ich bin da eigentlich ziemlich locker mit dem Mitbringen. Ich find's nicht toll, aber ich find's ohkayyy.
Richtig übel war das aber auf der Hochzeit meiner besten Freundin, ich war Trauzeugin. Braut vegan, Bräutigam vegan, Großteil der Gäste vegan, Trauzeugin aka Orgaqueen vegan.
Ich hab selbst die 4-stöckige Hochzeitstorte gebacken und 500 Cupcakes. Komplett allein.
Das Essen bestand zum Teil aus Catering (Schwenkkartoffeln, Salat, Gemüse, Nudelsalat, was halt so in vegan realisierbar war für die Cateringstube) und z.T. aus riesigen Schwenkgrillen mit kiloweise veganen Patties, Bratlingen, veganem Leberkäse, veganen Bratwürstchen ... alles, alles, alles gab es - es war unfassbar teuer. Und richtig gut. Und extrem anstrengend in der Koordination.
Und die Mutter der Bräutigams kam ernsthaft zur Hochzeit mit einem Weidenkorb mit Wurst (so Mettwurst oder Kabernossi oder so, so etwas getrockntes) und gekochten Eiern, die sie dann unter den Gästen verteilt hat. So ein Aufreger.
Die Braut hätte sie am liebsten umgebracht - und ich verstehe das total. Zumal die Bräutigamsmutter selbst eher so eine Quinoa-Kokosöl-Kurkuma-und-dann-auspendeln-Erna ist. Das war echt ne reine Provokation. Ich bin da heut noch sauer drüber, dabei ist das 8 oder 9 Jahre her.