Beiträge von Momo und Lotte

    Was mich wirklich umtreibt, ist die Frage: warum müssen sich hier so einige - unter dem Argument des dasishaltrealismus! - so einem drastischen Tonfall bedienen?

    Elendig krepieren, das geliebte Spielzeug, den ach so geliebten Freund leiden lassen, usw.

    Ich habe das Gefühl, dass diese Vokabeln dem angesteuerten ‚Realismus‘ weniger zuträglich sind, als eher den Wunsch haben, irgendwen, vielleicht eine ausgedachte Person in einer ausgedachten Situation, zu verletzen.

    Besonders sachlich klingt das jedenfalls nicht.

    Realismus ist übrigens das Gegenteil von Idealismus. Ich habe das Gefühl, dass hier auf den letzten Seiten vornehmlich idealisierter Pessimismus das Wort führt. Das ist auch völlig in Ordnung, es verschiebt nur das Machtgefälle in einer Diskussion, wenn man hierzu immer sagt, man selbst sei die harte Stimme der Realität (die Gegenstimmen macht man damit irrelevant und machtlos) und man würde das ganz sachlich betrachten, so hart es auch sei (das tut mir jetzt mehr weh als dir.) deshalb würde ich dafür plädieren, dass man sich mal fragt: warum gehe ich eigentlich davon aus, dass ich felsenfest das Recht auf Wirklichkeit gepachtet habe?

    Ich wage die steile These: weil UnsicherheIt Angst macht und weil es hilft, zu denken, es gäbe einen Fahrplan, an den man sich nur halten müsse. Dass der scheitern kann wie jeder andere auch ist unangenehm.

    Daraus folgt aber nicht, dass er belastbarer wird, wenn man nur möglichst viel Verunsicherungen bei denen streut, die sich damit schwer tun, einen unzerstörbaren Plan zu schmieden.

    In diesem Sinne: mehr Solidarität, weniger jadashättemanjakommensehenmüssenundmirwürdedasniepassieren würden doch die ganze Welt eigentlich wirklich besser machen.

    *weihnachtssparkles*

    schau mal, ob du morgen für alle Fälle Flüssignahrung mitnehmen kannst aus der Klinik.

    Wenn es wirklich daran liegt, dass sie nichts Festes schlucken kann, wird das vielleicht erst mal eine Entlastung für euch sein.


    Alles Gute. Ich drück alles, was ich hab und wünsche euch von ganzem Herzen, dass ihr die Ursache findet und gut behandeln könnt.

    Ich bin glücklich, nicht in der Situation zu sein, wobei es auch Phasen in meinem Leben gab, in denen ich nicht mal eben recht hohe Summen hätte bezahlen können.

    Es scheitert ja schon an der Summe, die man "auf der hohen Kante" haben sollte. Für viele sind es 1000, für manche 3000, für mich waren es immer 5000 (pro Hund). Man kann ja auch schwer einschätzen, was ein Ernstfall maximal kosten würde.

    MRT?

    Stationär?

    Not-OP in der Klinik am Feiertag?

    Nachbehandlungen?

    Wo zieht man die Grenze? Ist ein Hundeleben in jedem Fall 10.000 Euro wert? Oder weniger? Oder mehr? Und hängt das von Alter ab? Muss ich dann beim alten Hund weniger auf der hohen Kante haben? Oder eher mehr, weil die Wahrscheinlichkeit steigt, dass was kommt?

    Es ist einfach enorm schwierig, das zu kalkulieren, selbst wenn man nicht bedenkt, dass das Leben auch sonstige Unwägbarkeiten in der Westentasche hat, um sie einem vor die Füße zu werfen.


    Letztlich bleibt sicher für viele Menschen nur die Euthanasie finanzierbar. Sei es, weil an eine Vermittlung vorher nicht gedacht wurde, sei es, weil sie nicht geklappt hat.

    Ich hab das mal in einer Doku gesehen und es hat mich fürchterlich mitgenommen. Ich wäre am liebsten durch den Monitor gesprungen und hätte das Geld auf den Tisch gelegt. Und auch der Tierarzt war sichtlich betroffen.

    Ich möchte mir das nicht ausmalen, diesen Job machen zu müssen und Tiere zu euthanasieren, die gute Chancen auf Heilung hätten, wenn das Geld nicht fehlen würde. Da würde ich durchdrehen.

    whooow, das sieht aus, wie die Speisen in dem Film "Hook"! :lol:

    Hier gab es heute eine superscharfe Chili-Suppe, um den Rachen des Freundes sauberzuputzen, der ist nämlich pünktlich fünf Tage nach mir positiv getestet.

