Zitat
Da ich als Student "nur" eine 21x45min woche hab (im Durchschnitt....) bin ich recht häufig zuhause (auch wenn ich da natürlich dann arbeiten muss).
Was heißt du musst dann noch arbeiten? Kannst du definitiv sagen, auflisten, durchrechnen, -planen, wie viel Zeit, wertvolle Zeit vorallem, für den Hund übrig bleibt?
Zitat
1. Wie kann ich sicher sein dass mein Wunsch nach einem Hund wirklich anhaltend ist und nicht nur eine "Phase"
Eigentlich gar nicht^^ Vielleicht in dem du dich jeden Tag aufraffst, zum Tierheim zu gurken und dort auszuhelfen oder einen Hund auszuführen.
Zitat
2. Kann ich als Alleinwohner überhaupt einem Hund geben was er braucht? Wie lange kann er alleine sein wenn ich auf die Uni muss?
Unterschiedlich und abhängig von Faktoren wie der mühselig antrainierten Fähigkiet, entspannt allein zu bleiben, dem Alter, dem Bewegungsbedürfnis, der Auslastung am Rest des Tages...
Zitat
3. Würden Semesterferien (Also ca 3 Monate) reichen um den Hund einzugewöhnen? (Muss natürlich kein Welpe sein, ich würde auch einen Hund aus dem Tierheim nehmen.... Wäre vermutlich für einen "Hundeanfänger" sowieso besser...
Generell für einen Welpen oder "unbedarften" Junghund würd ich generell sagen... ja. Aber gerade wenn du dir einen Hund aus dem Tierheim holst, der möglicherweise bereits jahrelang schlechte Erfahrungen gesammelt hat, kann es sein, dass er entweder niemals alleine bleiben kann oder nur unter bestimmten Bedingungen oder oder oder. Ich habe einen Junghund aus "dritter Hand" bekommen und es funktionierte recht schnell mit dem Alleinbleiben.
Zitat
einen "pflegeleichten" Hund? Nicht dass ich den Hund vernachlässigen will aber als Alleinstehender wäre das wohl schon von vorteil....
Also einen der vielleicht etwas weniger gern Auslauf hat als ein Husky und bisschen weniger Beschäftigung will als ein Border Collie
Also ich kenne mich generell nicht aus mit Huskys und Border Collies, aber generell kann man schon sagen, dass es eher auf die Qualität der Auslastung ankommt als auf die Quantität. Du könntest vermutlich 5 STuden am Stück mit nem Husky im Park entspannte Runden drehen, auslasten würd es ihn nicht 
Wie, wie viel, womit ein Hund ausgelastet werden muss, ist wirklich nicht nur rasseabhängig, aber extreme Jäger und vielleicht den Husky würd ich auch schonmal ausschließen. Allerdings kannst du auch mit nem Schnauzer oder Goldi ein jagdproblem bekommen, wenn du verstehst was ich meine.
ALso auf dem Prädikat "leichterziehbar" oder "pflegeleicht" würd ich nicht erwarten mich ausruhen zu können^^
Hast du dir auch schon solche Fragen gestellt?
- Wohin mit Hund, wenn man krank ist?
- Woher das Geld für TA- Kosten? (mit denen rechnet man irgendwie ganz lange nicht. Da ists gut, ein wachsendes Polster zu haben, das einen dann im Falle des Falles auffängt)
- Wohin mit Hund, wenn sich mal was ändert?
Ich finde nicht, dass im Leben immer alles auf Jahrzente im Voraus geplant werden muss, aber einige Dinge wären schon wichtig zu regeln.
Ich für meinen Teil muss sagen:
Zu zweit ists leichter und oftmals für mich auch erst möglich. Komplett alleine die Verantwortung zu haben, ist oftmals eine gar nicht so leichte Aufgabe. Sei es die Gassirunde, wenn man länger weg ist, das Einkaufen während man mit dem Hund trainiert oder einfach der Ansprechpartner für Zeiten des Frusts und der Freude.
Alles in Allem kann dir niemand die Entscheidung abnehmen, aber wenn du weiterhin so vorausschauend bist, wirst du deine ANtwort sicherlich selber bald wissen 
Viel Glück weiterhin dabei 