbindlich zustimmt? Oder muss es immer eine verbindliche sein? Man kann ja jetzt nicht für jede Immobilie, die man erst mal ansehen möchte, eine verbindliche Finanzierung beantragen.

    Also klar, für den Kauf und bei ernsthaftem Interesse, natürlich braucht man da was Verbindliches in der Hand. Aber für einen Besichtigungstermin wäre mir das ehrlich gesagt etwas viel Anmach...

    Da müsste doch eine unverbindliche, immobilienunabhängige Finanzierungsprognose reichen, oder?

    Oh wow, was für ein imposanter Schönling (leider noch ohne Beschreibung zum Wesen)

    Wie langsam er sich in den Videos bewegt... huh, krieg ich glatt Gänsehaut.

    Maximo

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    Er sieht aber sehr unglücklich aus. :pleading_face: Man möchte ihn gleich durchknuddeln.

    ist vermutlich auch eine harte Umstellung. Abgegeben mit zwei anderen Rüden, alle sitzen einzeln in Zwingern (was da selten ist und deshalb vielleicht auch echt nichts Gutes heißt) und vermutlich hatten die vorher etwas mehr Fläche als Wirkungskreis. Zumindest sind alle drei Jungs so Typ "groß, imposant, wachhundig".

    Schade, dass da noch keine richtige Beschreibung steht. Aber auch wenn er wirklich nett wäre, wäre der ne Nummer zu groß für mich. Ich brauch einfach einen Hof.

    Ich finde ja, das wäre einer für Die Swiffer - das ist ja sozusagen ein Riesenswiffer. Ein sogenannter Swoffer.

    Ich habe zwar selbst keine Erfahrung als Pflegestelle, würde aber vorher klären welche Kosten der Verein übernimmt. Zahlen sie, wenn Training auf Grund von Verhaltensproblemen notwendig wird? Also nicht die Sitz-Platz-Fuß-Hundeschule, sondern einen ordentlichen Trainer? Oder bin ich selbst in der Lage und gewillt diese Kosten zu tragen?

    Was passiert, wenn der Hund für mich als Pflegestelle nicht händelbar ist? Ich denke da an starke Ressourcenverteidigung aller Art, Ausbrecherkönige oder Hunde mit sehr, sehr kurzer Zündschnur und Umweltunsicherheit. Hat die Organisation dafür einen Plan B?

    Das tun die Vereine in der Regel nicht. Manche der größeren haben aber ein ganz gutes Netzwerk an Trainer*innen, mit denen man sich dann connecten kann, die arbeiten häufig unentgeltlich für den Verein - oder eben für eine kleine Summe.

    Wenn der Verein nicht völlig Banane ist, schicken die auch einfach erst mal irgendwas beurteilbar Unkompliziertes. Schon allein, weil viele Organisationen kaum genug Backup-Pflegestellen haben, falls etwas schief läuft und umgesetzt werden muss. Also wird versucht, das Umsetzen so unwahrscheinlich wie möglich zu machen und man schickt, bis man sich besser kennt, irgendein liebes, kleines Seniörchen oder so, damit auch die Orga sehen kann, wie die PS mit (den nahezu immer auftretenden kleinen) Problemen umgeht.

    Wenn in dem Verein kundige Vermittlerinnen arbeiten, schauen die schon, dass es erst mal möglichst unkompliziert ist, selbst wenn die Pflegestelle glaubhaft macht, dass sie über ausreichend Sachkenntnis und Erfahrung verfügt - weil: erzählen kann man viel.

    Aber es gibt mit Sicherheit auch Vereine mit wenig Ahnung und wenig Hilfestellung und nicht nachhaltiger Vermittlungsarbeit.

    Sag mal, @Tweenie, wie schätzt du denn so deine Hundeerfahrung ein? Und welche Vereine sind für dich interessant?

    Meine Mama möchte wissen, warum jemand den Schriftzug "Missstand" an der Autoscheibe kleben hat. Also sowas wie "xy an Board", nur eben "Missstand". Bitte, nennt alle eure kreativen Theorien, ich habe keine Idee, aber sie will unbedingt eine Antwort :headbash: :hilfe:

    is ne Band. ;)

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    Mir bricht das Herz auch mit euch. Es tut mir wahnsinnig leid. Es ist ein seltsamer Segen, wenn wir einen Termin vereinbaren können, um unsere Lieben gehen zu lassen. Gleichzeitig so ein Geschenk und so unwirklich und traurig, so vorbereitet und aufgeräumt und gleichzeitig etwas, was man gar nicht aufräumen kann, auf das man gar nicht vorbereitet sein kann.

