Beiträge von Chaosengel

    Also zu empfehlen die Ratten ihr restliches Leben allein zu lassen, ist ja nun nicht das gelbe vom ei! Das wäre echt Quälerei.
    Wichtig ist ein kompetenter tierarzt und im ideal Fall eine inhalationsnarkose!

    Wie gesagt - holt euch auf jeden Fall Hilfe in dem Forum. Grade im Raum Jena sind da echt tolle Leute bei. Hab selbst damals Ratten aus einer Pflegestelle von dort bekommen und super Unterstützung erhalten.


    Wenn du die Böcke jetzt trennst müsst ihr auf jeden Fall schau wie es dann weiter gehen soll. Denn innerhalb weniger Tage werden sich die Böcke durch permanente Trennung fremd und die Beißereien werden noch schlimmer.


    Vielleicht ist eine Kastration ein Weg - aber das ist nicht unbedingt gesagt. Ich hatte selbst einen super aggressiven Kastraten gegenüber anderen Böcken. Erst in einem reinen Weiberrudel war der glücklich und wurde zahm und lieb.


    Aber wie gesagt - da können dir die Leute in dem Forum viel besser helfen. Vielleicht kann auch mal jemand zu euch kommen um die Lebenssituation zu beurteilen oder ihr macht mal ein paar Fotos von der Kammer und dem Käfig. Denn ich vermute auch, dass hier der ausschlaggebende Punkt liegt.

    Ich vermute es ist ein Platz-Problem. Bekommen die Ratten Auslauf?


    Für mich hört sich das ganz so an, als sei das Rudel für den vorhandenen Platz zu groß. Da die Tiere nicht abwandern können, greifen Sie zu solchen Mitteln.


    Aber das sind nur Mutmaßungen.


    Meld dich mal hier an:
    http://www.rattenforum.de/


    und frag da nochmal nach. In dem Forum sind super kompetente Leute und auch sehr engagiert Tierschützer, die dir mit Sicherheit sofort helfen und im Notfall auch echt schnell die Tiere nehmen, wenn es sein muss.

    Hallo Philipp,


    also eine Hundepfeife ansich, reicht meiner Meinung nach nicht aus. Denn damit "rufst" du ja deinen Hund auch, bloß in anderer Art und Weise.


    Damit machst du DICH aber nicht interessanter. Was machst du denn wenn dein Hund zu dir kommt? Leckerchen ins Maul und fertig?


    Du solltest vielleicht statt dessen mal ein Spiel probieren. Wenn du deinen Hund rufst und er kommt, beginn mit ihm zum Beispiel ein Ballspiel. Oder renn gemeinsam mit ihm über die Wiese. Ihr könnte ja auch gemeinsam suchen? Du kannst Leckerlies verstecken die er dann mit deiner Hilfe aufstöbert.
    So lernt Welpi dass er mit dir viel Spass haben kann und das es toll ist mit dir die Zeit zu verbringen.


    Wenn du ihn nur rufst, ihm ein Leckerchen in den Mund steckst und dann nichts weiter passiert, lohnt sich das Kommen für ihn ja gar nicht.
    Mit dem Kopf in einem Erdloch stecken ist nämlich selbstbelohnend - weils Welpi eben Spaß macht. Da kann ein Leckerli nicht mithalten... Vorallem wenn dein Hund satt ist oder weiß dass zuhause genug Futter auf ihn wartet ;)

    Einen Menschen in dem Alter kann man nicht mehr verändern. Ihr den Hund wegzunehmen halte ich für grenzwertig (nur wenn Sie auf keinerlei Hilfe eingeht, würde ich darüber nachdenken).


    Und ganz objektiv betrachtet wird das auch nicht mehr ewig so weiter gehen.


    Vielleicht wendest du dich mal an eine DSH-Nothilfe (z.B. http://www.dsh-nothilfe.de/) - vielleicht gibt es da ein paar erfahrene Tierschützer in deiner Gegend, die sich gegen finanzielle Unterstützung, vielleicht um den Hund kümmern würden. Erstmal mit Gassigehen und Erziehung. Und später um die sicherlich nicht vermeidbare Vermittlung.

    @ Gaby


    Dieses Gesetzt ist ja wohl ein Witz, wie rebrun schon ganz richtig feststellt. Bitte definiere "mehrmals täglich"....


    Wenn es stimmt was rebrun sagt so habe ich die drei Stunden ja schon mit der gemeinsamen Nachtruhe abgedeckt... Dann noch frühs Futter in die Schüssel und wir haben "mehrmals täglich".


    Bitte hört doch auf aus diesem sogenannten Tierschutz gesetzt zu zitieren wie es euch beliebt. Die Auslegung dieses Gesetzt ist nämlich alles andere als Tierfreundlich - im Gegenteil, wenn ich das Lese stellen sich mir die Nackenhaare hoch. :zensur:

    @ rebrun


    Ich verstehe deine Anklage nicht - ich bin doch auf deiner Seite, was die Betreuung angeht?


