Beiträge von AuraI

    Moin Moin!

    Da Hunde generell keinen sonderlich großen Bedarf an Kohlenhydraten aus Getreide haben, würd ich definitiv alle Getreideprodukte und die Kartoffeln weg lassen.

    Also nur Fleisch, Gemüse, Obst und ab und an Milchprodukte.

    Ich denke, wenn ihr Nudeln, Reis, Kartoffeln etc weglasst, wird eure Hündin mit ausreichend Bewegung bald abnehmen.

    Mein Hund wird generell komplett getreidefrei ernährt und sie hält ihre Linie recht konstant ;)

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    Da ich als Student "nur" eine 21x45min woche hab (im Durchschnitt....) bin ich recht häufig zuhause (auch wenn ich da natürlich dann arbeiten muss).

    Was heißt du musst dann noch arbeiten? Kannst du definitiv sagen, auflisten, durchrechnen, -planen, wie viel Zeit, wertvolle Zeit vorallem, für den Hund übrig bleibt?

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    1. Wie kann ich sicher sein dass mein Wunsch nach einem Hund wirklich anhaltend ist und nicht nur eine "Phase"

    Eigentlich gar nicht^^ Vielleicht in dem du dich jeden Tag aufraffst, zum Tierheim zu gurken und dort auszuhelfen oder einen Hund auszuführen.

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    2. Kann ich als Alleinwohner überhaupt einem Hund geben was er braucht? Wie lange kann er alleine sein wenn ich auf die Uni muss?

    Unterschiedlich und abhängig von Faktoren wie der mühselig antrainierten Fähigkiet, entspannt allein zu bleiben, dem Alter, dem Bewegungsbedürfnis, der Auslastung am Rest des Tages...

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    3. Würden Semesterferien (Also ca 3 Monate) reichen um den Hund einzugewöhnen? (Muss natürlich kein Welpe sein, ich würde auch einen Hund aus dem Tierheim nehmen.... Wäre vermutlich für einen "Hundeanfänger" sowieso besser...

    Generell für einen Welpen oder "unbedarften" Junghund würd ich generell sagen... ja. Aber gerade wenn du dir einen Hund aus dem Tierheim holst, der möglicherweise bereits jahrelang schlechte Erfahrungen gesammelt hat, kann es sein, dass er entweder niemals alleine bleiben kann oder nur unter bestimmten Bedingungen oder oder oder. Ich habe einen Junghund aus "dritter Hand" bekommen und es funktionierte recht schnell mit dem Alleinbleiben.

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    einen "pflegeleichten" Hund? Nicht dass ich den Hund vernachlässigen will aber als Alleinstehender wäre das wohl schon von vorteil....
    Also einen der vielleicht etwas weniger gern Auslauf hat als ein Husky und bisschen weniger Beschäftigung will als ein Border Collie

    Also ich kenne mich generell nicht aus mit Huskys und Border Collies, aber generell kann man schon sagen, dass es eher auf die Qualität der Auslastung ankommt als auf die Quantität. Du könntest vermutlich 5 STuden am Stück mit nem Husky im Park entspannte Runden drehen, auslasten würd es ihn nicht ;)

    Wie, wie viel, womit ein Hund ausgelastet werden muss, ist wirklich nicht nur rasseabhängig, aber extreme Jäger und vielleicht den Husky würd ich auch schonmal ausschließen. Allerdings kannst du auch mit nem Schnauzer oder Goldi ein jagdproblem bekommen, wenn du verstehst was ich meine.

    ALso auf dem Prädikat "leichterziehbar" oder "pflegeleicht" würd ich nicht erwarten mich ausruhen zu können^^

    Hast du dir auch schon solche Fragen gestellt?
    - Wohin mit Hund, wenn man krank ist?
    - Woher das Geld für TA- Kosten? (mit denen rechnet man irgendwie ganz lange nicht. Da ists gut, ein wachsendes Polster zu haben, das einen dann im Falle des Falles auffängt)
    - Wohin mit Hund, wenn sich mal was ändert?


    Ich finde nicht, dass im Leben immer alles auf Jahrzente im Voraus geplant werden muss, aber einige Dinge wären schon wichtig zu regeln.

    Ich für meinen Teil muss sagen:
    Zu zweit ists leichter und oftmals für mich auch erst möglich. Komplett alleine die Verantwortung zu haben, ist oftmals eine gar nicht so leichte Aufgabe. Sei es die Gassirunde, wenn man länger weg ist, das Einkaufen während man mit dem Hund trainiert oder einfach der Ansprechpartner für Zeiten des Frusts und der Freude.