    Stangensellerie, Paprika, Paprika, rote Zwiebeln, Lauch, eine Chili und etwas Räuchertofu stark in Öl anschwitzen,

    ein wenig Espressopulver dazu, anrösten,

    geviertelte Tomaten und Tomatenmark dazu und anschmelzen,

    aufgießen mit Kaffee und etwas Rotwein,

    Pfeffer, Chilipulver, Thymian, Oregano, Fenchelsaat, Salz, Paprikapulver dazugeben und bis zur Gemüsehöhe mit Wasser aufgießen.

    Köcheln lassen, fertig, Feuer spucken und schwitzen, bis sich Genesung einstellt.

    Ich hab als Topping angeröstete Zuckerschoten, Maiskörner und Cashewkerne darauf gegeben und ein wenig Sojasahne 'für hübsch' drüber geträufelt.

    mein Freund hat bekommen: Lauchzwiebeln :(

    Hat das jemand schonmal probiert mit Lauchzwiebeln oder kann ich das gleich lassen?

    Und wenn letzteres, Ideen was man mit Lauchzwiebeln (viiiielen Lauchzwiebeln) machen kann? xD

    genau das hab ich auch schon erlebt. Mein Freund meinte aber noch zu mir: "fast hätte ich Porree gekauft! Sieht total ähnlich aus!"

    :emoticons_look:

    Ich glaub, Lauchsuppe aus Lauchzwiebeln wird einfach nicht das Gleiche. Es wird halt zwiebliger und dieses etwas "kräuterige", was der Lauch hat, fehlt.

    Also, es wird schon schmecken. Aber halt anders.


    Wegen der Kühlschrank-Ratschläge mit Natron und Kaffeepulver: funktioniert das auch im Kleiderschrank? Also gegen Muff?

    Ich kenn nur Uli das Fehlerteufelchen.

    och süß, den kannte ich gar nicht.

    Hier gibt's gerade einen bei Ebay Kleinanzeigen, süßes Vieh.

    Aber da hattet ihr wahrscheinlich nicht alle einen eigenen, oder?


    BieBoss - was soll denn diese Arroganz im Sinne von 'welche Eltern sind denn so "blöd" und können ihren Kindern nicht mal...alle wissen doch/können doch/müssen doch'?!

    Ja du, da gibt es viele, die das nicht können, wissen oder müssen. Die sind auch nicht zwangsläufig dumm.

    Und selbst sie intellektuell weniger leistungsfähig sind als du, gibt dir das nicht das Recht, dich über sie zu erheben oder deine Fähigkeiten zum allgemeinen Maßstab zu erheben.

    Ja, es gibt Menschen, die nicht die lateinische Schrift schreiben und lesen. Menschen mit Krankheiten. Menschen, die selbst nicht Lesen und Schreiben gelernt haben. Menschen, die ihre Fähigkeiten diesbezüglich verloren haben. Etliche Möglichkeiten mehr.

    Und es geht auch nicht um "nicht beibringen dürfen" das hat hier einfach niemand geschrieben. Es geht darum, ob das erwartet wird und ob es sinnvoll ist. Ob das "normal" ist, denn für mich war es nicht normal. Und auch nicht sinnvoll. Das heißt NICHT, dass man das eigene Kind nicht in Bezug auf die spezifischen Interessen fördern darf, das heißt nur, dass man sich vielleicht an den Interessen und nicht am Schulkanon orientieren sollte.

    Momo und Lotte hast du auch mit Fara und Fu lesen und schreiben gelernt? :smiling_face_with_hearts:

    Was um Himmels Willen ist ein Fu???🤣🤣🤣

    Gott, ich werde alt....

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    links Fara, rechts Fu. Wobei Fara bei uns nicht blond war, sondern rothaarig, glaube ich.

    Fu und Fara waren gestrickte Sockenhunde und die Stars der Lesefibel und haben Abenteuer erlebt, wie z.B.

    Fu ruft Fara, Fara ruft Ara oder Uta ruft Fu.

    Meine Tante hatte mir damals meinen Fu gestrickt. Der war ganz schön hässlich. Aber ich hatte ihn sehr gern. Mein hässlicher Freund Fu. Hach.