Beiträge von AuraI

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    es regiert immernoch das uralte wirtschaftsprinzip des angebotes und der nachfrage. wenn weniger fleisch gekauft wird, werden auch weniger tiere geschlachtet. ergo: es werden weniger tiere gezüchtet, die schon aufgrund ihrer verzüchteten anatomie leiden müssen. ist wie mit kinderarbeit: wenn ich fairtrade kaufe mach ich das nicht, um mein gewissen zu beruhigen, sondern um alternativen zu unterstützen und damit leid zu vermeiden.

    :roll: DAS ist allerdings sehr schade, dass du das glaubst.

    Schön wärs, schön wärs, schön wärs

    Ihr seid solche Schätze!!!

    :gott:

    Oh Mann... danke picominchen für den Link!!!

    Staffy: Du hast mir da, denk ich, ganz wesentliche Dinge aufgezeigt, auf die ich wirklich achten sollte. Sollte es so sein, dass es mit Missy hier bei uns zuhause gar nicht funktioniert, werd ich mich nicht scheuen, ein Fortführen der Behandlung bei ihr zu verweigern, da hast du Recht, das nützt ja nun nix. Dann muss eben ein/e TPT gefunden werden, der/die eine Praxis hat, denn, wie bei deiner Chica, sind Praxen nie ein Problem für sie, sofern ihr keine fremde Person zur Begrüßung direkt nen Maulkorb verpasst (hatten wir schon...).

    lorscherkatze: Ich hoffe sehr, dass mir Tricks und Kniffe gezeigt werden, ich hatte nämlich gehofft, vieles nach eingehender, mehrmaliger Einweisung selber machen zu können.

    Oh, ich hoffe so sehr, dass eine so genaue Untersuchung stattfindet, wie du sie beschrieben hast!!! Ich möchte wirklich wirklich, dass Missys "Problem" ganz genau unter die Lupe genommen wird, ich hab nämlcih wirklich die Nase voll von "Halben Sachen".
    Gerade ihr Gangbild ist ganz merkwürdig, ich hoffe sehr, dass die Möglichkeit da ist, vorallem auch die Zeit, sich Missys Gangbild ganz genau anzusehen.

    Mein größter Wunsch ist eben, Missy eine OP zu ersparen.

    Wie ist das denn mit den Kosten? Wonach richten die sich?
    Ausschließlich nach Zeit? Oder auch nach verwendeter Methode?
    Wie wirst du das machen, wie ist es üblich?

    Wie ist es mit der "Prognose" bei ner Patellaluxation?
    Wenn sie nicht stark ausgeprägt ist und frühzeitig und regelmäßig therapiert wird, kann sie damit alt werden ohne OP?

    Ihr seid klasse, danke!

    EQuest ist doch das Dox... auf meinem Schildchen steht EQuest Dox.

    Also, wie erwähnt, habe ich ein Dox für Missy erworben und es ist seit dem 23. Dezember in ständigem Gebrauch.

    Was ich gut finde:

    *Es verrutscht NULL, ich vermute, das liegt zu einem nicht unerheblichen Teil an der Gummibeschichtung auf der Sattelunterseite, die K9 eben nicht hat.

    *Der Sattel ist nicht zu groß - die K9- Sättel find ich immer ein wenig unverhältnismäßig groß, zumindest die, die ich live schon gesehen habe

    *Das Gurtband am Bauch ist suuuper breit, genau so, wie ich es gehofft hatte, denn bisher haben die dünneren Bänder immer irgendwie unbequem ausgesehen

    * große Schnalle am Bauchgurt, dadurch super einfach zu öffnen und zu schließen

    * Taschenlampenhalterung am Sattel


    Was ich nicht ganz so gut finde beim Dox:

    *die Halteschlaufe oben am Sattel - dass es mit Klett am Sattel befestigt ist, hat natürlich den Vorteil, dass sich die Schlaufe nicht an Ästen etc verheddert, allerdings bringt mir eine solche Halterschlaufe nichts, wenn ich nicht schnell hingreifen kann, denn man muss erst den Klatt abreißen und im Vorbeiflitzen geht das keinesfalls. Dann hätte man die Schlaufe auch ganz weglassen können.

    * Den Reflektorstreifen am Brustgurt - je weiter man den Brustgurt stellt, desto weiter wandert der begrenzte Reflektorstreifen richtung links. Das heißt bei Missys bulliger Brust ist der Streifen nicht mittig, sondern etwas nach links versetzt, mir wäre es lieber, der gesamte Gurt wäre mit einem Reflektoraufsatz benäht, aber das ist eigentlich ein unwichtiger "Schönheitsmakel".

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    Wieviel eine solche Behandlung kostet, weiß ich leider nicht.

    29€ Erstbehandlung meinte sie bereits, alle weiteren Behandlungstermine jeweils 25€.
    Ist das zu wenig?


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    Aber ich würde mir alle meine Fragen notieren und die Therapeutin löchern ohne Ende.Und würde dann auf mein Bauchgefühl hören. Ist meistens richtig.

    Tja, ich denk seit zwei Tagen nach, mir fallen keine Fragen ein.
    Ich hab ja nicht die leiseste Ahnung, was genau sie dann tun wird.

