Beiträge von AuraI

    Wir haben nen immer-gestellten-Wecker.

    Der piept immer um 22 Uhr, weil Missy da das letzte mal zur Pieschi- Runde raus muss.

    Wir betreiben da fortschrittliche Arbeitsteilung.
    Mann geht mit Hundi runter und Frau holt Fleisch aus dem TK- Schrank.

    Pennt Frau da schon, ists bei uns auch nicht sonderlich schlimm, weils Fleisch immer erst am Nachmittag gibt und bis dahin taut es auch auf, wenn mans erst morgens rauslegt^^

    Naja, aber ich denke, lillamejas Kompromiss ist hier die bessere Variante :p

    EDIT: Man kann mal googlen, wie schnell sich Bakterien teilen... das geht rucki zucki

    Also was nu... ihr Sollgewicht wäre 8 Kilo? Welche Schulterhöhe hat s ie denn?
    Bei beginnender Arthrose wärs wirklich sehr wichtig, das Idealgewicht anzusteuern.
    Ich würde das bei so "viel" Übergewicht Stück für Stück machen (3 Kilo abnehmen ist schon für Menschen nicht leicht^^).

    3% find ich bei kleinen gesunden Hunden gerechtfertigt, allerdings würde ich mich aufgrund der Arthrose zwischen 2 und 3 % bewegen, ich würde zudem darauf achten, fettarmes Fleisch zu füttern, mit Blättermagen bist du da schon gut dabei.

    Ich glaube, ich würde wohl so 150g (75% von 2% von 10kg) bis maximal 190g (75% von 2,5% von 10kg) Fleisch füttern und zwei Wochen abwarten, zu schnelles Abnehmen ist auch nicht besonders gesund.

    Wichtiger, als sofort die Gesamtfuttermenge drastisch zu reduzieren, ist es für eine Gewichtsabnahme vielleicht, in erster Linie Fett einzusparen.

    Wenn dann etwas Gewicht verloren wurde, kann man ja schauen, dass man langsam die Fleischmenge weiter reduziert, sich an 9, dann an 8Kilo orientiert und wenn das Wunschgewicht erreicht wurde, kann man ja ggf wieder fetter füttern.

    Zitat

    Mein Mann meint ja, ich würde Ike unter "Druck" setzen, und der Hund meint, er müsse mir unbedingt jedes Reh anzeigen (daher das viele Schauen) und wird nervös, wenn wir keines treffen - wenn es so wäre, wie mache ich es rückgängig ?!?


    [/quote]

    Schwer, was dazu zu sagen oder zu spekulieren.

    Warum meint dein Mann, du würdest ihn unter Druck setzen?
    Was genau macht ihr denn so a uf Spaziergängen?
    Wie verhälst du dich ihm gegenüber?
    Was genau an deinem Verhalten setzt deinen Hund unter Druck?

    Zitat

    Ohweia, heißes Thema!

    Da bin ich Realist durch und durch.
    Der Hund ist abhängig von uns, nichts anderes.

    Jap. Das stimmt. Aber Menschen sind auch abhängig von einem sozialen Konstrukt. Trotzdem darf ich dort romantisches Vokabular anwenden. Also tu ich es beim Hund auch, ohne auszublenden, dass die Gründe WARUM immer auf Evolution und Nerventätigkeit zurückzuführen ist. Bei uns Menschen kommt noch die Kognitive Fähigkeit hinzu, welche lediglich die Instinkte beim Hund weitgehend ersetzt. Prinzio ist aber ähnlich.

    Zitat


    Wenn ich solche Fälle lese, wie Hund geht von seinem toten Herrchen nicht weg usw., frage ich mich, warum wohl? Kontrollverlust, Trennungsangst...?
    Hochsoziales Verhalten uns Menschen gegenüber?
    ... ich finde den Gedanken daran, ein Tier so abhängig von mir zu machen, vollkommen auf mich angewiesen zu sein schrecklich.

    Mel

    Wenn ich höre, Frau vegetiert langsam und siechend vor sich hin nach dem Tod ihres Mannes, mit dem sie 60 Jahre verheiratet war...

    Kontrollverlust?
    Trennungsangst?

