Selbst wenn er auf dem gleichen Flieger sitzen würde, könnte er nicht zu seinem Hund unterwegs, und ein Flug nach Australien ist nunmal so lange. Auch ohne den Innerdeutschen Anschlussflug ist es kaum kürzer. Und Nonstop fliegt niemand mehr, die gehen alle über Asien oder die Emirate zum Tanken.
Ich habe schon so oft One-Ways gebucht mit Viechern, meist nur Continental USA, aber teilweise schon auch Hawaii. Das ist halt so, es ist nicht schön, aber auch nicht zu ändern. Ich glaube nicht, dass man sich darum weniger Sorgen um seinen Liebling macht, aber da muss man leider ein Herz aus Stein haben und schlicht sagen, da muss der Hund durch. Es geht nicht um einen Urlaub, es geht um einen One-Way - das ist für mich ein himmelweiter Unterschied.
Manchmal kommt man halt an einen Hund, manchmal vielleicht auch etwas überraschend. Es ist nicht perfekt, aber auch keine absolute Katastrophe. Und solange jemand den Hund dann in Deutschland in Empfang nimmt, ist doch alles genau so, als wie wenn er auf dem selben Flieger gesessen wäre.
Im übrigen ist es uns im Sommer des öfteren vorgekommen, dass die Hunde auf anderen Maschienen sassen, nämlich dann, wenn die Family auf einem Flieger tagsüber sass, der in der schönen Mittags-/Nachmittagshitze in den USA ankam, da haben die Fluggesellschaften teilweise die Mitnahme verweigert und der Hund kam dann auf einer Maschiene, die in den Abendstunden gelandet ist, nach.
Man kann es natürlich auch so machen, wie eine Kundin, aber das hatte ich auch nur ein einziges mal. Die hatte einen Senior und wollte ihm keinen Flug mehr zumuten. Sie hat die Queen Elizabeth II (damals fuhr die noch, heute ists ja die Mary) Transatlantik gebucht, für 2- oder 3-Tausend Euro, und dann weiter mit dem Zug bis irgendwo in die Mitte der USA. Da die QE2 nur ab England fährt, kam vorne dran natürlich noch die Reise dorthin dazu, mit allem, was für die Einreise nach England benötigt wird an Impfungen etc. Nur damit der Hund nicht stundenlang in einer Box hocken muss. Das ist natürlich absolute Tierliebe, aber man muss sich schon fragen, ob das in einem Verhältnis steht.