    Alles in Allem kann dir niemand die Entscheidung abnehmen, aber wenn du weiterhin so vorausschauend bist, wirst du deine ANtwort sicherlich selber bald wissen ;)

    Viel Glück weiterhin dabei :)

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    @ Anne: was mich nun dazu führt, um die Verwirrung evtl. noch zu erhöhen, einen dritten Begriff in die Runde zu werfen :D , der zwar mit den beiden anderen nicht sehr viel zu tun hat, mir aber sehr wichtig ist : den Gehalt an Lebens-Energie, den Wert als Lebens-Mittel für meinen Hund. Und der ist m.E. bei Pfotenliebe sehr hoch, zum einen von der Herkunft der Zutaten her und zum anderen, da dort wirklich noch selbst und zwar mit viel Liebe zu den Tieren gekocht wird.
    LG Petra

    Moin Moin

    :kaffee3:

    Ja, ein Wert, der mir persönlich super wichtig wäre. Auch für meine eigene Ernährung. Bin ich irgendwann mal nicht mehr armer Schüler oder Student, ists auch eins meiner Bestreben, Nahrungsmittel zu kaufen, die deiner Definition nach das höchstmögliche Maß an "Lebens- Energie" haben. Ich würd es nur für mich kochen, dennoch weiß ich um den vielschichtigen Wert solcher Nahrungsmittel ;)

    Ich belohne meistens. Auch Alltagssituationen. Nicht immer mit nem Leckerli, auch wenn sie das bestimmt gern so hätte^^, aber wenn mein und etwas richtig macht, gebe ich ihr mindestens über die Sprache zu verstehen, dass das gut so war.


    Ich belohne für meinen Hund besonders schwierige Dinge auch gern bis ins hohe ALter mit Leckerlis. Ich seh das nicht so eng.

    Ich werde auch oft komisch angeguckt, wenn ich meinen Hund überschwenglich und mit geöffneten Armen empfange nachdem ich sie gerufen habe. Einmal wurde ich sogar gefragt, ob ich Missy gerade neu habe^^

    Nö, aber ich denk mal, so kommt Missy generell viel lieber:)

    Immerhin soll sie nicht immer einfach nur funktionieren, sondern es ist ein Geben und nehmen. Der Mensch erzieht den Hund und der Hund erzieht den Menschen. Wechselwirkungen sind da unausweichlich und da find ichs nur gerechtfertigt, wenn mein Hund am liebsten dann im Fuß an angeleinten Hunden oder Gänsen vorbeigeht, wenn sie dafür etwas Leckeres bekommt.

    Doch, ich versuche ständig mich daran zu erinnern, meinen Hund durch sanfte Worte, Streicheleinheiten usw für "Selbtverständlichkeiten" zu belohnen.

    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das Fressen von Fallobst und Beeren in großer Menge eine Art Ersatz- Energielieferant ist. Immerhin sind das Kohlenhydrate pur quasi. Fruchtzucker ist sofort verfügbar. Und dieser ist bereits im Saft enthalten, daher dürfte der freilebende Canide durchaus Interesse an solchen Leckereien haben.

    Und was in Wasser gelöst ist, ist höchstwahrscheinlich für den Caniden verfügbar, daher gern Früchte.

    Ich habe auch schon gelesen, dass Füchse, Wölfe usw durchaus Knollengewächse oder wie die DInger heißen^^) zu sich nehmen und auch gern mal ein Bisschen danach graben. Warum? Vermutlich, weil das DIE Kohlenhydratlieferanten schlechthin sind. Dem Fuchs dürfte sicherlich dem einen oder anderen Tag die "große Beute" entfleuchen.

    Wär ich Fuchs, ich würd mir Energie auch woanders holen ;)

    Das ist allerdings nur meine persönliche, mit MEINEM wirren Menschenverstand zusammengebastelte These

    "Oder ich nehm halt gute Hundeflocken, da ist alles drin... Kohlehydrate...und Gemüse"

    :lachtot: :lachtot: :lachtot:

    (Wers nicht versteht: Gemüse besteht aus Kohlenhydraten!!!^^)

    "Der Grundgedanke, ne möglichst ausbalancierte, LEBENSNAHE Fütterung...."

    :???:

    Ist Fertigfutter irreal? Surreal? Lebensfern? Fiktiv? Weltfremd? ;)


    Hm... naja, ganz süß.

    Die eine Frau hat gesagt, sie kocht die Knochen, weil ihr Hund die sonst nicht frisst... schade, dass das so komplett übergangen wurde.

    Naja.

    Informationsgehalt wie bei taff oder Galileo ^^