    Sie wird doch sicherlich nochmal die Patella fühlen wollen, oder?

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    Ich würde mir den 1. Besuch so vorstellen, dass Die TPT erstmal mit dir über Missy und euer Krankheitsbild spricht und eine Anamnese macht.

    Das dachte ich auch, aber sie sprach auch von Erstbehandlung.

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    Im Gegenzug kannst du sie ja fragen, mit welchen Methoden sie arbeitet, wie sie mit "schwierigen" Hunden umgeht usw..

    schwierigen Hunden... :)


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    Das Anfassen von fremden Personen in der Wohnung wirst du in der kurzen Zeit nicht hinbekommen und willst du das wirklich ?

    Gute Frage. Das ist unser Zuhause, ich will sie hierdrinnen nicht unnötig zu was zwingen, klar. Mal sehen, ob die Dame ihr die Zeit gibt, die sie braucht, oder ob wir Missy aus der Reserve locken müssen...

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    Wenn sie eine gute THT ist, wird sie sich nicht einfach deine Maus schnappen und an ihr rumdoktern. Denn, wenn die Behandlung erfolgreich sein soll, muss Missy freiwillig mitarbeiten.

    Da hast du Recht. Das käme bei mir auch nicht in die Tüte, nenne man es verhätscheln, aber schnappen und rumdoktorn gibbet nicht.

    Am liebsten würd ich die Ausbildung schnell selber machen und selbst therapieren, ums richtig zu machen ;)

    Daher hoff ich ja, dass sich noch jemand meldet, dessen Hund vielleicht auch in Behaldnlung wegen etwas derartigem ist, einfach um ungefähr zu wissen, wie das abläuft, was für Methoden auf uns zukommen könnten...

    Moin Moin liebe Foris!

    Wegen Missys Patellaluxation wird am kommenden Donnerstag eine Tierphysiotherapeutin (TPT) bei uns vorbeischauen.

    Ich bin ein wenig aufgeregt, zum einen, weil Missy bei fremdem Besuch häufig noch in ihr Körbchen muss und das dann die Behandlung erschweren würde :/

    Zum anderen, weil ich gar nicht genau weiß, worauf ich bei ner TPT achten muss.

    Sowoehl finanziell als auch was die Arbeitsweise anbelangt... gibts da Dinge, die man bedenken, beachten sollte? Sachen, auf die ich besonders achten muss? Sollte ich mir eine Art Zertifikat zeigen lassen?

    Und ein anderes Problem: Anfassen...

    Missy ist doch kein Stofftier. Was, wenn sie gar nicht angefasst werden will in ihrem Zuhause? Beim Tierarzt hatten wir nie Probleme, aber das ist ihr Zuhause hier. Sie muss ja immer ein wenig aufpassen und bisher hats immer ne Weile gedauert, bis Fremde sie anfassen durften.

    Kann ich das bis Donnerstag irgendwie trainieren?

    Ich bin wirklich etwas unsicher, ich schenke Tierärzten ja schon keinen Glauben, TPT gegenüber bin ich sicherlich noch skeptischer gegenüber eingestellt...

    Hat jemand schon Erfahrungen mit TPT gemacht?
    Vielleicht sogar im Zusammenhand mit nem Gelenk/ Kniescheiben. Problem?

    Danke fürs Lesen.

    Theoretisch könnte ich mich auch, entsprechend aufbereitet, von einem Stück Holz ernähren und durchaus eine funktionierende, wenn nicht gar vor Gesundheit sprühende, Physis aufweisen.

    Aber hier sieht man sehr schön den Knackpunkt der veganen Geschichte.

    Das Problem der Doppelmoral, der man sich nunmal nicht entziehen kann.


    Man muss immer bedenken... Es geht dabei um eine Ideologie, um eine "reine Weste", es geht um etwas Abstraktes, denn man vermeidet damit kein Leid, das möchte ich nur kurz anmerken.

    Es geht einzig und allein um die Psyche des Veganers, um die persönliche Freisprechung von "Sünde" durch das Nichtteilhaben an der schattigen Seite der Medaille.

    Es ist ne Kopfsache, die jedem frei zusteht. Aber, und das bitte ich in Bezug auf die Verantwortung dem Hund gegenüber, zu bedenken: es ändert nichts.

    Gerade Menschen, die sich mit "solchen Dingen" intensiver beschäftigen, sollten das wissen.

    Das heißt, das Argument, Leid zu ersparen, fällt weg.
    Das Argument, nicht an "der Maschinerie" beteiligt zu sein ist eine persönliche, wenn auch lückenhaft durchdachte, Entscheidung, diese Entscheidung einem anderen Lebewesen aufzuzwingen, ist meiner Meinung nach nicht richtig.

    Denn hier gehts nur darum, seine abstrakte Absolution durch sich selber zu erhalten.

    Wenn man nun realistisch ist, für einen Moment, und sich eingesteht, dass kein Tier speziell des Hundefutter- Fleisches wegen leiden muss, es sich lediglich um Ausschuss handelt, dann finde ich es auch aus veganer Sicht gar nicht dringend zu vermeiden, dieses Fleisch zu konsumieren.

    :roll: