Beiträge von AuraI

    Mich nerven im Sommer die von Gänsen komplett dichtgekoteten Liegewiesen im Park viel mehr an, als alle paar Meter in entsprechenden Vierteln ein Hundehaufen.

    Bei uns ists so, dass es in der Stadt und in den "netteren" Ecken wenig Hundekot auf dem Gehweg gibt.

    Obwohl die Hundekotbeutelständer echt echt rar sind.

    Das nervt. DIe können ruhig an jede Ampel eine pinnen. Ich nehm mir nämlich immer ein paar mit, weil man nie weiß, wann der nächste Automat kommt. Nicht gerade sozial, aber ich lasse ungern Haufen liegen.

    In einigen Ecken Kiels ists echt der Hammer. Lustigerweise dort, wo "ein sozialer Brennpunkt" herrscht, wo viele arbiets- und obdachlose mit ihren Hunden den ganzen Tag vor den Märkten und Parkplätzen lungern, dort sind die Straßen, zumindest hier in Kiel, immer KOMPLETT mit riiiiiiiiesn Haufen zu gekackt.

    Keine Ahnung, ob die besagten sozial etwas schwächer gestellten Leute das auch zu verantworten haben, es sind auf jeden Fall diese Gegenden.

    ABER: In diesen Gegenden gibts auch lustigerweise keine Tüten- Automaten.

    Tja.
    Keine Ahnung, was sich die Stadt dabei denkt.
    Die denkt eh nicht, hab ich öfter mal das Gefühl^^

    Nein, aus Datenschutzgründen der absolute Schwachsinn und hier in Deutschland hoffentlich nicht umsetzbar.

    Oh meine Kleine ist manchmal ganz ganz ganz große Klasse darin, uns in den ungünstigsten Momenten um die Füße zu wuseln... ich hab sie schon ein paar mal mit dem Bein getroffen, da ist sie aber auch durch die Küche gerutscht :(

    Aber sie ist ja auch ein Bisschen selber Schuld.
    :irre:

    Da Missy es aber wohl nie lernen wird, sich in aufregenden Situationen selbstständig auf ihre Decke zu verziehen, wäre ja auch langweilig, muss ich das in die Hand nehmen.

    Wirds wuselig, schick ich sie in ihr Körbchen.

    Beim Kochen lass ich sie nicht in die Küche, es sei denn, sie liegt brav unterm Tisch.

    Da sind wir ihr einfach zu oft auf ihre kleinen Pfötchen getreten.

    Die Oberhärte war, als ich ihr beim Spiel mit dem Ball (körpernah, eher wie um Beute kämpfen) diesen mit Schmackes ins Gesicht gepfeffert hab.
    Also nicht geworfen, aber ich hab sie damit ordentlich abgetickt.

    Da hat sie gequiekt, ist verschwunden und fand den Ball ganz lange total gruselig :|

    Aber hat sich wieder gelegt... körpernah gibts nur noch Seile, Plüschtiere und Handtücher^^

    Zitat

    Habe folgende Beobachtung gemacht:

    Wenn ich meinen Hunden grob gereinigten Pansen und Knochen mit noch anhängendem Fleischresten verfüttere sind Sie in Ihren Fressbewegungen heftiger, und die Bodenstellen um den Futternapf herum werden ausgiebig beleckt und der Napf ist SOOOOOO BLANK das ein Napfspülen unnötig wäre.

    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass du das als etwas ansiehst oder auffasst, was sich urplötzlich um ein "Ur- Hunde- Natur- Verhalten" handeln würde.
    Es schmeckt einfach mal geil, die Konsistenz hat deinem Hund gefallen, an ganzen Futterstücken/ Knochen kann ein Hund ggf zuvor angestauten Reißdrang ausleben, wesentlich mehr, als wenn er einfach Nass- oder Trockenfutterstückchen aufsaugen muss. Es macht einfach dem Hund mehr Spaß.


