Beiträge von Faesa

    Naja, tragen tu ich fast ausschließlich Lederschuhe. Sowohl in Turnschuhen als auch in "Lederschuhen" - also halt das, was ich zur Arbeit anziehe oder ner Stoffhose. Halbschuhe, Stiefeletten etc.

    Im Koffer kann ich keine 10 paar mitnehmen, da müssen immer 2 reichen. Ich habe es ein paar mal mit den günstigen, modischen von Deich*mann probiert, aber ich habe nach nur ganz kurzer Zeit jeden Kauf bereut. Ich trage sie auf Ausssenterminen 14-16 Stunden am Tag, und bin nur auf den Beinen. Dazu bin ich ein kleines Schussel, dass gerne mal irgendwo gegen haut. Auf diese Weise (an Treppenkanten hängen geblieben, irgendwo hängen geblieben, unter Tischen oder Stühlen in Konferenzräumen oder im Koffer) habe ich mir bisher jedes Paar so beschissen mit einer Macke versehen, dass sie nicht mehr tragbar waren. Und da hab ich mich natürlich auch über die günstigen 20 Euro geärgert. Seit dem zahle ich wieder 50-100 Euro für ein paar Schuhe (finde selten was passendes darunter) und trage die Dinger aber auch eeewig. Regelmäßig dick eingefettet entfernt jede Schramme und die roten die grad hinter mir stehen sind schon locker 4 Jahre und sehen aus wie neu. Und sind verdammt viel getragen.

    Ich stelle mir gerade vor, wie "der alte Mann" morgens, die Augen nur Schlitze, in die Küche stiefelt und seinen Chows Futter macht.

    Variante 1: Barf: Es gibt mal wieder Eis am Knochen für die Wauz
    Variante 2: selbst gekocht: Nach 2 Brandblasen am Finger, einem schwarzen Topfboden, Rauchschwaden die durch die Wohnung ziehen, greift er zu Variante 3
    Variante 3: Schrank auf, blind hineingreifen, irgendwas fressbares erwischen, in nen Napf gießen, was daneben geht ist egal, wird von den Hunden schon beseitigt, zurück ins Bett.

    *amüsiert nun mit der Terrortöle und dem Nöselkind ne Runde Gassi geht*

    Ich habe jetzt hier schon bei einigen gelesen, dass sie auf Leder verzichten. OK, ne Lederjacke ist nun nicht zwingend notwendig, Lederhosen ebenso.

    Aber bei Schuhen - gibt es da Schuhe, die qualitativ mit Leder mithalten? Ich habe mir genau 2 mal Stiefeletten gekauft, die Kunstleder waren. Und genau 2 mal nach einer Dienstreise in den Schrank gestellt und nie wieder angezogen. Bisher ist mir noch jeder Kunstlederschuh mit einer Macke aus dem Koffer gekommen (oder ich an einer Treppe hängen geblieben oder oder oder) und aus dem Material bekommt man das nie wieder raus. Einen Lederschuh fette ich ordentlich ein und trage sie teilweise nun 4 Jahre schon.

    Ich kann ja schlecht Turnschuhe zum Hosenanzug anziehen... Aber auch da ist mir das echte Leder, was atmet und fettbar ist, lieber.

    Bei meinen Eltern klebt die ersten paar Monate ein Blatt Papier an der Küchentüre mit den Befehlen, damit wir Kinder (die schon längst nimmer daheim wohnten) auch wissen, was für was steht und auch für sie beide, damit sie daran erinnert werden. Fand ich ne gute Sache.

    Zitat

    Oh je, vielleicht haben sie ja wieder neue Produktionsmaschinen ;).

    Die Produktionsmaschinen sind doch längst geklärt. Und ja, es gibt sie. Und ja, es gibt sie nicht. Und ja, ich kann dir das logisch erklären :-)

    Was mir zu den neusten Vorfällen einfällt, die Blöd.de heute mal wieder auf der ersten Seite hat (und ja, es ist schlimm, wenn Kinder verletzt werden, dennoch regt mich die Art der Berichterstattung auf).

    Zitat

    Ob eine Verletzung schwer oder leicht ist, wird nach §84 Strafgesetzbuch (StGB) beurteilt. Entweder eine länger als 24 Tage dauernde Gesundheitsschädigung oder eine Gesundheitsschädigung, die "an sich schwer" ist. "An sich schwer" ist folgendermaßen definiert: Eine Verletzung oder Gesundheitsschädigung ist "an sich schwer", wenn sie ein wichtiges Organ betrifft, wenn sie schwere gesundheitliche Nachteile bringt, wenn der Heilungsverlauf ungewiss ist oder wenn sie weitere Folgen befürchten lässt.


