Nicht als Kohlenhydrat- und damit Hauptenergielieferant, sondern als Energielieferant in Zeiten, wo es mit dem Fleisch knapp ist. In Anlehnung an das alle paar Tage nur Fleisch und dann mehr und mehr verschiedenes mit Fell, Sehnen, Bindegewebe, Muskel, eben wie ein kleines Tier (oder eben ein ganzes kleines Tier). In den Tagen dazwischen als (natürlich unter anderem) vorübergehende Energielieferanten eben Beeren, Gras, Kohlenhydrate halt.
Nein, das sicherlich nicht. Obwohl ich neulich gelesen hab, dass Wölfe wohl auch Knollengewächse ausbuddeln und fressen.
Meiner Meinung nach hauptsächlich der Stärke wegen, also Energie für fleischlose Zeiten.
Nee, also hauptsächlich fütter ich inzwischen auch nur noch grüne Blattsalate, ich rupf ab und an mal Gras, Löwenzahn mag ich hier nicht pflücken, wird aber alles im nächsten Sommer aufm Dorf nachgeholt.
Ich füttere gar keinen Lauch oder Sellerie, Kohlrabi schon aber in geringsten Mengen des Kaliums wegen, wie gesagt, ich bewege mich da nach und nach auch eher in Richtung "vom freilebenden Caniden abgeguckt". Bei uns zuhause war es eher die Variante, dass der Hund eben bekommen hat, was in der Küche übrig war. Oder beim Schlachten. Da gabs auch mal Gemüse und Obst unpürriert, viel mehr Kartoffeln udn Nudeln, aber immerhin waren unsere Hunde gesünder, als die unsere Verwandtschaft. Ich denke, das darf generell gut weitergeführt werden.
Auch an die Themenstarterin: Enzyme sind in allen Lebensmitteln, in Rohkost, also rohem Gemüse und Obst auch, wichtig ist, dass es eben der Enzyme und Vitamine wegen nicht gekocht werden darf, da diese nicht hitzebeständig sind.
Naja, auf die "Idee" gekommen, roh zu füttern bin ich nicht durch dieses Barf- "Gesülze" von wegen wolfsnah. Meine Mum hat unsere Hünsin so gefüttert, ihre Tante tat dies auch, einfach weil das damals so war^^
Wir lebten zwischen Höfen, da ist immer auch was für die "anderen" Nutztiere abgefallen.
Ich hier... mit meiner Kröte, meinem ersten ganz eigenen Hund, befasse mich nochmal ganz anders mit dem Thema.
Fertig ... auf die Idee wäre ich von Haus aus nie gekommen... Aber der "Gedanke", dem Beutetier nahe zu kommen find ich sehr gut, wobei ich mich ganz explizit von der Bewegung distanziere, die den Hund mit dem Wolf gleichsetzt.