    Siehe Erklärung eins und Erklärung cazcarra's.

    Wenn ich rohes Fleisch im Dummy habe, muss ich den Dummy auch in meine Tasche packen, damit Missy nicht auf die Idee kommen muss, UNSEREN SUPERGEILEN DUMMY zu verteidigen, wenn die ganzen Hundeschnäuzchen ankommen und riechen wollen, was mir da Feines an der Hosentasche baumelt.

    Wenn der Hund beim Fressen auch mehr Spaß hat, sich ausgiebiger damit beschäftigt, es ihm besser schmeckt, ists doch klar, dass das Tollere bewacht werden muss.

    Auf dem Dorf war ein Hofhund gegenüber. Der war den ganzen Tag draußen und seine Fertigfuttermatsche stand den ganzen Tag neben der Eingangstür.

    Den hat das keinen Deut gestört, dass Missy schnurstraks hin ist, um sich dran zu laben.

    Hier gehts wahrscheinlich eher um die Futtersorten, um den qualitativen und quantitativen Wert des Futters.

    Ich glaube aber, du möchtest wissen, ob wir der Meinung sind oder die Erfahrung gemacht haben, dass ein Hund erst durch Barf zu einem Hund wird? Dass er erst mit der Fütterung von rohem Fleisch anfängt, sich wie ein Hund zu verhalten. Nackenhaare aufstellen. Sabbern.

    Was hast du denn für Hunde, dass die das sonst niemachen ;)

    Also, NEIN, das Thema gabs hier schon, ein Hund wird nicht "blutrünstig", wenn das in deine Ur- Hund- Schiene passt, wenn er roh ernährt wird.

    Er fängt auch nicht an, sich zum Wolf zurückzumutieren, also meine ist deses Jahr zweimal läufig geworden und hat immernoch nen permanent oben stehenden Kringelschwanz, auch hat sich das Gebiss weder verändert, noch ist sie scheuer geworden.

    Und auch mit roher Ernährung kann man den Hund mit Kohlenhydraten vollpumpen und ihn zu nem Zuckerjunky machen, die Nervenscheiden schädigen und dem Hund Bauchschmerzen bereiten.

    Das hat nix mit roh oder gekocht zu tun, sondern mit der Qualität.

    Zitat

    Hallo Barfer,

    Wenn man nichts als FLEISCH, oder im wesentlichen "Fleisch-Futter" dem Hund verabreicht, muss man dann auch mit der Tatsache rechnen, dass der Hund seine wahre Natur vermehrt nach Aussen kehrt?

    Ich hoffe, niemand füttert seinem Hund nichts als Fleisch!

    Und wasmeinst du mit "seine wahre Natur"?

    Das solltest du vielleicht vorher mal ganz genau festhalten, denn mit "seine wahre Natur" kann ich relativ wenig anfangen, da "die Natur" des Hundes doch etwas komplexer ist.

    Zitat


    Gibt es möglicherweise eine enge Verbindung zwischen "FUTTER-ART + VERHALTEN-AKTIVITÄTEN" ?

    Ich versteh nicht, was Verhalten-Aktivitäten sind.
    Futter- Art, oder Futterart versteh ich. Verhalten- Aktivitäten, oder Verhalten(s)aktivitäten (???) versteh ich nicht :???:

    Vielleicht war die frage, ob sich durch die ART des Futters das Verhalten des Hundes ändert?
    Kommt drauf an.
    Verhalten auf komplett physischer Ebene... joah, er macht wahrscheinlich seltener Häufchen, man dürfte ihn also seltener beim Häufchenmachen sehen.
    Er dürfte rohe Leckerlis besser verteidigen vor anderen Hunden, weil andere Hunde das rohe Fleisch so anziehend finden.
    Der Hund dürfte sich im besten Fall ein wenig mehr auf das Fressen freuen, also aufgeregter sein, schlingen.

