Hallo!
Wie schon im anderen Thread erwähnt habe ich ja einen Musher besuchen dürfen.
Er hat mir auch noch viel über die Unterschiede der Zughunderassen erzählt.
Huskys (Siberians) hatte der gute Mann bereits. Es waren wundervolle Hunde. Allerdings etwas sturköpfig und etwas unberechenbar was das Laufen ohne Leine anbelangt. Er schaffte sich Alaskans an (aber mit deutlichem Houndeinschlag). Niemals mehr würde er reine Huskys haben wollen. Es sind schöne Hunde, doch er schätzt vor allem die Unkompliziertheit mit den "Husky-Jagdhund-Mixen".
Das Gangbild ist ein ganz anderes und ihm gefällt es viel besser. Europäische Schlittenhunde sind für unser Klima auch deutlich besser geeignet. Für 50-60km am Tag spannt er seine Hunde an. Natürlich nicht im Sommer.
Er lässt immer mal wieder eine Hündin decken, oder leiht einen seiner Rüden als Deckrüde her. All seine Hunde stammen vom Husky ab. Es sind genau genommen Mischlinge. Allerdings werden sie unter strengen Kriterien weitergezüchtet. Keiner seiner Hunde hatte jemals HD, ED oder sonstige Krankheiten. Sie sehen auch alle topfit aus und so glaub ich ihm das gerne. Es wäre äusserst kontraproduktiv kranke Hunde für diesen harten Sport zu züchten.
So findet immer ein Blutaustausch unter den verschiedenen Musherhunden statt.
Wie schon im anderen Thread erwähnt, hat er 18 Hunde, die ohne Leine laufen, die extrem menschenfreundlich, verschmust und mit anderen Hunden verträglich sind.