Beiträge von kemala

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    Ja natürlich muss ich lernen, den Hund zu lesen, aber dazu muss ich wissen, wann er die Spur verlässt! Und sogar wenn ich jemand habe, der mitläuft und mir das sagen könnte: die Person müsste ja auch genau wissen, wie die Spur verläuft! Das schafft man nicht aus der Erinnerung, beispielsweise in einer flachen Wiese zu sagen, wo ist der nun abgebogen - das haben wir gestern beim Kurs gesehen.

    Gleich zu Anfang über eine freie Fläche? Ein Hund der noch nie getrailt hat wird 100% auf Witterung gehen... :???:
    Es würde doch Sinn machen erstmal in Mini Schritten anzufangen und die Übungen so zu gestalten, so dass nicht nur der Hund lernt WIE er suchen muss sondern dass du auch siehst wie sie anzeigt.
    Bei uns macht sich der "Mitläufer" irgendwo eine natürliche Markierung, die du aber nicht gleich erkennst. So kann er aus der Erinnerung sehr gut sagen wie die Spur verläuft. Zumal man ja immer noch die Witterung beachten muss. Markierungen auf einer freien Fläche sind eh nur "Anhaltspunkte" da sofort alles verweht wird und der Hund sowieso nicht mehr genau auf der Spur läuft.

    Wir trailen auch in Gruppen. Jemand versteckt das Opfer und läuft dann beim Trail mit um gegebenenfalls korrigieren zu können. Du solltest lernen deinen Hund zu lesen und nicht auf Markierungen achten. In unübersichtlichem Gelände oder wenns ins Unterholz geht nehmen wir manchmal Markierungsbänder aus Zellstoff die auch zum Fährten benutzt werden. Die dienen aber eher als Anhaltspunkt für andere aus der Gruppe, die eventuell parallel laufen, um sich nicht in die "Quere" zu kommen.

    Milla hat es ne ganze Zeit lang bekommen, bevor ich mich tierisch über den Hersteller geärgert habe. Da gabs ein paar Sachen die mir nicht so gefallen haben.
    Ich finde aber es ist ein gutes Futter. Ich war mit ihren Hinterlassenschaften allerdings nicht wirklich zufrieden. Der Kot war immer breiig. Dadurch haben sich ihre Analdrüsen nicht mehr geleert. Außerdem hat es gestunken dass einem schlecht werden konnte. Ich bin nicht empfindlich und dass es nie GUT riecht ist auch klar. Aber das war grausam.
    Dass es weich wird wenn man es einweicht ist wirklich nicht weiter schlimm, wie schon geschrieben hat die Härte von normalen Trofu auch keine großen Auswirkungen auf die Zahngesundheit.

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    Kemala: Die Mantrailgruppe hier hat gesagt, ich solle möglichst drei Einheiten gestalten.

    Also pro Mal mit drei Opfern kurz hintereinander arbeiten (und drei MEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEGA geilen Belohnungen).

    Aber doch nicht mit nem absoluten Anfänger Hund :schockiert: Sorry, was für ein Quatsch!

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    Genau. Keine Opfer. Für die ersten paar Male bräuchte ich ja auch jeweils zwei bis drei Opfer im Wechsel und wenn Missy geschnallt hat, worums geht, brauch ich ja immer jemand anderes und das funktioniert nicht.

    Hab über Studivz versucht, ne Mantrailgruppe auf die Beine zu stellen, aber man findet recht schwierig zuverlässige Leute.

    Mmh, das ist schade. Trotzdem- bis der Hund das wirklich geschnallt hat vergeht ne Weile. Also ich meine bis er auch weiß WIE er suchen soll und nicht nur DASS er suchen soll. Für die ersten Male bräuchtest du eigentlich nur ein Opfer. Wenn möglich sogar ein vertrautes. Der Hund muss das in Mini Schritten lernen. Die meisten Hunde werden am Anfang überfordert mit zu vielen Opfern und ungünstigen "Verstecken" und gehen eigentlich nur nach Witterung.
    Wenn du unbedingt die Zeit überbrücken möchtest würd ichs mal ausprobieren. Mit einem Opfer kann man schon n bisschen was machen. Und wenn du es später nicht weiter verfolgen willst/kannst und es eh nur just for fun ist dann muss es ja nicht so bierernst ablaufen. Spaß hat der Hund allemal dabei :smile:

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    Und was kann ich bis dahin tun? Nasentechnisch?

    Wieso versuchst du es unabhängig davon nicht mal mit Trailen? Du hattest geschrieben das gestaltet sich schwierig. Weshalb? Fehlt dir das Opfer?