    Ich sende euch, sofern das möglich ist, Kraft und Trost und euren Lieben ganz viel Frieden und Ruhe.

    Seid umarmt, auch ich weine von hier aus mit euch, wie so viele andere auch.

    Mach's gut, kleine Distel.

    Ich weiß nicht ob das so geht, habe mir aber auch gedacht das Interessenten anfangs herkommen und das ich später mit Hund die Interessenten besuche. Damit der Hund vor der Adoption schon Mal dort war, die Leute kennt, die Umgebung kennt und es für ihn dann einfacher wäre.

    Klaro. Das muss gehen. Ich glaube auch, dass es wichtig ist (bei den einen mehr, bei den anderen weniger) dass sie sich öfter sehen. Das ist z.B. auch so ein Ding, weshalb bei mir die Vermittlungen immer recht lange dauern.

    Beim Verein gehen schriftliche Bewerbungen (meist Fragebögen) ein. Aus denen geht aber nur hervor, was so die Hardfacts sind (Wohnungsgröße, Garten, andere Haustiere, Arbeitsdauer, Wohin kommt der Hund im Urlaub/Notfall usw.) aber es geht einfach nicht daraus hervor, was das für Leute sind.

    Deshalb sendet der Verein dir die Bewerbungsbögen ggf. weiter und du guckst, ob das für dich passt.

    (Bei mir passt dann oft nicht, dass die Leute 500km entfernt leben und sich gern in der Mitte für eine Übergabe treffen würden. Das kann man vielleicht so machen, für mich kommt's aber gar nicht in Frage.)

    Und wenn es für dich passt, kontaktierst du die Leute, die den Hund wollen und erzählst denen absolut schonungslos und ehrlich vom kleinen Ungetier. Dann schläfst du eine Nacht über das Gespräch und die tun's ebenso und ihr telefoniert noch mal und schaut, ob ihr beide zu dem Ergebnis "mal treffen und kennenlernen" gekommen seid.

    Wenn ihr euch trefft, ist alles möglich.

    Version a) ihr trefft euch für ein unverbindliches Kennenlernen in der Mitte, das macht ihr vielleicht auch mehrfach, wenn es die Distanz zulässt

    Version b) die Leute kommen zu dir und lernen den Hund in der Wohnung kennen. Hat Vorteile, denn da kriegt man eigentlich einen ganz guten Eindruck. Mach ich aber trotzdem selten weil ich nicht so gern Fremde bei mir zuhause hab. Ich bin da territorial.

    Meine Mutter macht das öfter und sagt den Leuten, dass in der Nähe ein Campingplatz mit günstigen Mobile Homes ist, da können die sich auch für ein paar Tage einmieten und den Hund mehrfach besuchen oder auch mal mitnehmen und alleine mit ihm spazieren und so. Da aber auf die Vertragsklauseln achten. Wenn da der Hund nämlich Mist baut, ist das nicht mitversichert.

    Version c) Du fährst zu denen und machst auch gleich die Vorkontrolle, kannst sehen, wie der Hund da leben wird und wie die Leute auf den Hund in ihrem Umfeld reagieren. Mir hat auch schon mal jemand angeboten, einige Tage da in der Einliegerwohnung zu bleiben und wenn's gut läuft, den Hund direkt dort zu lassen, wenn der Vertrag dann schon da ist. Das fand ich total nett, hat aber dann aus anderen Gründen nicht gepasst.

    Wenn du die Leute öfter besuchen fährst, kannst du ja auch zwischendurch mal einkaufen gehen, damit die Zeit mit dem Hund alleine haben.

    Also, da gibt's viele Möglichkeiten.

    Ich bin halt wahrscheinlich echt drüber mit meinem Kontrollwahn, ich kann schlecht abgeben. Hatte aber auch noch nie einen Rückläufer.

    Den Plan, nach der ersten Vermittlung erst mal Ruhe einkehren zu lassen und den Platz freizuhalten finde ich super. Man weiß ja nie.


    Ich weiß nicht, ob's dir auch so schwer fällt wie mir, Leuten abzusagen. Aber man gewöhnt sich daran und findet seine Strategien.


    Das mit dem Veterinäramt ist ein wichtiger Punkt. Das ist total unterschiedlich, ob und ab wann man einen 11er braucht. Auch wichtig: Steuer. In manchen Gemeinden muss ein Pflegi sofort angemeldet werden, in anderen erst nach einigen Monaten. In den meisten Fällen trägt das der Verein - es ist aber unter Umständen sehr nervig, das ständige An- und Abmelden für einen Verein, der gar nicht im gleichen Ort sitzt. Diesen Ämterwahn hat meine Mutter gerade.