    Das würde mir dazu einfallen.

    Zitat

    Könnte es sein, wenn man artgerechtere BARF-Fütterung praktiziert auch artgerechteres Ur-Hundeverhalten fördert/auslöst/.........?

    Was ist denn "artgerechtes Ur- Hundeverhalten"???

    Vielleicht solltest du deine Formulierungen überdenken, die sind irgendwie relativ sinnlos.
    Artgerechtes Verhalten... artentsprechendes Verhalten gibt es. Meinst du das?
    Und was ist mit Nicht- Ur- Hundeverghalten gemeint???


    Zitat

    WECKT ES DAS TIER im HUND ???

    Versteh die Frage nicht.

    Musst du mal präzisieren. :???:


    WUFF

    MASSAvonSAMMY[/quote]

    Zitat

    Unabhängig davon würde ich schlichtweg vom Partner erwarten, dass er entweder seine 4 Buchstaben hochschwingt und mich begleitet oder aber selbst mit dem Hund geht. Würde er mich in solch einer Situation alleine gehen lassen, wäre er die längste Zeit mein Partner gewesen!

    schlaubi

    :rock1green:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Abdeckerei

    Hier findest du Interessantes dazu, was als Schlachtabfall bezeichnet wird.

    Bei Metzgern fällt häufiger Abfall an, das können schon Fleischstücke sein, die einfach nicht schön, nicht mager genug sind und somit schlecht oder gar nicht mehr verkauft werden können.

    Außerdem würde ich bei Schlachthöfen nach so wichtigen Dingen, wie felligen Tierteilen, Knochen, ggf Innereien wie Leber, Pansen, Herz, Zunge, Schwänze, etc fragen, die haben die sicherlich!

    Lunge und Luftröhre sind keine Innereien indem Sinne, sie sind für die Hundenahrung sehr wichtige Bestandteile, Lunge ist eine magere Abwechslung und Luftröhre ist knorpel- und bindegewebshaltig.

    Das schöne, durchwachsene Muskelfleisch bekommt man beim Metzger oder Schlachter vielleicht wirklich nicht ganz so "hinterhergeworfen", wie die Ohren einer Kuh, aber da kauf ich persönlich auch hauptsächlich Fleisch, was für den Menschenverzehr geeignet ist.

    Bei Onlineshops bekommt man das super günstig nach Hause geliefert.
    Außerdem bieten (Super)märkte eine tolle Auswahl und ich persönlich bin ein totaler Fan vom Rinderrippenfleisch, welches man günstig an der Fleischtheke bekommt.

    Einige Onlineshops bieten auch ganze Vögel an, zb Wachteln, Hühner, Enten, Küken.

    Also einfach mal beim Metzger nachfragen, was er da hat und günstig loswerden möchte.

    Beim Schlachthof ist die Chance größer, was günstiges zu schießen, als beim Metzger.

    Ich würd mich ernsthaft nach Online- Frischfleisch- versänden umsehen, das ist die einfachste und für Stadtmenschen die günstigste Variante.

    Zitat

    Ich glaub, hier bin ich richtig!

    Oh, das hoffe ich sehr!

    Zitat


    Ich habe alle eure Beiträge gelesen und schon viele Anregungen gehabt.
    ...

    Sicher ist bei ihr nur eins: Windhund!

    Ich habe leider gar keine Ahnung von Windhunden, du bist aber nicht die erste, von der ich höre und lese, dass es sich bei dem Jagdverhalten von Windhunden um etwas sehr anderes handelt, als bei den "normalen" Jägern und Jägermixen.