    Quelle: http://www.kfv.at/unfallstatistik/index.php?id=60

    Irgendwo habe ich auch schon eine Definiton gesehen, wo schwer verletzt in dem Moment hieß, wo jemand 24 Stunden oder länger im Krankenhaus ist. Sprich, in dem Moment, wo zum Beispiel ein Kind nach einem Beißvorfall 24h zur Beobachtung und Wundversorgung im Krankenhaus ist, gilt es als schwer verletzt, obwohl es vielleicht nach unserem Logikverständnis, nicht so schwer ist.

    Daher ist aus solchen Artikeln auch immer sehr schwer herauszulesen, wie schwer die Verletzungen wirklich waren.

    Letztlich hat jeder Beisvorfall einen gesundheitlichen Nachteil und weitere Folgen im Sinne von Narbenbildung. Ja, das ist schlimm, aber wenn ich höre "schwer verletzt", dann denke ich immer an jemand, der 3 Tage auf der Intensiv liegt, der 4 Wochen im Krankenhaus ist oder so. Aber nicht unbedingt an jemanden, der (schlimm genug) eine große Fleischwunde im Gesicht hat (die mein Cosin vom Fahrradunfall hat) und über Nacht zur Beobachtung, Schocktherapie und Wundversorgung im Krankenhaus war. Beides wird aber der Presse per Definition als schwer verletzt rausgegeben - aber die Angriffsstärke (besseres Wort fällt mir grad nicht ein) ist ja doch relativ gering gewesen.

    Das Problem ist aber doch, dass genau das hier:

    Zitat

    Fakt ist, dass dieses Kind schwer verletzt ist und nichts dazu beigetragen hat, dass der Hund auf sie losgeht. SIe hat ihn ja vorher nicht gepiesakt oder ähnliches.

    wir nicht wissen. Du nennst es Fakt - woher weisst du das? Vielleicht war der Reiz auch genau deshalb da, weil das Kind mit einem anderen Hund unterwegs war? Wer weiss. Ich finde man kann nichts beurteilen, ohne dabei gewesen zu sein. Und mit den Fetzen aus der Zeitung, die ja auch nur die Teile schreiben, die sie für ihre Story sehen wollen, würde ich schon 3 mal nicht urteilen.

    Ich krieg schon seit einigen Jahren jede Woche ne Biokiste mit Obst und Gemüse. Ich koche gerne, relativ wenig ohne Tüte, dafür mit einem knallvollen Gewürzschrank. Aber trotzdem habe ich immer Pommes und Pizza im Tiefkühler für die Tage, wo ich einfach keinen Bock habe.

    Ich rechne nicht nach, ob ich alle Vitamine zu mir nehme, ich zähle nicht die Obst und Gemüse Portionen am Tag, ich lebe einfach. Allerdgins esse ich von mir aus unbewusst vermutlich genauso oft nen Apfel, Banane oder ein Joghurt zwischendurch, wie ich zu einem Stück Schokolade greife.

    Alkohol schon immer wenig, durchs Stillen im Moment auf fast Null reduziert, Zigaretten noch nie in meinem Leben auch nur dran gezogen - also relativ wenig laster.

    Sport kommt mit Hund und Kind im Moment zu kurz, aber die Gassigänge sind ja schon auch was mit 8 Kilo Gewicht als Fitnessübung *lach*

    Sozialkontakte: Genug

    Gewicht: So lange Kleidergröße 36/38 passt und die Nummer der Jeanslänge größer ist als die Weite ist das ok :-) Wenn der Gürtel mal wieder nicht in sein Standartloch passt, dann gibts abends keine Pommes sondern eine Kalorienarme Suppe und damit ist mein Gewissen befriedigt.

    Mein Wauz kriegt als Hauptfutter hochwertiges Trofu, aber genauso viel "Mist" zwischendurch wie ich Mist zwischendurch esse.

    Alles in Maßen, nichts in Massen ist gut für Körper und Seele.

    Mich ärgert solche Berichterstattung, da man einfach nicht weiss, wie die Wahrheit wirklich aussieht. Wenn ich da lese "lebensbedrohlich verletzt" "über Stunden operiert" und im Gegensatz "zog das Kind an den Haaren" ... da weiss ich einfach nicht, wie weit da die Journalistische Freiheit halt eine Schlagzeile kreiiert hat. Macht sich mit nem Soka doch richtig gut.

    Und das zweite ist ja total lächerlich. 2 Pflästerchen aufgeklebt und ne Tetanusspritze - aber war ja auch ein Kampfhund. Man mag ja nimmer über Wirtschaftskrise berichten, darum müssen die Hunde jetzt halt herhalten.