Hallo!
Ich habe hier schon öfter mal etwas gefragt und möchte nun mal erzählen wie es bei uns jetzt aussieht. Vielleicht überzeugt es andere Anfänger 
Ich bekam Nelli, da gab es Trockenfutter. Mühselig würgte sie es herunter und fraß sehr schlecht. Ich wechselte aber es wurde nur zeitweise besser. Ich begann Nassfutter zu füttern, sie verträgt die ein oder andere Dose super, andere hingegen gar nicht.
Letzten Sommer hab ich sie untersuchen lassen. Fazit: Eine empfindliche Bauchspeicheldrüse.
Ich habe Puffreis zugefüttert und die Beschwerden gingen weg. Mein Wunsch zu barfen wurde größer und so hab ich meiner Hündin ein Stück rohe Pute in den Napf gelegt. Sie schnüffelte, verzog die Nase und legte sich wieder auf ihren Platz. Das war unsere erste Erfahrung.
Ich kaufte zum Testen in einem BARFshop Fleisch ein. Ergebnis: Schnüffeln, einmal schlecken, dann stehenlassen.
Weitere Zeit verging und der Winter war kalt. Also kochte ich oft Suppe für mich und gab Nelli immer wieder Stückchen von rohem Putenfleisch. Sie fand Gefallen an der Abwechslung und aß auch größere Häppchen, aus dem Futternapf allerdings nicht. Nach einiger Zeit machte ich kurzen Prozess und legte das Fleisch gewürfelt in den Napf. Ergebnis: Sie fraß es mit Begeisterung und ich stand perplex daneben.
Ich befasste mich weiter mit dem Thema und las hier im Forum.
An einem Wochende kaufte ich im Tierladen um die Ecke ein. Nellis Lieblingsdose war vergriffen, also ging ich zaghaft zur Tierkühltruhe und zog eine 250g-Packung Putenmix von Barfers Best heraus, so wie einen Blättermagen 250g.
Ich ließ sie nur einen halben Tag fasten (Magen übersäuert sehr leicht) und gab ihr abends die erste Barf-Mahlzeit. Zuerst schnüffelte sie, doch dann fraß sie alles auf und leckte die Schüssel aus. Sie hatte keine Beschwerden, ihr sonst so leichter Maulgeruch war verschwunden und auch sonst ging es ihr super.
Der Blättermagen liegt nun immer noch in der Tiefkühltruhe.
Ich kaufte mir die Barf-Broschüre und lese sie gerade. Demnächst such ich mir noch einen Fleischlieferanten aus und losgehen kann es.
Fazit: Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind Hund und Halter überzeugt 