Aaaalso ich hab grad nochmal schnell meine Mitbewohnerin gefragt, sie ist Ernährungswissenschaftsstudentin. Sie meinte, in der Küche werden eigentlich diese Gelatineblätter verwendet und kein Pulver, wie ich es hier aus dem Labor habe.
Aber generell dürfte es keinen Unterschied machen, ob es die Küchenblätter sind oder Pulver ist, es ist Kollagen, das Wasser bindet.
Wenn irgendwo pure Gelatine drauf steht, ist da auch nur Gelatine drin, egal in welcher Form.
Daher ... wenn es medizinische Produkte gibt, die als pure Gelatine verkauft werden in Apotheken, müsste es mit der Dosierung genau so sein, wie mit der Geltine aus dem Labor.
Hast du für die Küche Gelatinepulver?
Wie da der Unterschied zwischen hydrolysiertem Kollagen und Gelatine ist, schau ich dann nochmal nach.
Aber die Info find ich schon mal sehr gut.
EDIT: Oh danke Friederike!!!
Sooo... EDIT 18:31 Uhr
Zitat
Im Gegensatz zur Gelatine handelt es sich bei „Kollagen-Hydrolysat“ um enzymatisch hydrolysierte Kollagene, welche in Wasser löslich sind, also anders als Gelatine nicht mehr in der Lage sind, erhebliche Wassermengen zu binden.
Das ist wohl der einzige Unterschied, eben dass es enzymatisch hydrolysiert wurde.
Und hier nochmal zur Gelatine
Zitat
Gelatine ist geschmacksneutrales tierisches Eiweiß denaturiertes bzw. hydrolysiertes Kollagen, das aus dem Bindegewebe von vor allem Schwein und Rind stammt. Gelatine fehlt die essentielle Aminosäure Tryptophan, es gilt nicht als vollwertiges Eiweiß.
Da Hydroxyprolin nur in Gelatine in nennenswerten Mengen enthalten ist (ca. 13%), lässt sich durch quantitative Bestimmung dieser Aminosäure die Menge der zugesetzten Gelatine errechnen.
Zur Gewinnung wird das zunächst unlösliche Bindegewebe von (vor allem) Haut und Knochen von Schweinen und Rindern aber auch von Geflügel und Fischen einem Aufschlussverfahren (Hydrolyse) unterworfen, das Peptid-Bindungen aufspaltet, sodass sich das so wasserlöslich gemachte Kollagen extrahieren lässt. Der Aufschluss kann durch Kochen (Herstellung einer Bouillon in der Küche) oder durch Behandlung mit Säuren und Basen und anschließender Extraktion (industrielle Herstellung) erfolgen.
Das Aufschlussverfahren ist also der Unterschied.
Na wenn das nicht mal wirklich aufschlussreich ist 