    Zitat

    Ebenso sicher ist: Nein, ich wußte nicht worauf ich mich einlasse.
    So elegant, fügsam und gehorsam sie zu Hause, bei Freunden und in der Stadt auch ist (Ich ernte viel Lob, daß ich nicht verdient habe :roll: )
    So komplett ändert sie sich, wenn sie ein Kaninchen sieht, wohlgemerkt, auch Vögel haben ihre Aufmerksamkeit, aber völlig anders; Sie stutz, tänzelt und scheucht sie zum Spaß auf - oder auch nicht, wenn ich es ihr verbiete... jaaa, DAS geht!
    Bei Kaninchen ist der ganze Hund wie ausgetauscht, ich kann das nicht beschreiben, aber eins ist klar, sie meint es todernst und ich existiere in dem Moment nicht mehr. Leider interessiert sie sich für Dummies gar nicht. Ich hoffe, ihr habt ein paar wertvolle Tipps für mich!

    Jap, das deckt sich einigermaßen mit dem, was ich bisher gelesen und gehört habe.

    Ich denke, die Betonung liegt da auf "sie meint es todernst". Noch ein Bisschen mehr, als bei anderen Jägern, weil sie schon gejagt hat? Hat sie Jagderfolg gehabt im Ausland?

    Und dass sie sich nicht für Dummies und eine dummyorientierte Auslastung begeistert, kommt mir da auch nicht neu vor.

    Windhunde, und das ist nur das, was ich über dritte kenne, sind da etwas zweckorientierter.
    In dem Buch, das ich grad gelesen hatte, stand glaub ich auch ein Kapitel zum Thema Windhunde bezüglich des Antijagdtrainings, aber ich habe dem keine Beachtung geschenkt.

    Das Buch kann ich übrigens empfehlen, für mich war leider nichts Neues mehr dabei, aber es ist schön strukturiert, gut geschrieben und liefert ne Menge nützliche Praxistipps zu sehr wichtigen Sachen, wie dem Gehorsam, Lerngesetze, Schleppleine, Impulskontrolle, Bindung/Orientierung, Superschlachtruf etc.

    "Antijagdtraining - Wie man Hunde vom Jagen abhält" von Pia Gröning

    Ich denke, der wichtigste Schritt hierbei wird sein, sich jeden Tag um Gehorsam, Bindung, Orientierung, Einschätzung der Lage und Auslastung zu kümmern.

    Dass die Auslastung kein Dummy sein kann, damit könnte es sein, dass du dich anfreunden musst.

    Auch an den Gebrauch einer Schleppleine in Gebieten, die du nicht einschätzen kannst.

    Ichhab schon von Windhunden gelesen, die Kaninchen nicht jagen, weil sie zu nah am Bau sitzen und schneller weg sind, Hasen aber sehr wohl.

    Das ist äußerst hart und selektiert und das hat man einfach so gut wie nicht im Blick, wo der Hase und wo das Kaninchen sitzt.

    Dennoch, denke ich, dass man in Sachen Antijagdtraining niemals die Bindung zum Halter und das Lernen außer Acht lassen darf.

    Im Endeffekt ist nämlich jedes Lebewesen anpassungsfähig, das muss man sich zunutze machen.

    Ich würde mir an deiner Stelle ein Windhundehalter- Forum suchen, wo viele Menschen mit diesen schönen Tieren Erfahrung haben und die Wahrscheinlichkeit größer ist, geeignete Anregungen ganz gezielt in Sachen Windhund zu erhalten.

    Allerdings wäre ich suuuper interessiert an Informationen bezüglich des Jagdverhaltens dieser Tiere, also enthalte uns dein Training bitte nicht vor :)

    Zum Thema Impulskontrolle...

    Bei Missy ist es wirklich so:
    Ich habe ihr Verhalten in und außerhalb voN Trainingssituationen so oft geprägt, dass sich wirklich ein minimal verändertes Muster erkennen ließ, weil das alte zu keinem Erfolg mehr führte.

