Beiträge von AuraI

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    Manchmal frage ich mich schon, was man als Strafe; Gewalt oder Zwang deffiniert.

    Da gibt es in der operanten Konditionierung relativ genaue Definitionen.
    Auf eine unerwünschte Handlung folgt eine unangenehme Konsequenz.
    * Man fügt etwas Unangenehmes hinzu
    ---> Direkte Bestrafung.

    * Man nimmt etwas Positives weg
    ---> indirekte Bestrafung.


    Dass Strafe in gewissen Bereichgen ihre Berechgtigung hat, habe ich nicht bestritten.

    Allerdings geht es hier um die Notwendigkeit des erwünschten Verhaltens.
    Meiner Meinung nach.

    Einem Zwang unterliegt jeder Organismus, jedes Mokelkül, das steht auch außer Frage.

    Die Frage ist, WIE zwinge ich und Warum.

    Ein Sitz habe ich nicht gefestigt, indem ich ihr immer eine geballert hab, sobald sie aufgestanden ist oder in dem ich sie so lange einem negativen Reiz ausgesetzt habe, bis sie sich hinsetzt.

    Zitat

    Ich persönlich arbeite mit Futter und Leckerchen. Dennoch gibt es Momente, wo ich nicht unbedingt damit weiterkomme.


    Und da greift man dann sofort zu einer "harmlosen" Spritzflasche?
    Mir gehgts nichgt darum, dass der Hund dadurchg traumatisiert wird, sondern darum, dass man so etwas tut, wei man selber überfordert ist.
    Und was kann der Hund nun dafür?
    Er handelt seinem Empfinden nachg richtig.

    Zitat

    Hallo Lisa!

    Wir haben ja neben Lotte dem Kaninchenschreck noch Trudi, die Gelegenheitsjägerin. Die zeigt ein ähnliches Verhalten, wie Du es beschreibst, wenn ich mich - ihrer Meinung nach - zu wenig mit ihr beschäftige und ihr langweilig wird. Beschäftige ich sie zwischendurch immer wieder, läßt sie ganz davon ab.

    Vielleicht hilft Dir das?!

    :2thumbs:

    Dem hätte ich nichts hinzuzufügen

    Hast du es vielleicht zu schnell versucht mit dem unterscheiden?

    Bei Missy hat es auch erst spät KLICK gemacht, drinnen hab ich erst das Anschauen geclickert, dann das Anstupsen, dann das Anzustupsende immer weiter weg gelegt und es lief super, sobald ich aber einen grünen DUmmy auf den Boden gelegt hab, musste sie immer erst zum grünen Dummy. Also wieder einen Schritt zurück und grüner Dummy weg.

    Dann hab ichgs gestern nur so aus Spaß nach draußen verlegt.

    Plötzlich hats geklappt. Auch Unterscheiden ging. Kann da auch nicht sagen, woran es lag. Vielleicht am Spaß?

    Denn draußen hab ich ja das "Richtige" immer mit Dummyjagen belohnt...

    Rennen wird wohl immer Belohnung Nr 1 für sie sein^^

    Bei uns wurde gaaanz frischer Pansen auch am Stück verweigert.

    Die Konsistenz ist aber auch wirklich gewöhnungbedürftig.

    Hab den Pansen dann in erbsengroße Stücke geschnibbelt und kleine Spielchen damit gemacht. Fand sie gut, Pansen war weg und mit der Zeit kam auch der Spaß am Kauen....

    Zum Thema Knochen:

    Meine persönliche Meinung: es kommt drauf an.

    Verharmlosen ist Blödsinn, ebenso wie verdammen.

    Röhrenknochen gibts bei uns zb nicht von großen Tieren.

    Auch fütter ich keine Suppenhühner, also alte Tiere haben porösere Knochen, Röhrenknochen großer Tiere, zb Beinscheiben, sind zu stark durchmineralisiert, da machen sich Hunde eher die Zähne kaputt und zum Knochen muss immer ausreichend rohes Fleisch gefüttert werden.

    Missy hatte auch mal n recht großes Stück Hühnerhals im Kot. Zu der Zeit hab ich ihr auch mal ein Stückchen Halswirbel vom Hühnchen unterwegs gegeben. Mache ich daher nicht mehr, ist mir zu gefährlich. lieber in einem Rutsch mit ordentlich Fleisch, so dass die Magensäure richtig gut schießt ;)

    Ja, mach das mal wie du meinst morgen, variier auch mal, sei kreativ, der Plan sollte ja nur für die Mengenverteilung herhalten.

