ZitatUnd was hat das mit Erfahrung zu tun? Für mich ist das ein Fakt, genauso wie 2+2 gleich 4 ist. Da machen ja andere auch nicht die Erfahrung dass 5 rauskommt...
:^^:
ZitatUnd was hat das mit Erfahrung zu tun? Für mich ist das ein Fakt, genauso wie 2+2 gleich 4 ist. Da machen ja andere auch nicht die Erfahrung dass 5 rauskommt...
:^^:
Moin Moin liebe unfreiwillige Gelenkspezialisten! ![]()
Zum Ausklingen des Tages habe ich nun noch eine Frage an euch.
Wer kennt
"Silicea - Acidum silicicum (Kieselsäure)"
oder
"Schüssler Salz Nr. 11 - "Stabilisierungsmittel"" ?
Beides Bezeichnungen, die ich gefunden habe im Internet, nachdem ich heute von meiner Tierärztin darauf aufmerksam gemacht wurde.
Bei Missy liegt eine Patellaluxation vor.
Meine Tierärztin ist selber nicht dazu ausgebildet, den genauen Schweregrad festzustellen, der für Züchterangaben von enormer Bedeutung ist, hat mir aber sagen können, dass es mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht mal Grad II ist.
Also Nutzen/ Risiko- Abwägung in Bezug auf eine OP hat sich erledigt.
Ihre Tipps waren, dass ich erstens kurweise hin und wieder (2, 3 mal im Jahr) Arthroseprophylaxe betreiben soll mit Glucosamin, Chondroitin, MSM, Gelatine
und zweitens zur Läufigkeit und zu Beginn der Scheinträchtigkeit mit Silicea behandeln soll.
Silicea soll Bindegewebe, also auch die Bänder, stärken.
Es soll sich dabei um ein homöopathisches Mittel handeln.
Kennt das jemand und hat da Erfahrungen mit gemacht auf dem Gebiet?
Vielleicht sogar in Bezug auf eine eventuelle Gangbildverbesserung während der Läufigkeit (da die Hormone die Bänder ja weicher machen)?
Vielen Dank und einen schönen Abend!
ZitatAlles anzeigenDu antwortest:
.
Hast Du vielleicht dahingehend eine Erfahrung/Beobachtung gemacht, dass die Heftigkeit der Verteidigung geringer ist wenn im Dummy KEIN rohes Fleisch enthalten ist????
Habe im Augenblick einen Münsterländer-MIX-Rüden und eine Zwergdackel-Dame.
WUFF
MASSAvonSAMMY
Also erstmal...
Habe (oder hätte) ich kein rohes Fleisch in meiner Tasche, wäre die Anzahl der fremden Gierschnäuzchen geringer.
Denn die Hunde, die wir treffen, werden hauptsächlich nicht "gebarft", dasheißt, diese Hunde kennen den geruch von frischem, rohem Fleisch nicht besonders gut, welcher nunmal auch stärker wahrzunehmen ist, als der Geruch von Leckerlibröckchen.
Das heißt, habe ich Rohes dabei, schnopern (das ist von Goethe^^) mehr Hunde an mir rum.
Das bringt meinen Hund, ihres Zeichens eine Dackel- Terriermix- Hündin, definitiv dazu, mich und unsere Ressourcen besser im Auge zu behalten.
Also dahingehend, ja, habe ich Rohes dabei, wird Missy öfter in die Situation gebracht, zu verteidigen.
Daher kein Dummy an der Hose, sondern gut verschlossen in der Tasche, wo wirklich nur die gaaaanz hartnäckigen Gierschlunde rankommen.
Würden Trockenfutterstückchen so einen Einfluss auf fremde Hunde haben, wäre es der selbe Fall.
Es geht da nur um unsere Ressourcen.
Schicke ich meinen Hund zb ab, wenn sie nem anderen zeigen möchte, dass sie hier sagt, wer mit wem Kontakt hat, ist sie ruhig und lässt mich machen.
Also ich würde das eher indirekt mit dem rohen Futter in Verbindung bringen.
Mein Hund ist nicht mehr oder weniger aggressiv anderen Hunden gegenüber, weil sie Rohes bekommt, wenn du das meinst.
Sie ist immer aggressiv
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Kopie aus dem Plan für morgen
Mittwoch 31.12.08
morgens
45g Gemüsematsch
Weizenkeimöl
Kürbiskerne
Kokosflocken
Grünlippmuschelextrakt
nachmittags
100g ( 3 ) Hühnerhälse (Fleisch ca 50g)
80g Rindfleischabschnitte
ZitatAlles anzeigenInteressantes Thema
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass irgendwelche Wissenschaftler
in irgendwelchen Studien festgestellt haben, dassWirbeltiere laufen müssen, weil laufen Stress abbaut und Depressionen verhindern kann.