    Das ist im Grundgehorsam ebenso wichtig anzusiedeln, wie in bezug auf den Gehorsam am Wild bzw das Erkennen des Verhaltens am Wild (was meiner Meinung nach das einzige richtige Ziel beim AJT sein kann, nämlich den Hund so perfekt lesen zu können, dass man rechtzeitig einschreiten kann)

    Ich denke, die schadet absolut gar nicht, auch wenn der Hund sich dann bei Hasen verselbstständigt.

    Mehr kann ich in Sachen Windhund nicht sagen. Die sollen eine ganz andere Bindung zum Menschen aufbauen, erschwert wird das zusätzlich nicht unerheblich dadurch, dass viele dieser Windhundearten ohne Menschen überlebt haben.

    Ich persönlich würde mich nicht heranwagen, achte aber den Mut, den es kostet, sich mit dieser Materie auseinanderzusetzen.

    Was macht ihr denn zur Zeit in Sachen Jagdprävention?

    :applaus: :respekt: :applaus:

    Ich muss mit meinen Smilies haushalten.

    Die letzten 1:30 Minuten waren ja wohl der absolute Oberhammer und soooo wahr!

    Ich will nicht sagen, dass meine Erfahrungen in irgendeiner Weise repräsentativ sind, aber alle HH, die mir im gespräch hier begegnen (ausgenommen bekannte und gemochte^^) kastrieren ihre Hündin aus Faluheit und um "einer unkontrollierten Schwangerschaft" vorzubeugen, sprich weil sie keine Lust haben, auf ihre Hündin aufzupassen während der Läufigkeit!!!

    Das ist kein Scherz, ich kenne, außer hier im Forum, meine TÄ und meine Mom, niemanden persönlich, der einen anderen Grund für eine Kastration bei der Hündin hat!

    Und das ist sooo traurig!

    Ein wunderbarer Beitrag, fand ich.

    Gut fand ich, dass er bewusst darauf aufmerksam gemacht hat, dass es sich bei der Nennung von Zahlen und Statistiken lediglich um Zahlen handelt, die einem einen Rahmen geben, die das ganze etwas weniger abstrakt werden lässt.

    Die Betonung auf die komplett und uneingeschränkt individuelle Behandlung find ich klasse.

    Und natürlich, der Schluss....

    Von wegen, wer Angst hat, eine Schwangerschaft nicht vermeiden zu können, der könne ja eventuell auch nicht im Stande sein, den Hund davon abzuhalten, über die Straße zu laufen.

    Überspitzt und provokant, aber sehr sehr wahr.

    Danke Murmelchen.

    Ich dachte, ich steuer heute mal wieder einen positiven Beitrag zur Motivationsförderung bei.

    Heute war ein toller Tag!

    Im Moment wird Missy grad enorm gefordert.

    Sie wird drei mal am Tag an fremde Orte verschleppt, muss viel Grundgehorsam über sich ergehen lassen und hat die letzten zwei Tage sogar so gut wie nichts zu Fressen bekommen.

    Sie ist deutlich müder, magerer, schlapper, aber da musste sie nun durch.

    Heute haben wir zum ersten Mal seit pfffff weiß gar nicht... seit ner Weile... vor Weihnachten... Reizangeltraining absolviert und ich war etwas in Sorge, ob alles so klappt.

    Zumal sie, was ich vorweg sagen muss, in den letzten Tagen sehr schlecht beim Dummy gehört hat, wahrscheinlich wegen der sich anbahnenden Scheinträchtigkeit und einfach dem ganzen Trouble.

    Ich musste sie fürs stinknormale Dummytraining, also gaaaanz einfache Impulskontrolle am geworfenen Dummy, an die Leine nehmen!

    Sie ist mir sogar mit der Beute abgehauen!

    Ich dachte, ich guck nicht richtig!

    Ich konnte es mir überhaupt nicht erklären, warum Missy solche Rückschritte gemacht hat, ich war wirklich, wirklich verzweifelt und habe kaum geschlafen, weil ich nach meinen Fehlern gesucht habe.

