Hallo,
Meine 11jährige Dackelhündin hat eine Mitralklappeninsuffizienz. Montag war Herzultraschall. Leider hat es sich deutlich verschlechtert. Sie ist jetzt ins Stadium C gerutscht und bekommt zusätzlich zum Vetmedin noch Furosemid und Cardalis. Diese Mittel belasten wohl die Nieren. Mache mir nun Gedanken über die Fütterung. Würdet ihr umstellen bzw. habt ihr prophylaktisch auf Nierenschonkost umgestellt?
Ich bin ziemlich geknickt. Prognose ist wohl nicht so gut. Natürlich wollte die Tierärztin sich nicht festlegen (kann sie ja auch nicht), aber auf meine Nachfrage meinte sie, dass die mittlere Überlebenszeit so bei 9 Monaten liegt. Ich hoffe so sehr, dass ich sie noch deutlich länger habe…. 
Bei meiner Langzeitpflegehündin Elsa, die die gleiche Medikation kriegt (Vetmedin, Upcard, Cardalis) war die Diagnose folgende:
hochgradige Mitralinsuffizienz, hochgradige dilatative Herzveränderungen in allen Bereichen , Aortenstenose, Herz im Endstadium, AV-Block III. Grades, hochgradige linksventrikuläre Stauung, Insuffizienz Aortenklappe: hochgradig, Trikuspidalinsuffizienz (usw. usw. das ist echt viel Text und irgendwie steht da überall hochgradig mit Ausrufezeichen oder "im Endstadium")
Wir bekamen damals "wenige Monate" als Diagnose - und "maximal 18 Monate".
Elsa lebt noch immer, inzwischen haben wir 21 Monate geschafft, und auch wenn sie öfter hustet als ein gesunder Hund, ich glaube, es geht ihr ziemlich gut. Manchmal denke ich, dass das Ende bald kommt. Und dann belehrt sie mich eines Besseren.
Also, Kopf hoch, manchmal haben unsere Hunde andere Pläne als die Statistiken.
Elsas Nierenwerte sind übrigens total in Ordnung und ich habe nie auf Nierendiät gesetzt und es ist bis jetzt auch nicht nötig.
Lies dich mal schlau bzgl furosemid vs torasemid (Upcard), meine Tierärztin hatte mir das damals verschrieben, weil es weniger belastend für die Nieren sein soll.