Und damit ist ganz monotones vor-sich-hinlaufen gemeint,
eben sinnloses spazieren gehen.Ich kann mir gut vorstellen, dass kein Wirbeltier es aushält,
längere Zeit ohne laufen zu verbringen
ohne deutliche Verhaltens- und Gemütsveränderungen zu zeigen.Jagen würde ich da schon eher als mentale Auslastung ansehen.
LG
Chrissi
Magste die Studie ma raussuchen?
ich finde es generell immer eher unwissenschaftlich und schwierig, solche Dinge getrennt zu betrachten...
Der Themenstarter hat sich da selber bei ertappt, wie man einfach aufgrund der Komplexität der Problematik akzeptieren muss, dass man Realität, oder Teile derer, nicht isolieren kann
Zitat@ dragonwog:
Das Hunde, die in absolut reizarmer Umgebung gehalten werden die vielfältigsten VERHALTENSSTÖRUNGEN entwickeln kann sich wohl jeder vorstellen! Mir ging es hier aber wirklich nur um Bewegungsstereotypien, die sich auf ein unausgefülltes Bewegungsbedürfnis zurückführen lassen...wobei ich gerade beim Schreiben selber merke, dass sich diese wohl nicht immer klar von anderen Verhaltensstörungen trennen lassen...aber ich glaub das würde jetzt zuweit führen...
Dass Bewegung durch die erhöhte Sauerstoffzufuhr (blabla Mitochondrienquatsch, ich mag nicht alles aufdröseln, ich schreib keine Klausur^^) sich im Endeffekt auch auf das Nervensystem auswirkt und insofern dann natürlich auch aufs Gehirn, Stress, etc, ist logisch.
Aber solche Dinge würde ich eben nicht als alleinstehende Begründungen für den Bewegungstrieb eines Lebewesens akzeptieren.
Im Endeffekt wird Sleipnir auf so isolierte Fragen keine Antworten finden können, aber sicherlich viele viele Teilantworten, eben wie
a) Bewegung bewirkt das und das auf die und die Körperfunktion
b) dadurch wird das und das angeregt
c) außerdem Evolution, Genetik, Fortpflanzung, Lebensraumsicherung etc
d) usw usf
[/quote]
Zitat@ Aura: Das war doch mal ne nette Erklärung...ok...dann werd ich das Katzenklo wieder wegstellen, um weiterhin mit meinen Hunden zu jagen und potenzielle Sexualpartner aufzuspüren...
pfff ![]()
Viel Spaß weiterhin bei der Suche ![]()
ZitatAngeregt durch einen anderen Thread stelle ich mal folgende Gedanken zur Diskussion...vielleicht bin ich auch völlig "auf dem Holzweg", von daher würde mich ein Meinungsaustausch sehr interessieren!
Kein Säugetier, außer der Mensch (und hier auch eigentlich nur der Mensch der westlichen Industrienationen) bewegt sich über größere Strecken nur um der Bewegung willen. Und unter allen Säugetieren ist die Ordnung der Raubtiere mit Abstand die faulste!!! Kein Wolf bewegt sich um sich die Beine zu vertreten, die Landschaft zu genießen oder sich körperlich zu ertüchtigen. Nein, sie sparen Energie wo es nur geht, verschlafen 16-18 Stunden des Tages und bewegen sich nur zur Nahrungsbeschaffung, um das Revier zu verteidigen oder potenzielle Sexualpartner zu finden.
Und nun ist doch auch der gemeinsame Spaziergang mit dem Hund ein absolutes Produkt der Neuzeit in westlichen Ländern. Zu keinem Zeitpunkt, an keinem Ort gab es das Phänomen des Gassigangs außer in den letzten Jahrzehnten in Westeuropa, Nordamerika, Australien etc.
Ich will hiermit keinesfalls abstreiten, dass den meisten Hunden der gemeinsame Gassigang Spaß macht...auch ich geh bei Wind und Wetter 2-2,5 Stunden mit meinen Hunde spazieren...jeden Tag, aber unsere Hunde sind doch einfach darauf konditioniert und ich frage mich in diesem Zusammenhang einfach ob Hunde diesen regelmäßigen Spazirgang wirklich natürlicherweise brauchen!
Ich kann da gar nix ausklammern... du beantwortest dir die Frage doch selber ![]()
In dem Moment, ich glaube, es wurde hier bereits angerissen, wo du den Alltag, das Leben des Hundes einteilst, klamüserst du es auch etwas auseinander. Die einzelnen, zusammengehörenden Komponenten bleiben aber existent.
Was passiert denn beim Spazieren gehen?
Für den Hundehalter nichts spannendes, sofern er kein Interesse hat, sich mit dem Hund zu beschäftigen. Aber für den Hund ists doch nicht einfach nur spazieren gehen.
Ich kann mir auch schwer vorstellen, dass Raubtiere "grundlos" umherziehen, wobei mir auch Quellen fehlen. Aber gehört hab ich davon noch nie. Irgendeinen Zweck hat es immer.
Und in dem Moment, wo man gassi geht, passiert für den Hund etwas, er kann Verhaltensmuster abspielen, die wichtig für ihn sind, eben das Sichern des Reviers, das Beschützen der Gruppe und für meinen Hund bedeutet jede Gassirunde, glaub ich, Nahrungssuche, usw usf...
Daher gibts bei uns auch keine "Gassirunden".
Da ein Raubtier ein gewisses Gebiet benötigt, um sich versorgen und erhalten zu können, ist es nunmal höchstwahrscheinlich sogar genetisch bestimmt, dass er sich in einem bestimmten Radius bewegt. Die Bewegung ist da zweckgerichtet und beim Gassigehen iste sie es für den Hund auch.
Daher jagen ja so viele gelangweilte Hunde.
Ich finde das überhaupt nicht merkwürdig, dass man mit dem Hund gassi geht. Die Beduinen wandern mit den Hunden, da bewegen sich die Viehcher ja auch zeitweilig, zumindest aus Sicht des Menschen, grundlos.
Die Menschen ja auch ![]()
Dass man als Gruppe, als Rudel, als Familie, als Sicherheitseinheit dafür Sorge tragen muss, dass Nahrung, Sexualpartner, Sicherheit gegeben sind, ist meiner Meinung nach der Grund, warum man mit dem Hund gassi gehen und ihn nicht nur in einer Wohnung mit Katzenklo halten muss.
Denn das alles passiert für den Hund beim Gassigehen.
ZitatHabt Ihr Euch schon mal überlegt, dass Tierärzte Ihre Weiterbildungen nicht an einer Uni bekommen sondern in Seminaren der Pharmaindustrie und der Futtermittelindustrie :kopfklatsch: . Was meint Ihre welches Interesse die Futtermittelindustrie daran hat, dass Leute ihre Hundis nicht mehr mit ihrem schönen Fertigfutter füttern
. Das Interesse dürfte wohl eher gering sein. Die Tierärzte sind nur diejenigen, die das nachbeten, was sie auf den Seminaren erzählt bekommen :kopfwand: . Glück hat, wer einen Tierarzt hat, der selbst Hunde hält und sich auch mal abseits der Pharma- und Futtermittelindutsrie informiert.
Anja
:yes:
Ja ich weiß... mein Freund studiert "nur" Agrarwissenschaften und der Prof, bei dem er seine Bachelorarbeit macht, hat ne eigene Firma...
mehr sag ich gar nicht... und komischerweise werden Exkursionen und Weiterbildungen immer von Beyer gemanaged *kicher*
Aber so ist das... viele wissen gar nicht, dass "studiert" absolut gar nichts heißen muss.
Daher wird (Tier)ärzten blind vertraut.
Dabei lernen die jedes mal auch nur für die Prüfungen und nach 20 Jahren Praxiserfahrung heißt es nicht, dass man zwangsläufig wirklich immer auf dem "neuesten" Stand sein muss. Alles, was interessiert, wird sich privat angeeignet und muss selber finanziert werden.
Die finanzierten Sachen haben natürlich immer nicht nur eine Absicht.
In größeren Läden gibts auch ganze Fische gefroren.
Obwohl ich in Kiel wohne und zwei Mal die Woche Markt fast vor der Tür habe, hab ich noch nie firschen Kieler Fisch vom Markt gekauft^^
Sollte ich vielleicht hiermit mal tun^^
Bei uns gibts auch hauptsächlich Alaska Seelachsfilet aus der TK- Truhe, hin und wieder mal Lachs oder ne ganze Forelle.
Klaro kannst du nen Pansen/ Blättermagentag einlegen^^
Warum nicht?
Du machst ja keine Pansenwoche daraus... und selbst das wäre nicht gesundheitsschädigend.
Hast du deinem Hund schonmal genau das wieder hingestellt, was er zuvor verschmäht hat?
Also Fressen hinstellen, 15 Minuten stehen lassen, wegnehmen und erst bei der nächsten Raubtierfütterung gibts wieder was... und zwar genau das selbe... ?
Jap, das würd ich als erstes ausprobieren.
Will er nix, kriegt er eben nix.
Verhungern wird er ganz sicherlich nicht und selbst wenn er hart ist und zwei Tage lang nix frisst, wird ihm das nicht schaden.
Probiers aus, lass dich ja nicht erziehen von ihm ![]()