    Ja. Aber wodurch?
    Abhängigkeit. Simple Abhängigkeit. Aber das macht es weder mehr, noch weniger traurig.

    Es geht immer um Abhängigkeiten in ALLEN Ökosystemen.

    Da wir aber Menschen sind, finde ich es völlig ok, dass wir als Sammelbegriff das Wort Liebe verwenden.

    Ich sage auch lieber Zuneigung als Sicherung des sozialen Konstrukts.

    Denn das ist es sowohl beim Menschen, als auch beim Rudeltier.

    Morgen gibts Lammrücken.

    Der nette Metzger, von dem ich das Lammfleisch habe, hat mich eindringlich darum gebeten, das gute Fleisch doch selber zu essen, hat mir sogar, als Entscheidungshilfe, das Fleisch grob vom Rückenwirbel abgesäbelt, immer wieder auf mich einredend, wie wunderbar zart dieses Fleisch doch ist :D

    Nundenn, es landet auch so in Missys Magen. ^^

    Ich kenn mich mit Fertigfutter NULL aus, aber ich hatte auch einen übergewichtigen Hund... könntest du die Spaziergänge nicht etwas ausdehnen? Oder einfach mal ein schönes Gehölz aufsuchen, wo man durchs Dickicht hügelauf, hügelab, über "Stock und Stein" wandern kann?

    Oder mal an einen Strand fahren.

    Einfach draußen aktiver sein, ohne großartig die Gelenke zu belasten.

    Und würde es etwas bringen, wenn man die Mahlzeit aufteilt?

    Ich fütter zwar roh, aber bei uns hilft das sehr, dass Missy nicht völlig hungrig ist. Es gibt zwei bis drei Mahlzeiten am Tag, die dann entsprechend kleiner sind.

    Ich find den Plan gut.

    Ich würd fast n bisschen weniger Fleisch füttern, so 420g insgesamt am Tag, und dafür den Pflanzenfresser- Tag weglassen. 600g Gemüse ist schon gut hart. Würd ich nicht machen, für solche Mengen Gemüse/Obst ist der Hundedarm nicht unbedingt ausgerichtet.

    Ich befürchte, mit 60g Hühnerhälsen wirst du nicht ganz hinkommen.
    Du wirst mit Eierschalenpulver ergänzen müssen für die Deckung des Ca- Bedarfs und den Ausgleich von Phosphor.

    Oder eben mehr Hühnerhälse füttern^^

    Für den Anfang ist es aber sicherlich sinnvoll, die Knochenmenge gering zu halten und mit Eierschalenpulver oder Knochenmehl aufzustocken.

    :applaus: :ua_clap:

    was nicht ein wenig gezielte Beschäftigung mit dem Hund hervorbringt.... :)

    Super! Du hast im Prinzip bereits das Wichtigste erreicht, was man überhaupt erreichen kann: Seinen Hund kennen.

    Find ich total super! Und der Gesundheit dienlich ists bei euch anscheinend auch^^

    Zitat

    Entweder der Hund hört oder er hört nicht. Da gibts kein eigentlich.

    Najaaa... =) Also mein Hund ist keine Maschine... dementsprechend kann auch ich nur sagen, "mein Hund hört eigentlich sehr gut".

    Allerdings ist es wirklich fahrlässig, einen, wenn auch nur gering, jagdambitionierten Hund so nah an Gänse heran zu lassen.

    Was soll man jetzt auch sagen, Halter muss draus lernen und sein Verhalten ändern, also in, wenn auch gering, kritischen Situationen ne Leine dran.

    Ich denke, oder vermute einfach mal, dass euch das im eigentlichen Training nicht sonderlich weit zurück schlägt... das Training an sich muss ja einfach mal gesondert von der eigentlichen Realsituation am Jagdobjekt gesehen werden.

    Dort gehts ja nur um das Erlernen der Routine, das Festigen des Grundgehorsams und die Auslastung.

    Kann natürlich gut sein, dass sie jetzt "angefixt" wurde und beginnt, außerhalb des Trainings ihre Strategie zu verbessern...

    Ich wäre da künftig vorsichtig.