    Nun denn... Konsequenz und das eine oder andere Machtwort haben dann doch geholfen.


    Aber nun zum heutigen Tag.

    Sonnig.
    Schweinekalt.
    Perfektes Trainingswetter.

    Missy war total auf 180, weil auf der gegenüberliegenden Wiese, die wir überqueren mussten, eine Schar Gänse vor sich hinschnatterte und Missy gerade aus dem Auto gestiegen war.

    Als ich sie dann an der anderen Wiese ableinte, ist sie sofort vorgeprescht.
    Erstmal rennen.
    Dann kam eine Kurve und ich konnte nicht einsehen, ob sich dahinter auf der Wiese vielleicht auch Gänse befinden.

    Missy Stop

    Missy Platz

    Bleib

    Wir gehen an dem kleinen, mageren, schwanzwedelnden Minihund vorbei und checken die Lage.

    Ich liebe sie, dachte ich. Dann mein Abbruchsignal und Missy saust über die Wiese.

    Erstmal alle Maulwurfshügel begutachten (bewusste Schwierigkeitsgraderhöhung der Wochen zuvor).

    So. Reizangel fertig gemacht.

    Missy war ca 30, 40m weit weg.

    Missy Platz

    Missy macht Platz.

    Bleib.

    Missy bleibt und wartet auf den Dummy an der Angel.

    Mein Freund hat die Angel gleich zu Beginn etwas unkontrolliert und übertrieben bewegt.

    Missy war eine einzige kleine elektrisch aufgeladene Miniwurst^^

    Ihr Schwanz zittert immer in dieser Position.

    Sie blieb bis zum Toc.

    Sehr schwer war heute, die Angel im Kreis zu bewegen, nur ca 1-2 meter vor ihrer Nase, und immer wieder den Dummy anzuhalten.

    Sobald der Dummy ruhig lag, zuckte sie nur noch vor sich hin.

    Zwei mal ist sie für den Bruchteil einer Sekunde aufgestanden, hat sich aber sofort wieder selbst korrigiert.

    Ich war soooo stolz!

    Die Härte war, als der Dummy so lange liegen blieb, dass Missy sogar anfing zu bellen!!!! Sie hat das nicht ausgehalten, leider hat sie sich aber auch absolut NULL von der Beute gelöst bei dem Mal.

    Ich konnte sie nicht ins Toc schicken.

    Dann sprang sie allein los.

    Das war aber auch echt gemein^^

    Natürlich war der Dummy rechtzeitig in Sicherheit.

    Alles also nochmal von vorn.

    Beim zweiten Mal und einer noch längeren Warteperiode mit anschließendem "wegspringen" des Dummys und einer nochmals darauffolgenden Warteperiode durfte sie dann alles rauslassen.

    Lange hat sie nicht durchgehalten körperlich.
    Sie war sehr schnell erschöpft und nach 15 Minuten haben wir Schluss gemacht.

    Ich bin sooooo stolz auf sie.

    Anschließend gabs noch ein Bisschen Grundgehorsam mit Spiel als Belohnung und anschließend sind wir völlig entspannt an der Gänseschar vorbeigetrottet...

    Ich bin komplett zufrieden mit unserem Team!

    Ja, das sind wir. Ein Team.

    :knuddel: :herzen1: :reib:

    Sooo, nach dem Feiertagsstress und der zurückgeschraubten Nahrungszufuhr die letzten zwei Tage gilt ab morgen wieder gut durchstrukturierter Plan.

    Kopie

    Dienstag 30.12.08

    morgens

    45g Gemüsematsch
    Leinöl
    Joghurt mit Honig
    Grünlippmuschelextrakt
    VitaminC


    nachmittags

    170g Wachtel (Fleisch ca 90g)
    40g Hirschleber

    Missy wird sich morgen sooo freuen über die Wachtel!!!

    Kleiner abgemagerter Hungerhaken