    Hm, hab den Thread gelesen, wos zu eurer Burg geht, ist aber eindeutig zu weit, bei uns steht demnächst wohl ein Umzug an, d.h. wieder unplanbare Kosten werden entstehen und zudem bin ich grad gesundheitlich auch leider nichgt reisetauglich. Aber Lust hätte ich auf jeden Fall^^ Vielleicht ergibt sich sowas noch einanderes mal, oder bei Gelegenheit komm ich mal nur mit Muckel vorbei, wir wollen nämlich noch irgendwann mal Deutschland unsicher machen^^

    Du meinst doppelte Menge? Also normale Menge RFK plus normale Menge Pansen?

    Würd ich nicht machen.

    Gibts den Pansen als halbe/ Zweidrittel- Ration eben morgen Abend.

    Du kannst auch langsam mit anderen Knochen anfangen.

    Fuuterfleisch Sachsen hat da nicht so diiiiie Auswahl, eher so im Geflügel- und Wildbereich... aber schau dich doch mal um, zb hier, vielleicht kannst du ja ne ganze Monatsration Brustbeinknochen dort kaufen, damits sich mit den Lieferkosten lohnt.

    Brustbeinknochen sind so schön, weil sie verhältnismäßig "genaue" Analysewerte haben, mit denen du wunderbar rechnen kannst, zumindest grob, so dass du vielleicht in ein zwei Monaten nach Gefühl auch andere Knochen füttern kannst...

    Mit einem Teelöffel Eierschalenpulver bist du bereits über dem Calciumbedarf deines Hundes, was völlig ok ist in diesem Rahmen, da man Phosphorausgleich nicht unterschlagen darf, aber zum Teelöffel Eierschalenpulver würd ich keinesfalls noch RFK füttern.

    Also ich orientiere mich da auch immer ein Bisschen am Kot. Ist der zu hart, wars zu viel RFK.

    Wenn man bedenkt, dass ein Knochen vom Rind (Suppenknochen sind ja zb Ochsenschwanzsegmente, Rinderrippen...) so bummelig zwischen 1000 und 3000 mgCa/ 100g , dürftest du mit nem 150-300g schweren Stück Suppenknochen, je nach dem wie viel Fleisch dran ist, gut dabei sein.

    Dein Hund ist ja nun kein Welpe mehr, ein gewisser Überschuss wird ausgeschieden, ab und an mal etwas "zu wenig" ist wiederum auch nicht fatal, oder aber du besorgst Brustbeine, zb im Onlineversand, und machst halbe halbe. 3 Tage mit Eierschale für die Calciumversorgung sorgen, 4 Tage mit Brustbeinknochen...

    Zum Pansen: Also mein Pansen ist recht fett. Ich brauche auch "rein theoretisch", sowohl was die Energiemenge anbelangt als auch die Menge an verdaulichem Rohprotein, sogar mengenmäßig weniger Pansen.

    Das Gemüse fällt energietechnisch nicht wirklich ins Gewicht, da besteht kein Grund, den "Verlust" durch mehr Fleisch auszugleichen.

    Einfach an dem Tag das Gemüse weg lassen und gut ists.

    Ich persönlich finde ja, da es sich hier um eine "unwichtige und sinnlose" Freizeitbeschäftigung handelt, die doch eigentlich deshalb ausgeführt wird, um den Hund auszulasten, es hier also nicht darum geht, den Hund zb in irgendeiner Art zu schützen, wäre eine völlig andere Herangehensweise nötig.

    WARUM will ich nicht, dass mein Hund in der Situation markiert... doch nur, weil es dem "Spaß" hinderlich ist. Das hat ja auch seine Berechtigung. Allerdings reden wir hier von Anwendung von Strafe. Auch noch Strafe, die der Hund so nicht versteht.

    Naijra hat mal ganz ganz klasse erklärt, wie man sinnvoll und zielgerichtet mit Trainingsdiscs arbeiten kann.
    Hierzu wird das Geräusch der Discs als ein Abbruchsignal KONDITIONIERT, also es dient nicht als Soforthilfemaßnahme, sondern ist ein für den Hund "verständliches" Mittel, eine Situation VÖLLIG WERT- und vorallem ANGSTFREI zu beenden.

    Ist also ein Nein, oder ein Weiter, oder ein anderes Abbruchsignal nicht so gut aufgebaut worden, dass Hund es auch in dieser Situation annimmt, dann hat ein HH meiner Meinung nach kein Recht dazu, die Situation gewaltvoll zu beenden und am Besten noch mit Angst oder Schrecken oder etwas anderem Negativen zu belegen.

    Und den Hund einfach weiterzerren ist meiner Meinung nach eine Form von Gewalt. Ich zwinge meinen Hund doch hier zu etwas. Das darf man nicht vergessen.

    Das heißt nicht, dass man diesen Sport nicht ausüben soll, sondern dass man jegliche Form von Vergnügungsveranstaltungen so trainieren sollte, dass auch Hundi Spaß daran hat und vorallem souverän gezeigt bekommt, Stück für Stück, wie er sich zu verhalten hat.