    Ich verstehe aber auch deine Kritik mit dem Zeitgefühl nicht. Du sagst ein Hund kann nicht zwischen 3 und 8 Stunden unterscheiden. Darum darf man ihn nicht allein lassen. ... Hier im Forum werden 4 Stunden immer als okay propagiert... Wenn du sagst der Hund kann nicht unterscheiden. Warum sind 4 Stunden dann okay, 8 aber nicht? Das ergibt keinen Sinn.


    Ich habe btw. in etlichen Bücher genau das selbe gelesen. Nämlich dass die erste Stunde allein bleiben am schwierigsten beizubringen ist. Hat man diese Hürde geschafft, kann der Hund allein bleiben, weil das Zeitgefühl fehlt.


    @ Cerridwen


    Man kann sicherlich auf beiden Seiten schlechte Beispiele finden. Aber ich habe das Gefühl im Forum wird prinzipiell jeder angegriffen der sich nicht mindestens 20 Stunden am Tag um die Betreuung des Hundes kümmern kann. Ich frage mich einfach vorher diese Selbstgerechtigkeit herkommt. Und wer das Recht hat andere Hundehalter zu verurteilen.
    Können wir wirklich beurteilen ob es genau DIESEM Hund bei genau DIESEM Menschen schlecht geht? Ich wäre da äußerst vorsichtig.

    Ich finde es schlicht und ergreifend richtig schlimm wie arrogant und ignorant manche Hundehalter hier sind.
    Wenn es nach einigen hier geht dürften nur gefühlte 5% aller Deutschen einen Hund haben, da nur diese in Ihr Raster des "perfekten" Hundehalters passen.


    Ich finde es erstaunlich mit wie viel Selbstgerechtigkeit manche über das Leben anderer Leute urteilen.


    Ich Beispielsweise werde froh sein, wenn mein Hund mich durch die Umschulung begleiten wird. Weil man nämlich nicht 24 Stunden lang hinter Bücher klemmen kann. Sondern weil man auch mal raus muss. Weil man mal den Kopf frei kriegen muss. Was gibt es besseres als ein ausgedehnter Spaziergang mit Hund?


    Hunde sind verdammt anpassungsfähig. Und wenn ich mir ein bisschen Gedanken über die Rassewahl gemacht habe und meine Zeit ordentlich manage, dann wird es dem Hund ohne zweifel besser gehen als jedem fett gefütterten Beagle / Labrador / Jack Russell usw. von Rentner die die Hunde nicht mehr händeln können, ignoranten Besitzern die einfach keine Lust haben ihren Hund auszulasten, Leuten die Ihren Hund als Prestigeobjekt missbrauchen. Mach mal die Augen auf und kommt wieder klar.


    Hier hat sich jemand im Forum angemeldet - hier will also offensichtlich jemand Hilfe bzw. hat ein Interesse daran für seinen Hund eine gute Lösung zu finden. Alles was Ihr könnt ist über Ihn zu richten, weil er nicht in eure Vorstellungen passt.
    Es ist echt toll dass Ihr alle von zuhause aus arbeiten könnte / den Hund mit auf Arbeit nehmen könnt / es nicht nötig habt zu arbeiten usw. - aber nicht jedem ist dieser Luxus vergönnt. Wollt ihr diesen Menschen, die sich mindestens genauso liebevoll um ihre Hunde kümmern wie ihr, die Hundehaltung verbieten?


    Manchmal wünschte ich man könnte die Hunde fragen:
    "Na mein Kleiner - möchtest du lieber 8 Stunden zuhause auf dem Sofa auf dein Frauchen warten und nachher mit Ihr durch den Wald toben? Am Wochenende schön auf den Agi-Platz? Leckeres, gesundes Futter - und am Abend ganz viele Streicheleinheiten? Oder möchtest du lieber ins Tierheim? Tagein, Tagaus im gleichen tristen Zwinger, in der Hoffnung dass endlich mal wieder jemand mit dir Gassi geht, dir ein liebes Wort schenkt?
    Oder zurück nach Spanien, auf die Straße? Von allen Menschen verachtet und verjagt?
    Oder in das Kellerloch von Herrn X. permanent tragend und ausgebeutet? Oder zur Frau Y. die dich jedes Wochenende auf eine andere Ausstellung schleift? Dich im Ring präsentiert, aber kaum ein liebes Wort für dich übrig hast, wenn du mal nicht unter den ersten bist?"


    Jaja - totales Klischee. Aber warum sollte mein Klischee schlechter sein, als das was ihr hier vom Stapel lasst.


    ... Im übrigen... Mein Hund wird keine 8 Stunden allein sein, und in den Stunden in denen er alleine ist, ist für eine Betreuung gesorgt.


    Trotzdem kotzt mich eure überhebliche Einstellung an :zensur: